Hala l-Badr

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Hala l-Badr
f1
Höhe 1570 m
Lage Provinz Medina, Saudi-Arabien
Koordinaten 27° 15′ 18″ N, 37° 14′ 29″ OKoordinaten: 27° 15′ 18″ N, 37° 14′ 29″ O
Hala l-Badr (Saudi-Arabien)
Hala l-Badr

Hala l-Badr (arabisch حلا البدر, DMG Ḥalā l-Badr; auch Hala l-Bedr und Hala-'l Badr, englisch auch Hallat al Badr) ist ein 1570 Meter hoher Vulkan in der Provinz Medina, im Nordwesten von Saudi-Arabien. Der Schlackenkegel erhebt sich ca. 300 Meter über die Umgebung und gehört zum ausgedehnten Vulkanfeld Harrat 'Uwayrid. Mehrere Eruptionen sind bis ins Mittelalter hinein historisch belegt.

Berg Sinai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reihe von Autoren, darunter Charles Beke,[1] Sigmund Freud[2] und Immanuel Velikovsky, erklärten, die biblische Beschreibung der Wanderung israelitischer Sklaven zu einem Berg, von dem ein „verzehrendes Feuer“ ausging (2 Mos 24,17 EU), beschreibe einen Vulkanausbruch. Dies schließe alle Berge der Halbinsel Sinai und im Gebirge Seir aus. Übrig blieben drei Vulkane im biblischen Midian, im Nordwesten von Saudi-Arabien, von denen Hala l-Badr der bekannteste ist.

Im Hala l-Badr sahen verschiedene Autoren den biblischen Sinai, insbesondere

  • Alois Musil im frühen 20. Jahrhundert
  • Jean Koenig 1971[3]
  • Colin Humphreys 2003[4]
  • Jacob E. Dunn 2014[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Afrikanischer Grabenbruch

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Charles Beke: Mount Sinai, a Volcano (1873)
  2. Sigmund Freud: Der Mann Moses und die monotheistische Religion (1939)
  3. Jean Koenig: Le site de Al-Jaw dans l'ancien pays de Madian
  4. Colin Humphreys: Und der Dornbusch brannte doch: Ein Naturwissenschaftler erklärt die Wunderberichte der Bibel
  5. Jacob E. Dunn: A God of Volcanoes: Did Yahwism Take Root in Volcanic Ashes?, Journal for the Study of the Old Testament 38.4 (2014) 387-424

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]