Haldenwang (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Haldenwang
Haldenwang (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haldenwang hervorgehoben
Koordinaten: 48° 26′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Haldenwang
Höhe: 480 m ü. NHN
Fläche: 17,98 km2
Einwohner: 1889 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89356
Vorwahl: 08222
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 140
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
89356 Haldenwang
Webpräsenz: www.haldenwang-schwaben.de
Bürgermeister: Georg Holzinger
Lage der Gemeinde Haldenwang im Landkreis Günzburg
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Über dieses Bild

Haldenwang ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haldenwang liegt in der Region Donau-Iller am Übergang zwischen Schwäbischer Alb und der Donaulandschaft. Der Name leitet sich aus den althochdeutschen Wörtern halda (= Abhang) und wanc (= Gefilde) ab.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Haldenwang hat fünf amtlich benannte Gemeindeteile: die Pfarrdörfer Haldenwang und Konzenberg, die Kirchdörfer Eichenhofen und Hafenhofen und den Weiler Mehrenstetten.[2]

Es existieren folgende Gemarkungen: Eichenhofen, Hafenhofen, Haldenwang und Konzenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haldenwang war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts der Herrschaft Haldenwang und gehörte seit 1525 den Freiherrn von Freyberg-Eisenberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern und wurde 1818 durch das Gemeindeedikt eine politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hafenhofen eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kam Konzenberg hinzu.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sie sich auf folgende Listen:

  • Freier Wählerblock Konzenberg: 5 Sitze
  • Haldenwanger Block: 4 Sitze
  • Wählerblock Hafenhofen: 3 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1996 Georg Holzinger (Wählerblock/Haldenwanger Block/Freier Wählerblock). Holzinger (* 1950) wurde zuletzt 2014 im Amt bestätigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikverein Haldenwang/Hafenhofen e. V.
  • Katholischer Frauenbund Haldenwang
  • Freiwillige Feuerwehr Haldenwang e. V.
  • Schützenverein „Eintracht Haldenwang“ e. V.
  • Faschingsverein „Haldenwanger Gaudi“ e. V.
  • Katholischer Burschenverein Haldenwang e. V.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Dachser (1906–1979), Unternehmer, gründete 1930 die Spedition Dachser

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haldenwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Haldenwang in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 22. Oktober 2017
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774 und 775.