Hals über Kopf (Fernsehserie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Originaltitel Hals über Kopf
Produktionsland Deutschland
Jahr(e) 1987–1992
Länge 30 Minuten
Episoden 34 + Pilotfilm
Genre Comedy
Erstausstrahlung 21. Dezember 1987 auf ZDF

Hals über Kopf ist eine deutsche Fernsehserie für Kinder und Jugendliche, die das ZDF ab 1986 mit insgesamt 34 Episoden à 30 Minuten und einem Pilotfilm produzierte. Die Erstausstrahlung fand von Dezember 1987 bis 1992 im ZDF statt. Die Serie spielte in West-Berlin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Episoden hatten meist das Verschwinden eines Kindes zum Inhalt, das dann unter chaotischen und amüsanten Umständen wiedergefunden wird. Das entsprechende Titellied „Oh Schreck, Oh Schreck, das Kind ist weg“ wurde von Isabel Varell gesungen.

Die Besetzung in den Rollen der Kinder sowie deren Eltern wechselte mit den Episoden. Feste Besetzungen dagegen waren z. B. Charlotte Matthiesen und Michael Schönborn als Eheleute Wurzel.

Die markanteste Rolle spielte Wolfgang Gruner als Polizeiobermeister Hund („Hund, Hund wie Katze“), der jeweils in die Vermisstenfälle verwickelt war und bei seinen Aufklärungsversuchen üblicherweise die allgemeine Verwirrung steigerte. Obligatorisch war mindestens eine Verhaftung pro Episode, jeweils mit den Worten „Das wird nicht billig!“, sowie sein Dienstwagen, ein Citroën 2CV, mit der markanten Aufschrift „Polente“.

Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausstrahlung der etwa halbstündigen Episoden fand im Samstagnachmittag-Programm des ZDF statt. Wiederholungen der aktuellen Episode waren jeweils in der darauffolgenden Woche zu sehen.

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Episode Titel Sendedatum Produktionsjahr Dauer in Minuten[1]
Pilotfilm Hals über Kopf[2] 21. Dezember 1987 1987 85:21
1 Frohe Weihnacht 27. Dezember 1987 1987 29:59
2 Das Lehmkind 3. Januar 1988 1987 30:00
3 Wackelkontakt 10. Januar 1988 1987 29:49
4 Die Knochenjagd 17. Januar 1988 1987 29:26
5 Ein Hundeleben 24. Januar 1988 1987 29:40
6 Gummibärchen 31. Januar 1988 1987 30:03
7 Nix zu lachen 7. Februar 1988 1987 29:59
8 Die Zauberkinder 14. Februar 1988 1987 29:35
9 A wie Adoption 21. Februar 1988 1987 30:00
10 Stadtgeflüster 28. Februar 1988 1987 29:19
11 Die Tarnkappe 6. März 1988 1987 30:03
12 Die Erbtante 13. März 1988 1987 29:53
13 Ähnlichkeiten 20. März 1988 1987 28:55
14 Cacaracca 27. März 1988 1987 30:00
Special Hals über Kopf ins neue Jahr – Kostproben aus der neuen Sendereihe[3] 4. Januar 1989 1988 29:56
15 Der Kraftprotz 8. Januar 1989 1989 30:01
16 Abgeschleppt 15. Januar 1989 1989 29:43
17 Die Zeitpille 22. Januar 1989 1989 29:36
18 Schweigen ist Gold 29. Januar 1989 1988 29:24
19 Mein Name ist Lehmann 12. Februar 1989 1988 29:40
20 Der Rekordversuch 26. Februar 1989 1989 29:59
21 Ein Trauerfall 5. März 1989 1989 29:04
22 Blechschaden 19. März 1989 1987 29:16
23 Der Grenzfall 26. März 1989 1989 29:56
24 Der Ja-Sager 9. April 1989 1987 28:29
25 Das Leihkind 23. April 1989 1989 29:48
26 Voll getroffen 1988 29:27
27 Wettfieber 1988 28:54
28 Tierische Ferien 1988 28:59
29 Der Hauptgewinn 1990 29:34
30 Der Geist in der Flasche 1990 30:01
31 Vampire 1990 29:26
32 Faule Früchte 1990 29:12
33 Reisefieber 30. Dezember 1990 1990 29:56
34 Das doppelte Flöckchen 1990 29:50

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Episodendarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pilotfilm
Episode 1
Episode 2
Episode 3
Episode 4
Episode 5
Episode 7

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Geschichten hatten immer den gleichen Aufbau, und die gezeigten Eltern waren immer gleich abweisend: Sie ignorierten die störenden Kinder, schickten sie weg, die Kinder liefen tatsächlich davon, und die Eltern bemerkten es zunächst gar nicht. Dann bereuten sie ihr Verhalten und entschuldigten sich beim Wiedersehen. Das zitierte Titellied plärrte Isabel Varell und war dabei im Vorspann zu sehen.“

Das Fernsehlexikon[4]

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Episoden der Fernsehserie erschienen, geteilt auf zwei DVD-Boxen, im Oktober 2009 bzw. September 2010. Eine Komplettbox erschien im Juli 2011.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: DVD-Edition.
  2. Mit einer Rahmenhandlung werden Ausschnitte der Episoden 5, 11 und 14 verknüpft.
  3. Mit einer Rahmenhandlung werden Ausschnitte der Episoden 15, 17, 26, 28, 19, 16, 25 und 22 verknüpft.
  4. Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Das Fernsehlexikon. Alles über 7000 Sendungen von Ally McBeal bis zur ZDF Hitparade. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-30124-6, S. 507.