Hamburg-Ottensen

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Wappen von Ottensen
Wappen von Hamburg
Ottensen
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 33′ 14″ N, 9° 55′ 4″ OKoordinaten: 53° 33′ 14″ N, 9° 55′ 4″ O
Fläche 2,8 km²
Einwohner 35.370 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 12.632 Einwohner/km²
Postleitzahl 2....
Vorwahl 040
Bezirk Bezirk Altona
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Ottensen ist ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Altona mit einer Fläche von 2,9 km² und einer Einwohnerzahl von 34.707 (Stand: 1. Dezember 2015).[1] Er grenzt an die Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld und Othmarschen und mit seinem Ortsteil Neumühlen im Süden an die Elbe, auf deren anderen Seite Waltershof im Hamburger Hafen liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottensen wurde erstmals 1310 als holsteinisches Kirchendorf (Ottenhusen) urkundlich erwähnt. Seine Gründung geht aber auf die Zeit des fränkischen Reiches zurück und soll in etwa zeitgleich mit der Gründung der Hammaburg gewesen sein. Ab 1390 war es Sitz des Landvogtes der schauenburgischen Grafschaft Pinneberg.

Ottensen war lange Zeit ein Bauern- und Handwerkerdorf, das 1640 unter dänische Herrschaft geriet und zeitweise größer als Altona war. Wie dieses im Westen der Stadt Hamburg vorgelagert, wurde es von den Hamburgern als „frei“ angesehen, da hier lange Zeit ein freierer Geist als in Hamburg herrschte.

Im Jahre 1853 wurde zwischen Ottensen und Altona eine Zollgrenze festgelegt,[2] die entlang der späteren Haubachstraße verlief[3]

Als Folge des Deutsch-Dänischen Kriegs (1864) wurde Ottensen 1866 Teil der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

In der Folge entwickelte sich Ottensen zu einem bedeutenden Industriestandort Norddeutschlands, nicht zuletzt, weil es seit 1867 im Wirtschaftsgebiet des Deutschen Zollvereins lag, Altona und Hamburg jedoch nicht. Innerhalb von 60 Jahren stieg die Einwohnerzahl um das Sechzehnfache an: Wohnten 1840 noch 2.411 Einwohner in Ottensen, waren es 1900 bereits 37.738. Von der Zollgrenze zu Altona profitierte auch Bahrenfeld.

Rolandsmühle um 1900

Im 19. Jahrhundert wurde Ottensen zum Industriestandort. Zahlreiche Fabriken entstanden in der Zeit der Industrialisierung. Ab 1867 bildeten die Stadt Altona sowie Ottensen und das diesem zuvor angegliederte Neumühlen den Stadtkreis Altona. Aus Ottensen und Neumühlen wurden 1871 die Stadt Ottensen gebildet, die wiederum 1889 in die Stadt Altona eingemeindet wurde.[4] Diese wurde 1938, mit dem Ende der Altonaer Selbständigkeit, Teil der neuen Einheitsgemeinde Hansestadt Hamburg.[5]

Am 16. Oktober 1895 wurde an der Ottenser Seite der heutigen Museumstraße das umfangreiche Backsteingebäude der vormals Königlich Preußischen Eisenbahndirektion Altona fertiggestellt.

1992 machte der Stadtteil international Schlagzeilen, als auf dem Gelände des von den Nazis zerstörten Jüdischen Friedhofs Ottensen das Einkaufszentrum Mercado erbaut wurde. Nach einem Gutachten des Jerusalemer Oberrabbiners Itzchak Kolitz wurde auf die ursprünglich geplante Tiefgarage verzichtet. Gedenktafeln im Mercado erinnern an den Friedhof.

Ortsbezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottensen ist seit den 1870er Jahren auch unter dem Namen Mottenburg verbreitet geläufig. Über die Entstehung dieses Namens existierten mehrere Varianten. Häufig wird dargestellt, dass Ottensen Standort mehrerer Industrie-, insbesondere Glasbläsereibetriebe war, und zugleich ungesunde Wohnverhältnisse hatte. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Glasarbeiters lag bei 35 Jahren, die eines Glasschleifers bei 33 Jahren. Diese Arbeiter litten unter der verbreiteten Berufskrankheit Tuberkulose, die umgangssprachlich „die Motten“ genannt wurde: man hatte Löcher in der Lunge, wie ein von Motten zerfressenes Stück Stoff. Daraus leite sich die Bezeichnung „Mottenburger“ für die Ottenser ab.

Eine andere Variante hängt mit der Gesangsposse Die Mottenburger zusammen, die der Kladderadatsch-Begründer David Kalisch Ende 1867 schrieb. Er karikierte darin den als besonders korrupt geltenden Oberbürgermeister Charlottenburgs (seit 1920 ein Teil Berlins), verlegte die Handlung jedoch ins fiktive Mottenburg – der erste schriftliche Hinweis auf dieses Wort. Das Lied über den „Tyrann von Mottenburg“ fand in Ottensen bald Anwendung auf den damaligen Polizeipräfekten, das Stück selbst wurde in der Spielzeit 1868/69 am Hamburger Thalia Theater aufgeführt. Die karikierten Verhältnisse darin erinnerten viele an die Kämpfe um Posten in der Verwaltung, die sich im Zuge der Stadtwerdung Ottensens 1871 abspielten.

Weitere Ursprünge könnten die damaligen Tuch- und Pelzlager in der Holländischen Reihe und die dort auftretenden Motten, oder eine schlichte mittelalterliche Verballhornung des Namens Ottensen sein. Beide Varianten werden aber als weniger wahrscheinlich angenommen.[6]

Am 25. Juli 1950 wurde mit der Umbenennung der Hörmannstraße in Mottenburger Straße der Name im Stadtteil sichtbar verankert. Am 19. Januar 1976 kam noch die Mottenburger Twiete als weiterer Straßenname hinzu. Das in unmittelbarer Nähe gelegene, ebenfalls 1976 eröffnete Zentrum für stadtteilbezogene Kultur- und Sozialarbeit heißt in Anlehnung daran „Die Motte“.

Jüngste Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1960er Jahren wurde die Ottenser Industrie zunehmend verlagert und Firmen meldeten Insolvenz an. Investitionen in neue Projekte, die die alten Wirtschaftsgrundlagen hätten ersetzen können, blieben aus. Durch diesen Strukturwandel erlebte der Stadtteil einen Niedergang und die Bevölkerungszahl sank, bis sich in den 1980er erstmals eine Trendwende ergab. Der Stadtteil erfuhr eine deutliche Aufwertung (Gentrifizierung): Ottensen wandelte sich vom rebellischen, multikulturellen Einwandererviertel der 1970er zum Szenestadtteil der 1980er und in den 2000er-Jahren zum eher gediegenen, aber immer noch kulturell vielfältigen Stadtzentrum mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten. Viele alte Häuser wurden saniert, und die Wohnungen sehr begehrt, statt WGs ziehen mehrheitlich Mittelschichtsfamilien und Akademiker zu. Auch das Shopping- und Nachtleben hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt und ist zu einem Publikumsmagneten geworden, so dass jetzt Besucher aus dem ganzen Hamburger Stadtgebiet kommen. Bemerkenswert ist, dass Ottensen trotz der Vielfalt der Nationalitäten innerhalb seiner Bevölkerung nicht zu den sozialen Brennpunkten Hamburgs zählt, sondern als lebendiger Stadtteil beliebt ist.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnisse:

SPD CDU FDP Grüne1) AfD Linke2) Sonstige
2015 37,4 % 5,4 % 4,3 % 25,9 % 1,8 % 19,7 % 5,5 %
2011 48,6 % 7,8 % 3,3 % 20,5 % 12,9 % 7,0 %
1) 1978 als Bunte Liste – Wehrt Euch, 1982 bis 2011 als Grüne/GAL.
2) 1991 und 1997 als PDS/Linke Liste, 2001 als PDS.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Eisenbahn-Direktionsgebäude an der Museumstraße
Euler-Hermes-Gebäude

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gebäude der ehemaligen Königlichen Eisenbahndirektion Altona und deren Rechtsnachfolgern
  • Das von den Architekten Raabe & Wöhlecke entworfene Lankenaustift.
  • Das vom Altonaer Bausenator Gustav Oelsner im Bauhausstil entworfene Berufsschulzentrum (dessen Aula als Altonaer Theater genutzt wird) und
  • das Altonaer Museum, beide am Platz der Republik.
  • Die Christianskirche: auf dem angrenzenden Kirchhof liegt der deutsche Dichter Klopstock begraben.
  • Das 22geschossige, gewölbte Hermes-Bürohochhaus am S-Bahnhof Bahrenfeld (erbaut 1977–1981; Architekt: Titus Felixmüller).
  • Die von dem Otzen-Schüler Fernando Lorenzen 1898 errichtete Kreuzkirche.
  • Das unter Mitwirkung von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Stadtcafé Ottensen an der Behringstraße.
  • Das als ökologisches Handels- und Gewerbezentrum geplante VIVO an der nördlichen Bahrenfelder Straße, heute von der Hamburger Verwaltung und einigen Dienstleistern genutzt
  • An der Ecke Nöltingstraße/Am Born wurde ein alter Bagger der 1868 in Ottensen gegründeten Firma Menck & Hambrock aufgestellt, der als „Menckmal“ an die bedeutende metallindustrielle Vergangenheit Ottensens erinnert; vergleichbare Denkmäler der Industriegeschichte finden sich im Eingangsbereich zu den Zeisekinos an der Friedensallee (Schiffsschraube) und über dem Einlass in das Veranstaltungszentrum Fabrik an der Barnerstraße (Lastkran).
  • Die Osterkirche

