Hans-Jürgen Abromeit

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Hans-Jürgen Abromeit bei der Greifswalder Bachwoche 2014

Hans-Jürgen Abromeit (* 13. Oktober 1954 in Gevelsberg) ist ein deutscher evangelischer Theologe und Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Er war zuvor der letzte Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, die im Jahre 2012 durch eine von Abromeit wesentlich unterstützte Kirchenfusion in der Nordkirche aufging.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abromeit studierte in Wuppertal und Heidelberg Evangelische Theologie. Sein Vikariat absolvierte er in Heidelberg und Jerusalem. Anschließend war er Pfarrer in seiner westfälischen Heimatstadt Gevelsberg und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie und Religionspädagogik in Münster. 1991 erfolgte die Promotion zu Dietrich Bonhoeffers Christologie und 1994 wurde er Dozent am Pastoralkolleg der Evangelischen Kirche von Westfalen. Später unterrichtete er auch am Institut für Aus- Fort- und Weiterbildung in Schwerte-Villigst, Haus Villigst.

Im September 2001 wurde er Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche. Die verfassungsgebende Synode der drei Fusionskirchen entschied im Januar 2012, dass Abromeit das Amt eines der beiden Bischöfe im Sprengel Mecklenburg und Pommern erhalten sollte. Neben diesem Amt ist er Vorsitzender des Jerusalemsvereins, Vorstand der Bugenhagenstiftung und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für die Bethlehem-Akademie „Dar al-Kalima“ (Haus des Wortes), sowie der Deutschen Bibelgesellschaft. Abromeit ist außerdem Teil der Jury des Karl-Barth-Preises, Vorsitzender des Kuratoriums der Greifswalder Bachwoche und Kuratoriumsmitglied des evangelikalen Vereins ProChrist. Er gehört dem Vorstand des Vereines zur Förderung der Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung e. V. an, dessen Zweck die Unterstützung des Institutes zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald ist.

Hans-Jürgen Abromeit ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Geheimnis Christi. Dietrich Bonhoeffers erfahrungsbezogene Christologie. Neukirchener Beiträge zur systematischen Theologie 8. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1991, ISBN 3-7887-1341-0
  • Hans-Jürgen Abromeit (Hrsg.): Pastorale Existenz heute. Festschrift zum 65. Geburtstag für Hans Berthold. Wechselwirkungen, Ergänzungsreihe 6. Spenner, Waltrop 1997, ISBN 3-927718-91-2
  • Hans-Jürgen Abromeit (Hrsg.): Spirituelles Gemeindemanagement. Chancen – Strategien – Beispiele. In Zusammenarbeit mit Kristin Butzer-Strothmann. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001 ISBN 3-525-62369-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans-Jürgen Abromeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Eduard Berger Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche
2001–2012
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