Hamburg-Wilstorf

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Wappen von Hamburg
Wilstorf
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 26′ 37″ N, 9° 59′ 3″ OKoordinaten: 53° 26′ 37″ N, 9° 59′ 3″ O
Fläche 3,5 km²
Einwohner 17.104 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 4887 Einwohner/km²
Postleitzahl 21073, 21077, 21079
Vorwahl 040
Bezirk Harburg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Wilstorf (niederdeutsch: Wilsdörp) ist ein südlicher Hamburger Stadtteil im Bezirk Harburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilstorf grenzt im Norden an den Stadtteil Harburg, im Osten an Gut Moor, im Südosten an Rönneburg, im Süden an Langenbek, im Südwesten an Marmstorf und im Westen an Eißendorf.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wilstorf befindet sich der südlichste Teil des Phoenix-Viertels, 15 % der Einwohner sind Ausländer und die Arbeitslosenquote liegt bei 8,1 % (Stand 2004). Zu Wilstorf gehört ebenfalls eine weiter südlich gelegene Region mit eher bürgerlichen Häusern, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Der Stadtteil ist durch den Harburger Stadtpark geprägt.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Wilstorf geht zurück auf einen Dorfgründer namens Wiltehard, dabei bezeichnet die Nachsilbe -torf einen „Volkshaufen“, der sich angesiedelt hat. Der Ort wurde 1202 das erste Mal urkundlich erwähnt, als der Erzbischof von Bremen dem Dekan der Hamburger Kirche das Patronat über die Kirche von Wilstorf übertrug. 1888 wurde das Dorf nach Harburg eingemeindet und kam 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz zum Hamburger Gebiet.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl 2015 für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft, bei der Wilstorf zum Wahlkreis Harburg gehört, brachte im Stadtteil folgendes Ergebnis[3]:

  1. SPD 51,7 % (–4,2)
  2. CDU 13,3 % (–5,0)
  3. AfD 10,3 % (+10,3)
  4. Linke 8,1 % (+0,7)
  5. Grüne 7,5 % (+0,6)
  6. FDP 4,1 % (–0,1)
  7. Übrige 5,0 % (–2,3)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wilstorf sind alle Schulformen vertreten. So gibt es neben einer Grundschule auch eine Haupt- und Realschule sowie ein Gymnasium an der Stadtteilgrenze zu Rönneburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Wilstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harburger Stadtpark http://www.harburg-aktuell.de/harburgensien/36-harburgensien/686-der-harburger-stadtpark-an-der-aussenmuehle.html Harburger Stadtpark (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive)
  2. Horst Beckershaus: Die Namen der Hamburger Stadtteile. Woher sie kommen und was sie bedeuten, Hamburg 2002, ISBN 3-434-52545-9, S. 133
  3. Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015.