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Altonaer Theater in der Museumsstraße 17 neben dem Altonaer Museum hat sich auf die Inszenierung von klassischer bis moderner Literatur spezialisiert. Bücher wie Die Vermessung der Welt oder Herr Lehmann werden auf die Bühne gebracht.
  • In der Gaußstraße befindet sich die Spielstätte „Gauss“ des Thalia Theaters.
  • Monsun-Theater in der Friedensallee

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bahnhofsnahe Teil der Ottenser Hauptstraße

Im Jahr 2007 betrug die Arbeitslosenquote 5,6 %. Ottensen verfügt über 2.289 Wohngebäude. Die durchschnittliche Größe einer Wohnung beträgt 66,4 , die Wohnfläche je Einwohner 36,1 . Mit 1.429 Sozialwohnungen steht Ottensen im Bezirk Altona an zweiter Stelle hinter dem Stadtteil Altona-Altstadt.[7]

Mercado[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mercado (spanisch für Markt/Wochenmarkt) ist ein zweistöckiges Einkaufszentrum im Besitz der Union Investment[8], in dessen Mitte sich auf einer Fläche von 900 m² etwa 30 feste installierte Stände befinden, die einem Wochenmarkt nachempfunden sind. Um diese Stände herum befinden sich auf einer Verkaufsfläche von 23.000 m² Geschäfte und Restaurants. Das Mercado wurde am 5. Oktober 1995 eröffnet. Drei Jahre später wurde auf einer Fläche von 1.200 m² eine Bücherhalle im Mercado eröffnet.

Alter jüdischer Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafeln im Untergeschoss des Mercado mit den Namen von 4.500 hier bestatteten Toten

Bei den Ausschachtungsarbeiten für das Mercado kam es Ende 1991 und 1992 zu Protesten strenggläubiger Juden unter Führung der Atra Kadisha, die sich für die Erhaltung jüdischer Friedhöfe einsetzt. Seit 1663 hatte hier ein jüdischer Friedhof bestanden, die letzte Beisetzung 1934 stattgefunden. Im Zweiten Weltkrieg hatte sich der Nazi-Staat des Geländes bemächtigt und darauf 1939 und 1942 zwei Luftschutzbunker errichtet. Grabsteine und Gebeine, auf die man während des Baus stieß, waren auf den Jüdischen Friedhof Ohlsdorf umgebettet worden, darunter das Grab des Bankiers Salomon Heine, des Onkels von Heinrich Heine. Da eine Wiederherstellung des Friedhofs nach dem Krieg unmöglich schien, war das Gelände nach einem Rückerstattungsverfahren 1950 von der Jewish Trust Corporation und der Jüdischen Gemeinde an den Hertie-Konzern verkauft worden, der dort 1952/53 ein Kaufhaus errichtete.

1988 wurde das Gelände abermals verkauft und das Kaufhaus später abgerissen. Atra Kadisha brachte nun die Bauarbeiten zum Stillstand und forderte die Rückgabe des Geländes an die jüdische Gemeinde: ein jüdischer Friedhof sei unantastbar.[9] Der von den Beteiligten als Gutachter zugezogene Jerusalemer Oberrabbiner Itzchak Kolitz entschied, das Erdreich müsse unangetastet bleiben, wo noch Gräber und Gebeine vorhanden oder zu vermuten seien; diese seien durch eine Betonplatte zu schützen, auf der gebaut werden könne. So wurde unter fortdauernder rabbinischer Baubeaufsichtigung verfahren. Die geplante Tiefgarage wurde nicht ausgeführt; stattdessen wurden 400 Stellplätze auf dem Dach geschaffen. Gedenktafeln am Treppenabgang informieren über die Geschichte des Jüdischen Friedhofs Ottensen, nennen die Namen von insgesamt 4.500 dort bestatteten Toten und lassen Raum für weitere Namen, die künftig noch ermittelt werden könnten.[10]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderkrankenhaus Altona (2016)

