Halle (Weserbergland)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Halle
Halle (Weserbergland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Halle hervorgehoben
Koordinaten: 51° 59′ N, 9° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Bodenwerder-Polle
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 28,74 km2
Einwohner: 1519 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37620
Vorwahl: 05533
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 016
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Münchhausenplatz 1
37619 Bodenwerder
Webpräsenz: www.halle-weserbergland.de
Bürgermeister: Werner Drögemüller
Lage der Gemeinde Halle im Landkreis Holzminden
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Über dieses Bild

Halle ist eine Gemeinde in Niedersachsen (Deutschland) im Landkreis Holzminden und gehört zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt mitten im Weserbergland zwischen den Mittelgebirgen Vogler und Ith und wird vom nördlichen Lenne-Zufluss Spüligbach durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halle grenzt im Norden und Osten an die Gemeinden Emmerthal (Ortsteil Esperde), Coppenbrügge (Ortsteil Harderode) und Salzhemmendorf des Landkreises Hameln-Pyrmont, im Süden an Dielmissen und Kirchbrak, sowie im Westen an Bodenwerder und Heyen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Halle besteht aus folgenden sieben Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halle ist ein Bauern- und Handwerkerdorf, das erstmals 997 urkundlich erwähnt wurde. In seiner wirtschaftlichen Entwicklung profitierte es von der günstigen Infrastruktur am Kreuzungspunkt mehrerer Straßen und als Mittelpunkt einer Anzahl kleinerer Dörfer zwischen Ith und Vogler. Der Ort besaß während des 19. Jahrhunderts eine regionale Zentrumsfunktion mit Postamt, Agentur der Braunschweigischen Staatsbank, Apotheke und Kaufleuten. Eine Industrialisierung fand in Halle nicht statt. Die Bevölkerung nahm seit Mitte des 19. Jahrhunderts leicht ab und stieg erst während des 20. Jahrhunderts wieder an. Der Name des Ortes stammt aus dem Germanischen von Hall (= Salz) und geht auf Salzquellen am Steinmühlenbrink bei Halle zurück, die in der Frühzeit sehr bedeutend waren. Funde bewiesen, dass dort seit 5000 Jahren Menschen siedelten. Zwischen 1807 und 1810 bestand der Kanton Halle.

Zur Entwicklung des Postwesens in Halle siehe: Postroute Braunschweig-Holzminden.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Bremke, Dohnsen, Halle, Hunzen, Kreipke, Tuchtfeld und Wegensen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1925: 1639 (ohne Daten für Wegensen)
  • 1933: 1742
  • 1939: 1746
  • 1961: 2234[2]
  • 1970: 1998[2]
  • 1996: 1854
  • 2004: 1782
  • 2006: 1726
  • 2007: 1689
  • 2015: 1519

Daten addiert jeweils aus den Einwohnerzahlen für die heutigen Ortsteile

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 61,73 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,05 %
38,95 %

Der Gemeinderat setzte sich zusammen aus:

Bei der Kommunalwahl 2016 ergab sich keine Änderung der Sitzverteilung.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Axel Munzel aus Bremke.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Örtliche Kirche
  • örtliche Kirche

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Pöttcher Grund befindet sich zum Teil auf dem Gebiet von Halle.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • RAS GmbH (seit 1983), Rohrleitungsbau
  • Bauernhof Schütte, Direktvermarktung von Wurst und Eiern

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halle liegt an der Bundesstraße 240 (im Ort als Kaiserstraße benannt) und an der Landesstraße 558 (im Ort als Hamelner Straße bezeichnet). Durch den Ortsteil Kreipke führt die Landesstraße 424.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Schüddekopf (1861–1917), Philologe, Literaturhistoriker, Germanist und Archivar

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 212.
  3. http://www.halle-weserbergland.de/22-2/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Halle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien