Handbuch der Religionen

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Das Handbuch der Religionen (HdR) ist ein Nachschlagewerk, das „fundiertes Wissen über das gesamte Themenspektrum der Religionen vermitteln“ will, räumlich auf die deutschsprachigen Länder bzw. Landesteile konzentriert. Es erscheint in Loseblattform und online.

Aufbau und Anspruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Handbuch der Religionen wurde 1997 von Michael Klöcker (Universität zu Köln) und Udo Tworuschka (Friedrich-Schiller-Universität Jena) gegründet und wird seither von diesen herausgegeben. Es hat inzwischen einen Umfang von 7 Bänden mit ca. 6100 Seiten (Stand: Dezember 2016). Jährlich werden vier Ergänzungslieferungen mit jeweils ca. 180 Seiten publiziert. Das Handbuch erscheint seit der 1. Ergänzungslieferung im OLZOG Verlag, München, das Grundwerk erschien 1997 im Günter OLZOG Verlag, Landsberg/Lech. Seit 1. November 2015 wird das Werk von der Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage (MGO) in Bamberg verlegt.

Das HdR ist das bislang einzige Handbuch, das umfassend über Geschichte und Gegenwart der im deutschsprachigen Bereich vertretenen Religionsgemeinschaften (einschließlich Adressen, Webauftritten, usw.) informiert und darüber hinaus relevante Kontexte, Prozesse und Strukturen reflektiert. Die ständige Aktualisierung vieler Beiträge gehört zu den Editionsprinzipien des HdR.

Es ist ein interdisziplinäres Werk, dessen Autorinnen und Autoren sich zu einer religionswissenschaftlichen Herangehensweise verpflichten, d. h. sich mit Wertungen möglichst zurückzuhalten. Sein Ansatz kennt keine „richtigen“ und „falschen“ bzw. „wahren“ und „unwahren“ Religionen.

Verantwortliche Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeit der HdR-Herausgeber wird durch als kompetent ausgewiesene Fachgebietsleiter und -leiterinnen unterstützt, die für ihre jeweiligen Fachgebiete zuständig sind:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 7 Bände, 6100 Seiten, 45 Ergänzungen (2.2017)