Hamburger Alsterspatzen

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Hamburger Alsterspatzen
Alsterspatzen Logo.gif
Sitz: Hamburg
Gründung: 1975
Gattung: Kinderchor
Gründer: Jürgen Luhn
Leitung: Luiz de Godoy
Stimmen: 100 (SA)
Auftritt im Dezember 2010

Die Hamburger Alsterspatzen sind der Kinderchor an der Hamburgischen Staatsoper.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975 gründete Jürgen Luhn den Chor in Hamburg unter dem Namen Norddeutscher Kinderchor Hamburg. Luhn war zur Gründungszeit zweiter Chordirektor an der Hamburgischen Staatsoper. Nach der ersten Schallplatte für Ariola benannte er den Chor 1981 in Hamburger Alsterspatzen um. Anfang der 1990er gewannen die Alsterspatzen vier internationale Musikwettbewerbe hintereinander, auch Fernsehauftritte steigerten die Bekanntheit.[1] Der Chor hat bisher mehr als hundert Tonträger veröffentlicht. Bis 2004 wurden regelmäßig internationale Tourneen durchgeführt.[2]

Der Chor nimmt an Opernaufführungen mit Kinderpartien teil, gehörte aber vor 2019 organisatorisch nicht zur Hamburgischen Staatsoper, sondern wurde privat von Jürgen Luhn organisiert.[2] Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 wurde der Chor als Kinder- und Jugendchor der Hamburgischen Staatsoper in die Trägerschaft des Opernhauses überführt. Die Leitung übernahm Luiz de Godoy.[3]

Mitwirkung und Repertoire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mädchen und Jungen werden ab 7 Jahren in den Chor aufgenommen. Kinder mit sängerischem Potential, die der Chorleiter nach dem Vorsingen nicht für den Hauptchor zulässt, können sich im Vorchor weiter vorbereiten.[4]

Der Chor sang an der Hamburgischen Staatsoper die Kinderpartien von Opernwerken wie Hänsel und Gretel, Rosenkavalier, Pagliacci, Turandot, Das schlaue Füchslein und Le Grand Macabre,[5], neuerdings Tote Stadt, dazu Standards wie die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt im zweiten Bild von La Bohème oder die Gassenjungen in Carmen.

Ehemalige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den ehemaligen Alsterspatzen gehören:

Auszeichnungen und Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ann-Britt Petersen: Alsterspatzen feiern Jubiläum. In: Hamburger Abendblatt, 23. Oktober 2010.
  2. a b Joachim Mischke: Alsterspatzen Elter schlagen Alarm. In: Hamburger Abendblatt, 11. August 2004.
  3. Alsterspatzen auf der Website der Hamburgischen Staatsoper, abgerufen im Oktober 2019.
  4. Oliver Auster: „Wie schööön bist du geworden“ oder Die Stahltür zur Karriere. In: „Die Welt“ vom 9. Dezember 2000.
  5. bs: Nicht zu flach und kindlich, sondern etwas angedunkelt. In: Die Welt, 7. Januar 2000.
  6. Llangollen International Eisteddfod Children's Choirs - Competition Winners (Memento des Originals vom 29. April 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.llangollen.com (Abgerufen am 28. Februar 2010.)
  7. Hamburger Alsterspatzen bekommen die Johannes - Brahms - Medaille@1@2Vorlage:Toter Link/archiv.mopo.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . In: „Hamburger Morgenpost“ vom 11. Mai 2001.