Hanno Kube

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hanno Kube (* 3. August 1970) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanno Kube studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität Genf Rechtswissenschaft. Von 1994 bis 1995 absolvierte er das Master of Law-Programm der Cornell University in Ithaca, US-Bundesstaat New York (Jacob Gould Schurman-Stipendium).

Von 1995 bis 1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg (Paul Kirchhof). Im Jahre 1998 wurde er an der Universität Heidelberg promoviert, wo er sich im Jahr 2003 auch habilitierte (Berichterstatter: Paul Kirchhof und Eberhard Schmidt-Aßmann; Habilitationsschrift: Finanzgewalt in der Kompetenzordnung).

Von 2004 bis 2005 war er als Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt tätig. Ab 2005 hatte er einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Finanz- und Steuerrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne.[1] Zum 1. April 2014 trat er die Nachfolge seines akademischen Lehrers Paul Kirchhof als Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an.[2]

Er ist Bevollmächtigter der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Gerichtshof der Europäischen Union.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen des Staatsrechts, des Europarechts, des Finanzverfassungsrechts und des Steuerrechts.

Hanno Kube ist verheiratet und hat drei Kinder.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hanno Kube (Lebenslauf)
  2. Prof. Dr. Kube hat zum 01.04.2014 einen Lehrstuhl an der Universität Heidelberg übernommen, Webseite der Universität Mainz, abgerufen am 15. April 2014