Hans-Christian Beck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans-Christian Beck (* 19. Juli 1944 in Zwittau, Sudetenland[1]) ist ein deutscher Generalmajor. Er war vom 31. März 2001 bis 14. Juli 2005 Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Militärischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur trat Beck 1964 in das Heer der Bundeswehr ein und wurde in Bad Reichenhall, Füssen und München zum Offizier ausgebildet. Danach war er Zugführer, Personal- und Sicherheitsoffizier sowie Kompaniechef im Panzergrenadierbataillon 242 in Mitterharthausen. Er absolvierte den Generalstabslehrgang (H) an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg und war von 1978 bis 1980 G4 Offizier bei der Jägerbrigade 10 in Weiden in der Oberpfalz. Von 1980 bis 1982 wurde er als G3 Offizier im Hauptquartier der Northern Army Group (NORTHAG) in Mönchengladbach verwendet. 1982 folgte ein G3-Dienstposten im Taktikzentrum des Heeres in Hannover. Er war dann Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122 in Oberviechtach. 1986 wurde er Dozent für Truppenführung an der FüAkBw. Ab 1989 war er Stabschef der 12. Panzerdivision in Veitshöchheim. 1991 wurde er als Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten der Offizier- und Unteroffizierausbildung in den Führungsstab des Heeres (Fü H) nach Bonn versetzt. Er war von 1993 bis 1994 als Kommandeur der Heimatschutzbrigade 39 in Erfurt eingesetzt. 1994 wurde er zum Generalmajor befördert und als Kommandeur des Zentrums Innere Führung (ZInFü) in Koblenz verwendet. Von 2000 bis 2001 war er kurzzeitig Kommandeur des Kommandos Luftbewegliche Kräfte/4. Division in Regensburg. Von 2001 bis 2005 wurde er schließlich als Nachfolger von Rudolf Lange Kommandeur der FüAkBw.[2]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2001 bis 2004 war er Vizepräsident der Clausewitz-Gesellschaft.

Er ist Mitglied des Kuratoriums der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung[3] und Vorsitzender des Freundeskreises des ZInFü.

Beck ist verheiratet und Vater einer Tochter.[4]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • hrsg. mit Christian Singer: Entscheiden, führen, verantworten. Soldatsein im 21. Jahrhundert. Hartmann, Miles-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-937885-42-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model (Hrsg.): Die Generale und Admirale der Bundeswehr (1955–1999). Die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil 6b). Band 1: Adam – Fuhr, Biblio Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 89–90.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.abendblatt.de/archive/2001/pdf/20010316.pdf/HAHA20010316lf0000117.pdf
  2. Die Welt anlässlich Becks Verabschiedung
  3. Die Mitglieder des aktuellen Kuratorium (Memento des Originals vom 22. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.molinari-stiftung.de, Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, abgerufen am 21. März 2014.
  4. KSV Hamburg (Memento des Originals vom 22. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ksv-hamburg.de