Hans-Joachim Glücklich

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Hans-Joachim Glücklich (* 24. Januar 1941 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Altphilologe und Fachdidaktiker der alten Sprachen.

Er studierte von 1960 bis 1965 Klassische Philologie an den Universitäten Heidelberg und Rom und wurde 1966 mit der Dissertation Aussparung und Antithese. Studien zur Terenzischen Komödie promoviert. Von 1966 bis 1969 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg.

1970 wurde er Gymnasiallehrer und unterrichtete bis zur Pensionierung 2005 am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz. Ab 1973 war er Fachleiter für Lateinunterricht, seit 1980 auch für Griechischunterricht am Staatlichen Studienseminar Mainz. 1981 wurde er Honorarprofessor für Fachdidaktik der Alten Sprachen in Heidelberg. Als Herausgeber der Reihen Consilia und Exempla sowie von modernen Schulausgaben antiker Autoren (Gaius Iulius Caesar, Catull, Plautus, Vergil, Terenz) machte er sich verdient. Zudem verfasste er mehrere Kommentare für Lehrer. Eine wichtige didaktische Schöpfung ist das „lineare Dekodieren“ als Texterschließungsmethode. Er ist Autor des bis heute maßgeblichen fachdidaktischen Lehrbuchs „Lateinunterricht. Didaktik und Methodik“ (1978, 1993).

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