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Hans-Jürgen Neisen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hans-Jürgen Neisen
Personalia
Geburtstag 6. Dezember 1947
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
Spvg Erkenschwick
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1967–1969 Rot-Weiss Essen 15 0(0)
1969–1975 DJK Gütersloh 127 (15)
1975–1978 SVA Gütersloh
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Hans-Jürgen Neisen (* 6. Dezember 1947) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Der Stürmer Hans-Jürgen Neisen begann seine Karriere bei Rot-Weiss Essen und debütierte in der Saison 1967/68 in der Regionalligamannschaft. Unter Trainer Erich Ribbeck wurde der Nachwuchsspieler bereits am ersten Spieltag, den 13. August 1967, bei einer 1:2-Heimniederlage gegen den Lüner SV erstmals in der Regionalliga zum Einsatz gebracht. Neisen wurde für Hans Dörre eingewechselt und bildete mit Herbert Weinberg, Helmut Littek, Günter Pröpper und Willi Lippens den Angriff der Rot-Weissen. Mit den Essenern wurde er 1968 Vizemeister hinter Bayer 04 Leverkusen und hatte dabei in zwölf Ligaspielen mitgewirkt.[1] Essen scheiterte in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga an Hertha BSC; Neisen war in den zwei Spielen gegen Göttingen 05 (1:0) und den SV Alsenborn (3:2) jeweils eingewechselt worden.[2]

Nachdem Neisen in der folgenden Saison 1968/69 nur einmal zum Einsatz gekommen war – er wurde am 2. März 1969 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen TSV Marl-Hüls in der 46. Minute gegen Günter Fürhoff ausgewechselt und hatte in der 1. Halbzeit mit Dörre und Egbert-Jan ter Mors das Mittelfeld gebildet –, wechselte er am Saisonende zum Regionalligaaufsteiger DJK Gütersloh. Dort wurde er unter Trainer Günter Luttrop Stammspieler und debütierte in der DJK-Elf sofort am Rundenstarttag, den 17. August 1969, bei einem 0:0 bei der SpVgg Erkenschwick, wo er mit Bernhard Siefert im Mittelfeld agierte. Mit den weiteren Neuzugängen Hans-Joachim Schellberg, Jürgen Todebusch und Willi Wrenger konnte er den Aufsteiger verstärken und am Rundenende belegte die DJK den 10. Rang und Neisen hatte in 30 Ligaeinsätzen fünf Tore für den Aufsteiger erzielt. Lediglich in seiner vierten Runde für die DJK, 1972/73, konnte er infolge Verletzungsfolgen nur drei Rundenspiele unter dem neuen Trainer Mareczek absolvieren. Als 1973/74 im letzten Jahr der alten zweitklassigen Regionalliga nochmals der 9. Rang erreicht wurde und damit die Qualifikation für die neu geschaffene 2. Bundesliga zur Saison 1974/75 erreicht war, hatte Neisen vier Tore in 26 Ligaeinsätzen erzielt und damit seinen persönlichen Beitrag dazu geleistet.

Dort debütierte er am 3. August 1974 bei der 2:5-Niederlage der Gütersloher beim 1. SC Göttingen 05. Da er aber nicht mehr seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte, kam er unter Trainer Rudi Schlott nur in zehn Zweitligaspielen für die DJK zum Einsatz. Im Sommer 1975 wechselte Neisen zum Lokalrivalen SVA Gütersloh in die Verbandsliga Westfalen, wo er seine Karriere ausklingen ließ.

Hans-Jürgen Neisen absolvierte zehn Zweitligaspiele. Dazu kommen 130 Regionalligaspiele, in denen er 15 Tore erzielte.

  • Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963 bis 1994. Agon Sportverlag. Kassel 2012, ISBN 978-3-89784-214-4, S. 356.

Einzelnachweise

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  1. Georg Schrepper, Uwe Wick: „... immer wieder RWE!“ Die Geschichte von Rot-Weiß Essen. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2004, ISBN 3-89533-467-7, S. 234.
  2. Ulrich Merk, Andre Schulin, Maik Großmann: Bundesliga Chronik 1967/68. Agon Sportverlag. Kassel 2006, ISBN 3-89784-087-1, S. 195/196.