Hans-Leinberger-Gymnasium (Landshut)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut
HansLeinbergerGymnasium.JPG
Schulform Gymnasium
Gründung ursprünglich 1833
Adresse

Jürgen-Schumann-Straße 20

Ort Landshut
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 32′ 32,1″ N, 12° 7′ 28,7″ OKoordinaten: 48° 32′ 32,1″ N, 12° 7′ 28,7″ O
Träger Freistaat Bayern
Schüler 1150 (Stand: Schuljahr 2016/2017)
Lehrkräfte rund 120
Leitung Anselm Räde, Ministerialbeauftragter,
Peter Renoth (st. Stv.)
Website www.h-l-g.de

Das Hans-Leinberger-Gymnasium (kurz: HLG) in Landshut ist ein nach dem Bildhauer Hans Leinberger benanntes, naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches und wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Gymnasium, das im Schuljahr 2014/2015 1.411 Schüler aufgeteilt auf 37 Schulklassen.[1] besuchten. Den Abiturjahrgang 2014 absolvierten 170 Schüler.[2] Die Schülerzahl nahm zum Schuljahr 2015/2016 auf 1.263 ab.[1] Zum Schuljahr 2016/2017 haben sich 107 Schüler angemeldet.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium wurde ursprünglich 1833 als Königliche Gewerbschule gegründet und hatte seinen Sitz in direkter Nachbarschaft zum Hans-Carossa-Gymnasium am Landshuter Marienplatz. Später wurde es in Königliche Realschule umbenannt, wovon heute noch zahlreiche Lehrgegenstände, vor allem im Fachbereich Biologie, zeugen. 1965 erfolgte dann die Umbenennung in Hans-Leinberger-Gymnasium. Mit Beginn des Schuljahres 1978/1979 sind alle Klassen mit damals 1350 Schülern in das heutige Gebäude in der Jürgen-Schumann-Straße 20 umgezogen. Außerdem ist es seit 1949 Sitz des Ministerialbeauftragten Niederbayerns.

Schulwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule ist für die Fächer Deutsch, Französisch, Englisch, Geographie, Geschichte, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Psychologie Seminarschule. Lange Zeit galt Französisch als beliebteste zweite Fremdsprache, was sich allerdings in den letzten Jahren immer wieder änderte. Im Schuljahr 2009/2010 gab es etwa in den Jahrgangsstufen 6 bis 10 659 Schüler mit zweiter Fremdsprache Latein und 338 mit Französisch, im Schuljahr 2016/17 in den Jahrgangsstufen 6 bis 10 dagegen 286 Schüler mit Latein, 374 mit Französisch und 43 mit Spanisch. Die am meisten nachgefragte Ausbildungsrichtung ist das naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium, dicht gefolgt vom wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium und, mit einigem Abstand, dem sprachlichen Gymnasium. Etwa 30 Schüler legen nach der 9. Klasse die zweite Fremdsprache ab und lernen stattdessen Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache. Am HLG ist es damit möglich, drei moderne Fremdsprachen und Latein zu lernen.

Ausbildungsrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung
Sprachen ab 5. Klasse: 1. Fremdsprache: Englisch
ab 6. Klasse: 2. Fremdsprache: Latein oder Französisch
ab 10. Klasse: ggf. spätbeginnende Fremdsprache: Spanisch[4]
Schwerpunkte ab 8. Klasse: Chemie als Kernfach, verstärkt Physik, ab 9. Klasse: Informatik
Sprachliche Ausbildungsrichtung
Sprachen ab 5. Klasse: 1. Fremdsprache: Englisch
ab 6. Klasse: 2. Fremdsprache: Latein
ab 8. Klasse: 3. Fremdsprache: Französisch
ab 10. Klasse: ggf. spätbeginnende Fremdsprache: Spanisch[4]
Schwerpunkte ab 8. Klasse: Französisch
Wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsrichtung
Sprachen ab 5. Klasse: 1. Fremdsprache: Englisch
ab 6. Klasse: 2. Fremdsprache: Latein oder Französisch
ab 10. Klasse: ggf. spätbeginnende Fremdsprache: Spanisch[4]
Schwerpunkte ab 8. Klasse: Wirtschaft und Recht als Kernfach, Wirtschaftsinformatik, ab 9. Klasse: verstärkt Sozialkunde

Schulleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Schülerzahlen[5]
Schuljahr Anzahl der Schüler
2003/2004 1396
2004/2005 1494
2005/2006 1544
2006/2007 1583
2007/2008 1627
Schuljahr Anzahl der Schüler
2008/2009 1615
2009/2010 1643
2010/2011 1654
2011/2012 1548
2012/2013 1508
Schuljahr Anzahl der Schüler
2013/2014 1411
2014/2015 1348[6]
2015/2016 1263[1]
2016/2017 1150
Entwicklung der Anmeldezahlen
Schuljahr Anzahl der Schüler
2014/2015 154[7]
2015/2016 123[8][9]
2016/2017 107[3]

Die Schülerzeitung des Leinberger-Gymnasiums (Insider) erscheint jährlich gegen Ende des Schuljahres und enthält interessante Themen zur Schule sowie dem Schulleben.

