Hans-Georg Rauch

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Hans-Georg Rauch (* 21. Juni 1939 in Berlin; † 23. Dezember 1993 in Worpswede) war ein deutscher Zeichner, Cartoonist und Grafiker.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rauch studierte von 1962 bis 1964 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.[1] Ab 1965 arbeitete er als freier Grafikdesigner für verschiedene deutsche und internationale Zeitungen wie Spiegel, Stern, Look, Observer und New York Times. Sein erstes Buch erschien 1969; viele weitere folgten. 1970 erhielt er den Heinrich-Zille-Preis für sozialkritische Grafik.

1981 zeigte das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover einen Rückblick auf sein bisheriges Schaffen. Seine Werke waren in Ausstellungen in den USA, den Niederlanden, Belgien, Kanada, Hongkong und der Volksrepublik China zu sehen. 1987 wurde Rauch zum internationalen „Cartoonist of the Year“ gewählt.

Rauchs umfangreiches Werk zeigt ihn als enorm präzisen Techniker, genauen Beobachter und Bilderfinder mit hohem gesellschaftlichen Bewusstsein. Er machte auch durch sein Engagement in der Friedensbewegung auf sich aufmerksam.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Amstutz (Hrsg.): Who's who in graphic art. De Clivo Press, Dübendorf 1982, ISBN 3-85634-779-8, S. 291.