Halfing

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Halfing
Halfing
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Halfing hervorgehoben

Koordinaten: 47° 57′ N, 12° 17′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Halfing
Höhe: 502 m ü. NHN
Fläche: 22,8 km2
Einwohner: 2791 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83128
Vorwahl: 08055
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 139
Gemeindegliederung: 22 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wasserburger Straße 1
83128 Halfing
Website: www.halfing.de
Erste Bürgermeisterin: Regina Braun (CSU)
Lage der Gemeinde Halfing im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Halfing ist eine Gemeinde und deren Hauptort im oberbayerischen Landkreis Rosenheim sowie Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Halfing.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Chiemgau und in der Planungsregion Südostoberbayern.

Der Hauptort befindet sich rund 17 km nordöstlich von Rosenheim, 14 km südlich von Wasserburg am Inn, 5 km nordwestlich von Bad Endorf, 13 km nordwestlich von Prien am Chiemsee und 35 km von Traunstein entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 22 Gemeindeteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halfing wurde 928 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte 1732 bis 1803 als eine geschlossene Hofmark (Halfing mit Forchtenegg) zum Kloster Seeon, das ihn von den Herren von Fossa erworben hatte. 1803 wurde das Hofmarksgericht Halfing aufgehoben. Im selben Jahr kam Halfing an das Landgericht Trostberg.

1818 wurde Halfing im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbständige politische Gemeinde. 1853 kam diese zum Landgericht Prien und mit diesem dann 1862 an das neugebildete Bezirksamt Rosenheim.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2134 auf 2835 Einwohner bzw. um 32,9 %.

  • 1970: 1755 Einwohner
  • 1987: 2005 Einwohner
  • 1991: 2326 Einwohner
  • 1995: 2481 Einwohner
  • 2000: 2615 Einwohner
  • 2005: 2792 Einwohner
  • 2010: 2700 Einwohner
  • 2015: 2700 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020 2014[3] 2008[3] 2002[3]
Sitze insgesamt 14 14 14 14
CSU 5 7 7 7
HWV 1 5 4 4 4
FW 4 3 3 3
1 Halfinger Wählervereinigung

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erste Bürgermeisterin: Regina Braun, CSU
  • Zweiter Bürgermeister: Konrad Aicher, HWV[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Halfing
Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorne ein silberner, mit einem schwarzen Farbe belegter Balken, hinten auf schwarzem Dreiberg ein rotes Seerosenblatt an rotem Stiel.“[5]

Wappengeschichte: Der mit einer schwarzen Leiste (Faden) belegte silberne Balken im vorderen Feld gibt das Stammwappen der Laiminger wieder, die von 1342 bis 1577 Inhaber der aus dem Dorfgericht Halfing und der Herrschaft über die benachbarte Burg Forchtenegg entstandenen Hofmark waren. Das Wappen der Adelsfamilie ist auf Siegeln und Grabmälern vor allem in der Klosterkirche Seeon überliefert. Das für den Namen Seeon redende, heraldisch stilisierte Seerosenblatt im hinteren Feld entspricht dem Wappen der Benediktinerabtei Seeon, die seit dem Mittelalter in Halfing begütert war. Nach verschiedenen adligen Besitzern konnte das Kloster Seeon 1732 auch die Hofmark Halfing mit Forchtenegg erwerben; Halfing verblieb bis zur Säkularisation 1803 unter der Hofmarksherrschaft des Klosters.[6] Dieses Wappen wird seit 1955 geführt.[7]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof der Lokalbahn Endorf–Obing

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Halfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Halfing. In: Ortsdatenbank; Bayerische Landesbibliothek online. Abgerufen am 12. Januar 2012.
  3. a b c Kommunalwahlen in Bayern
  4. Rathaus & Service > Gemeinderat > Mitglieder. Gemeinde Halfing, abgerufen am 12. August 2020.
  5. Eintrag zum Wappen von Halfing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  6. Zitat Eintrag zum Wappen von Halfing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  7. Eintrag zum Wappen von Halfing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte m.w.N.