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kinderkrankenhaus Altona wurde lange ausschließlich vom „Verein Altonaer Kinderkrankenhaus von 1859 e. V.“ getragen, seit 2006 gehört es zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf-Steiner-Schule Altona

Ottensen verfügt über 34 Kindergärten. Im Jahr 2007 besuchen insgesamt 1.791 Schülern folgende Schulen[7]:

  • Grundschulen: Schule Bahrenfelder Straße, Schule Rothestraße, Max-Brauer-Schule; Ev. Grundschule an der Osterkirche
  • Gesamtschule: Rudolf-Steiner-Schule Altona
  • Gymnasium Altona
  • Staatliche Gewerbeschule Energietechnik (G10)

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in Ottensen gehört die altonale, ein zweiwöchiges Kultur- und Straßenfest mit bis zu 600.000 Besuchern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Ottensen verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fatih Akin (* 1973), Filmregisseur, dreht Teile seiner Filme häufig in Ottensen und lebt auch dort.
  • Wolf Biermann (* 1936), Liedermacher
  • Moritz Bleibtreu (* 1971), Schauspieler, lebte bis 2008 in Ottensen
  • Mathieu Carrière (* 1950), Schauspieler, lebt seit fast 10 Jahren in Ottensen
  • Roger Cicero (1970–2016), Musiker, lebte lange in Ottensen
  • Fabius (* 1966), Schauspieler, Sänger, Musikproduzent, lebt seit fast 10 Jahren in Ottensen
  • Peter Franke (* 1941), Schauspieler, lebt in Ottensen
  • Karl-Heinz von Hassel (1939–2016), Schauspieler, lebte in Ottensen
  • Hannelore Hoger (* 1942), Schauspielerin, lebt in Ottensen
  • Fritz Honka (1935–1998), Serienmörder, lebte lange in Ottensen und beging dort seine Morde.
  • Simone Klages (* 1956), Kinderbuchautorin und Illustratorin, lebt und arbeitet in Hamburg-Ottensen
  • Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803), deutscher Dichter
  • Peter Lohmeyer (* 1962), Schauspieler, lebt in Ottensen
  • Nina Petri (* 1963), Schauspielerin, lebt in Ottensen
  • Bill Ramsey (* 1931), Musiker, lebt seit 1991 in Ottensen
  • Oliver Tolmein (* 1961), Journalist und Rechtsanwalt, lebt und arbeitet in Ottensen.
  • Sarah Wiener (* 1962), Fernsehköchin und Buchautorin, lebt in Ottensen
  • Tine Wittler (* 1973), Autorin, die in Ottensen lebt und auch ihre Romane dort spielen lässt
  • Joachim Wolff (1920–2000), Schauspieler, lebte in Ottensen

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen Ottensens liegt die Adolf-Jäger-Kampfbahn, seit 1909 Spielstätte des traditionsreichen Fußballclubs Altona 93.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite 63: http://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Statistische_Berichte/bevoelkerung/A_I_S_1_j_H/A_I_S1_j13.pdf
  2. Hamburg.de Altonas schwere Jahre
  3. siehe Karte von Altona 1888
  4. Amtsblatt der Regierung in Schleswig 1871, S. 309 Digitalisat
  5. Amtsblatt der Regierung in Schleswig: 1875. Schleswig 13. Februar 1875, S. 41 (Digitalisat).
  6. Franklin Kopitzsch, Daniel Tilgner hg.: Hamburg Lexikon. Ellert und Richter Verlag. Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0373-3, Seite 474
  7. a b Webseite Statistik Nord, abgerufen 15. Oktober 2009.
  8. Mercado wechselt den Eigentümer. Hamburger Abendblatt vom 2. September 2009
  9. Alexander Jung, DIE ZEIT 13. März 1992
  10. http://www.gedenkstaetten-in-hamburg.de/page.php?id=20 abgerufen am 9. Januar 2011

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderkreis „Ottensen-Chronik“ e. V. (Hrsg.): Ottensen-Chronik. Hamburg 2002 (3. Auflage) (Selbstverlag).
  • Ina Lorenz/Jörg Berkemann: Streitfall jüdischer Friedhof Ottensen. Wie lange dauert Ewigkeit. 2 Bde., Hamburg 1995 (Dölling und Galitz). ISBN 3-926174-67-6
  • Stadtteilarchiv Ottensen (Hrsg.): Schauplatz Ottensen. Geschichte und Geschichten der Ottenser Plätze. Hamburg-Altona 2003 (Selbstverlag). ISBN 3-9808925-1-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Ottensen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien