Halden (Hagen)

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Halden
Stadt Hagen
Koordinaten: 51° 22′ 40″ N, 7° 30′ 58″ O
Eingemeindung: 1. August 1929
Postleitzahl: 58093
Vorwahl: 02331
Halden (Nordrhein-Westfalen)
Halden

Lage von Halden in Nordrhein-Westfalen

Die Haldener Friedenskirche
Die Haldener Friedenskirche

Halden ist ein Stadtteil der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halden liegt nördlich des Autobahnkreuzes Hagen in dem Winkel, den dort die Bundesautobahnen 45 und 46 bilden. Im Norden wird Halden durch die Lenne begrenzt. Die südliche Hälfte von Halden ist ein reines Wohngebiet, während sich im Norden das ausgedehnte Industriegebiet Lennetal befindet. Innerhalb der Stadt Hagen gehört Halden zum Ortsteil Lennetal im Stadtbezirk Hohenlimburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halden wurde erstmals 1229 als Haldene in dem Güter- und Einkünfteregister des Frauenkonvents und späteren adligen Damenstifts Herdecke erwähnt.[1] Die Bauerschaft Halden gehörte im Kirchspiel und Gericht Hagen zur Grafschaft Mark. Im Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 werden in der Burschop Halden 11 steuerpflichtige Hofbesitzer mit einer Abgabe zwischen 1 oirt (¼ Gg) und 8 Goldgulden genannt.[2]

Ab dem 19. Jahrhundert war das alte westfälische Haufendorf Halden eine Landgemeinde im Amt Boele des Landkreises Hagen. Am 1. August 1929 wurde Halden durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets in die Stadt Hagen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1871 408 [3]
1885 483 [4]
1895 513 [5]
1910 682 [6]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Soldatenehrenmal in der Berchumer Straße, der Biohof Halden, der ehemalige Kornkasten in der Berchumer Straße 63 sowie der Fachwerk-Bauernhof Berchumer Straße 65 stehen unter Denkmalschutz.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TuS Halden-Herbeck und der TC Halden 2000 sind örtliche Sportvereine.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Halden (Hagen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ralf Blank/Stephanie Marra/Gerhard E. Solbach: Hagen – Geschichte einer Großstadt und ihrer Region, Klartext Verlag, Essen 2008, Seite 89
  2. A. Meister (Hrsg.): Die Grafschaft Mark, Dortmund 1909, Seite 51
  3. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  4. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  5. Volkszählung 1895
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 2. Februar 2017.