Halsdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Halsdorf
Halsdorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Halsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 3,21 km2
Einwohner: 100 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54646
Vorwahlen: 06522, 06527
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 045
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Werner Viktor
Lage der Ortsgemeinde Halsdorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenHiselMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Metzenkreuz mit Halsdorf im Hintergrund
Dorfkern mit Feuerwehrhaus, Bushaltestelle und Brunnen

Halsdorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Südwesteifel auf der Hochfläche zwischen Enz und Prüm. Die Kreisstadt Bitburg liegt etwa 10 km östlich der Gemeinde, die Staatsgrenze zu Luxemburg ca. 10 km westlich. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 3,21 km², von der mit 91 % ein im Vergleich extrem hoher Anteil landwirtschaftlich genutzt wird, während nur 1 % von Wald bestanden ist.[2] Über die Höhenrücken der Gemarkung verteilt sind mehrere in den letzten Jahren entstandene Windparks.

Zu Halsdorf gehören auch die Wohnplätze Burengracht, Moorhof und Schrödersgraben.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die meisten Ortschaften in der Umgebung ist Halsdorf bei der Landnahmezeit ab dem 8. Jahrhundert entstanden. Darauf lässt die Endung des Ortsnamens „-dorf“ schließen. Die Ortschaft erscheint urkundlich erstmals 1501 als „Haltzdorf“. Bei der französischen Besetzung Anfang des 19. Jahrhunderts kam der zuvor zur Viandener Meierei Mettendorf gehörige Ort zur Mairie Baustert. Letztere ging 1816 in der gleichnamigen Bürgermeisterei auf, deren Sitz 1871 nach Oberweis verlagert wurde. Zu der Zeit zählte die Gemeinde Halsdorf 106 Einwohner.

Während das Dorf 1615 noch aus vier Haushalten bestand, umfasste es 1700 schon sechs Häuser. Von 64 Einwohnern im Jahre 1803 stieg die Bevölkerungszahl bis 1962 auf 133 an und erreichte schließlich nach mehreren Schwankungen den heutigen Stand von 100 Einwohnern (2015).

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Halsdorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 51
1835 78
1871 106
1905 102
1939 114
1950 110
Jahr Einwohner
1961 130
1970 129
1987 92
1997 79
2005 97
2015 100

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Halsdorf besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Halsdorf
Blasonierung: „Unter rotem, mit zwei silbernen Lilien geteiltem Schildhaupt in Blau eine Pflugschar auf silbernem Grund; in rotem Schildfuß eine weitere Lilie in Silber.“
Wappenbegründung: Für die ursprüngliche Zugehörigkeit zur Grafschaft Vianden steht das rote Wappen mit silbernem Balken. Attribut des Kirchenpatrons, des heiligen Franziskus Xaverius, ist die Lilie dreifach im Wappen enthalten, während die antike blaue Pflugschar auf die Bedeutung der Landwirtschaft hinweist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb des Ortskerns sind mehrere alte Bauernhöfe in gutem Zustand erhalten geblieben. Sehenswert sind auch einige auf dem Gemeindegebiet vorhandene Wegekreuze. Das Ortsbild prägt auch die katholische Filialkirche St. Ignatius und Franz Xaver aus dem Jahre 1726, neben der sich ein Kriegerehrenmal befindet. Der Dorfplatz wird von einem Brunnen gesäumt und liegt direkt an der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße Olsdorf–Bettingen–Enzen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 67 (PDF; 2,4 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen