Hangarstein

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Hangarstein
Hangarstein, 3, Fürstenwald, Calden, Landkreis Kassel.jpg

Blick von Süden zur Gipfelregion des Hangarsteins

Höhe 418,5 m ü. NHN [1]
Lage bei Weimar und Fürstenwald; Landkreis Kassel, Hessen (Deutschland)
Gebirge Habichtswälder Bergland
Koordinaten 51° 22′ 13″ N, 9° 21′ 58″ OKoordinaten: 51° 22′ 13″ N, 9° 21′ 58″ O
Hangarstein (Hessen)
Gestein Basalt

Der Hangarstein ist ein 418,5 m ü. NHN[1] hoher Berg des Habichtswälder Berglands. Er liegt bei Fürstenwald und Weimar im hessischen Landkreis Kassel (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hangarstein erhebt sich im Nordostteil des Naturparks Habichtswald. Sein Gipfel liegt 1,5 km südlich vom Caldener Ortsteil Fürstenwald und 1,9 km westnordwestlich vom Ahnataler Ortsteil Weimar; er befindet sich im Caldener Gemeindegebiet wenige Meter nordwestlich der Grenze zu Ahnatal. Während das Gelände in Richtung Südwesten über die Helfensteine (509,8 m) zum 2,3 km südwestlich befindlichen Hohen Dörnberg (578,7 m) überleitet, fällt es nach Norden in die von der Nebelbeeke durchflossene Westuffelner Senke und nach Osten unter anderem durch das Tal des Dorfbachs in jenes der Ahne ab.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hangarstein gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westhessisches Berg- und Senkenland (Nr. 34) und in der Haupteinheit Habichtswälder Bergland (342) zur Untereinheit Dörnberg und Schreckenberge (342.3). Die Landschaft fällt nach Norden in den zur Untereinheit Nordhabichtswälder Vorland (343.5) zählenden Naturraum Westuffelner Senke (343.50) ab und nach Osten in die Untereinheit Kasseler Becken (343.3), die beide Teil der Haupteinheit Westhessische Senke (343) sind.[2]

Wasserscheide und Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hangarstein liegt, wie auch der Hohe Dörnberg, auf der Wasserscheide zwischen Fulda und Diemel, einem Teil der Diemel-Eder/Fulda/Weser-Wasserscheide. Während der ostwärts fließende Dorfbach (Servitutgraben; 4,8 km lang) durch die Ahne in die Fulda entwässert, fließt die vom Hohen Dörnberg kommende und etwas westlich des Hangarsteins zur Westuffelner Senke strebende Nebelbeeke (10,8 km) etwa nach Nordwesten durch die Warme in die Diemel. Schließlich münden Fulda und Diemel in die Weser. Unterhalb des Hangarstein erstreckt sich in einem einstigen Basaltsteinbruch der kleine Hangarsteinsee (im Volksmund Hanges genannt).

Verkehrsanbindung und Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordöstlich vorbei am Hangarstein führt die Kreisstraße 30. Etwa parallel dazu verläuft mit Haltestellen in Fürstenwald und Weimar die auch von der RegioTram Kassel bediente Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar. Vorbei am Berg führen durch Fürstenwald und Weimar der Märchenlandweg und durch Weimar der Kassel-Steig. Der Berg ist zum Beispiel auf Feld- und Waldwegen zu erreichen, die vom Dörnbergmassiv kommen oder von der K 30 bzw. von den beiden Wanderwegen abzweigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Hans-Jürgen Klink: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112 Kassel. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. → Online-Karte (PDF; 6,9 MB)