Hannes Leidinger

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Hannes Leidinger (* 1969 in Gmunden) ist ein österreichischer Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leidinger studierte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien und ist auch als Lehrender dort tätig. An der Universität Wien hatte er zweimal Gastprofessuren inne. Er lehrt außerdem an den Universitäten Salzburg, Bern und an der Andrássy-Universität in Budapest. Leidinger habilitierte sich 2011 an der Universität Wien mit einer Arbeit über die Suizidproblematik in Österreich[1]. Er ist Mitglied der österreichischen Militärhistorischen Denkmalkommission. Leidinger lebt in Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Verena Moritz: Russisches Wien. Begegnungen aus vier Jahrhunderten. Böhlau, Wien u. a. 2004, ISBN 3-205-77263-6.
  • mit Verena Moritz: Zwischen Nutzen und Bedrohung. Die russischen Kriegsgefangenen in Österreich (1914–1921) (= Militärgeschichte und Wehrwissenschaften, Band 7). Bernard & Graefe, Bonn 2005, ISBN 3-7637-6259-0.
  • mit Verena Moritz: Sozialismus. Böhlau, Wien u. a. 2008, ISBN 978-3-8252-3013-5.
  • mit Verena Moritz: Die Republik Österreich 1918/2008. Überblick, Zwischenbilanz, Neubewertung. Deuticke, Wien 2008, ISBN 978-3-552-06087-6.
  • mit Verena Moritz: Die Nacht des Kirpitschnikow. Eine andere Geschichte des Ersten Weltkriegs. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2008, ISBN 978-3-423-34513-2.
  • mit Verena Moritz, Karin Moser: Streitbare Brüder. Österreich : Deutschland. Kurze Geschichte einer schwierigen Nachbarschaft. Residenz Verlag, St. Pölten 2010, ISBN 978-3-7017-3180-0.
  • mit Verena Moritz, Berndt Schippler: Schwarzbuch der Habsburger. Die unrühmliche Geschichte eines Herrscherhauses. Haymon-Taschenbücher, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-85218-822-5.
  • mit Verena Moritz: Die russische Revolution. Böhlau, Wien u. a. 2011, ISBN 978-3-8252-3490-4.
  • mit Verena Moritz: Der Erste Weltkrieg. Böhlau, Wien u. a. 2011, ISBN 978-3-8252-3489-8.
  • mit Verena Moritz: Oberst Redl. Der Spionagefall, der Skandal, die Fakten. Residenz Verlag, St. Pölten u. a. 2012, ISBN 978-3-7017-3200-5.
  • Trügerischer Glanz. Der Wiener Kongress. Eine andere Geschichte. Haymonverlag, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-7099-7064-5.
  • Der Untergang der Habsburgermonarchie. Haymonverlag, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7099-7066-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Bedeutung der Selbstauslöschung. Aspekte der Suizidproblematik in Österreich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Zweiten Republik. Studienverlag, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7065-52220-2.