Es werden in der Pause Mediatoren, welche sich freiwillig dazu bereiterklärten, eingesetzt, um den Schülern in der Pause eine Möglichkeit zu bieten, Probleme mit Mitschülern zu lösen.

Der Elternbeirat 2006–2008 unterstützte das Anbringen einer Spielekiste mit vielen Sportgeräten im Pausenhof, um den Schülern in der Mittagspause Bewegung und Spaß zu bieten, diese ist jedoch nicht mehr vorhanden.[10] Stattdessen können sich die Schüler Sportgeräte, etwa Tischtennisschläger oder Fußbälle, im Lehrerzimmer ausleihen.

Seit dem 26. Februar 2007 ist der neue Anbau vollständig benutzbar. Außerdem wurde einige Wochen nach dem Beginn des zweiten Halbjahres 2007 die neue Mensa fertiggestellt, die seit dem Schuljahr 2008/2009 von einem externen Gastronomie-Dienstleister betrieben wird.

SOR-SMC-Logo

Am 13. Februar 2009 wurde der Schule der Titel einer "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" verliehen. Partner der Schule ist hierbei der Deutsche Gewerkschaftsbund - Region Landshut.

Es gibt eine Oberstufen-Theatergruppe[11] sowie eine Combo namens "Illio"[12] sowie eine Schulschachmannschaft, die im März 2016 in der Altersklasse II bei den bayerischen Schulschachmeisterschaften Vizemeister wurde.[13]

Seit dem Schuljahr 2009/2010 existiert auch der Wahlkurs Medientechnik, welcher zur erfolgreichen Umsetzung von Veranstaltungen, wie dem Vortrag[14] des Motivationstrainers Christian Bischoff, beiträgt.

Partnerschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Schulpartnerschaften mit dem Lycée Charlemagne in Thionville, FrankreichFrankreich Frankreich, [15] mit der Assumption High School in Wisconsin Rapids (Colorado, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten) und mit der Elgin Academy in Schottland, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. März 2016 erhielten Schüler des HLG den P-Seminar-Preis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für deren P-Seminar-Arbeit über das Außenlager Landshut des KZ Dachau,[16] in deren Rahmen exemplarisch die Schicksale der Opfer Izaak de Leeuw und Ulrich und Hugo-Kurt Chotzen nachgezeichnet wurden und über die Überlebenden Ernest Seinfeld und Jacob Bresler berichtet wurde.[17]

Berühmte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Absolventen sind: Siegfried Kreitner (zeitgenössischer Bildhauer), Marcus Mittermeier (Schauspieler, bekannt aus der Serie München Mord), Thomas Ostermeier (Künstlerischer Leiter und Regisseur an der Schaubühne Berlin), Gerhard Tausche (Archivar und Autor, Vorsitzender des Historischen Vereins für Niederbayern), Ursula Göhlich (bekannte Wirbeltier Paläontologin) Der Eishockeyspieler Walter Glaser war ab dem Ende seiner aktiven Karriere bis vor wenigen Jahren als Lehrer der Fächer Biologie und Chemie am HLG tätig. Gerd Truntschka, ebenfalls Eishockeyspieler, war Schüler am HLG.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gymnasien. In: landshut.de. Stadt Landshut, abgerufen am 30. Juli 2016.
  2. Landshuter Zeitung: Prämiert mit der höchsten Güteklasse - 170 Schüler feiern ihr Abitur am Hans-Leinberger-Gymnasium, 1. Juli 2014.
  3. a b Landshuter Zeitung: Gymnasien in der Region sind gewappnet. 2. Juni 2016.
  4. a b c Landshuter Zeitung: Informationsabend am HLG, 4. April 2016.
  5. Stadt Landshut: Statistischer Jahresbericht. Online auf www.landshut.de. Abgerufen am 27. November 2015.
  6. Stadt Landshut: Gymnasien. Online auf www.landshut.de. Abgerufen am 27. November 2015.
  7. Landshuter Zeitung: Direktoren können mit Anmeldezahlen leben. 17. Mai 2014.
  8. Landshuter Zeitung: HLG in Schülergunst weiter vorne, 19. Mai 2015.
  9. Landshuter Zeitung: HCG und MMG legen zu, HLG nimmt ab. 19. Mai 2015.
  10. Elternbeirat: Der Elternbeirat stellt sich vor. 24. Mai 2007. Online auf www.h-l-g.de. Abgerufen am 24. März 2015.
  11. Landshuter Zeitung: „Mahlzeit“ – Szenencollage im HLG, 27. März 2014.
  12. Landshuter Wochenblatt: Sie sind jung und kreativ, 26. März 2014.
  13. Landshuter Zeitung: Schach matt, 18. März 2016.
  14. youtube.com
  15. Landshuter Zeitung: Loyalität für Paris, 25. November 2015.
  16. Landshuter Zeitung: Vergessene Schicksale. 4. März 2016.
  17. Landshuter Wochenblatt: Auszeichnung für HLG-Schüler, 16. März 2016.