Hans-Lutz Niessen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans-Lutz Niessen (* 26. März 1920 in Berlin; † 12. Mai 1982 in Eindhoven) war Gitarrist, Komponist und Musikpädagoge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niessen erhielt in Berlin von 1935 bis 1937 Unterricht in Gitarre bei Carl Henze und von 1938 bis 1942 bei dessen Bruder Bruno Henze, der ihn auch in Theorie und Kontrapunkt unterrichtete.[1] Danach war er Gitarrist an Berliner Theatern, Orchestern und an der Oper. Nach dem Krieg lehrte er in den Niederlanden in den Musikschulen von Heerlen und Roermond in der Provinz Limburg und ab etwa 1950 am Conservatorium Maastricht. Ab 1955 spielte er mit seinem Meisterschüler Mijndert Jape, der das erste Staatsdiplom der Niederland für das Fach Gitarre erhielt, im Duett.[2] Einige seiner Gitarren-Kompositionen wurden verlegt. Außerdem entwickelte er ein Gitarrenhandbuch.

Bekannte Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Józef Powroźniak: Gitarren-Lexikon. Verlag Neue Musik, Berlin 1979, S. 110.
  • Rainer Stelle: Hans-Lutz Niessen (1920–1982). Eine Würdigung. In: Gitarre & Laute 6, 1984, Heft 4, S. 24.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rainer Stelle (1984).
  2. Rainer Stelle (1984).