Hans-Walter Peters

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Hans-Walter Peters (* 3. April 1955 in Soltau) ist ein deutscher Privatbankier.

Herkunft und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater Walter Peters war 34 Jahre lang Stadtdirektor in Schneverdingen. Nach dem Abitur absolvierte Hans-Walter Peters ein Studium der Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Universität Dortmund. 1986 wurde er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit einer Arbeit über „Kapitalmarkttheorie und Aktienmarktanalyse“ zum Dr. sc. pol. promoviert, sein Doktorvater war Manfred Willms.[1]

Berufsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine berufliche Laufbahn begann er 1987 als Bondportfolio-Analyst bei der Dresdner Bank in Frankfurt. Von 1989 bis 1990 leitete er die Portfoliostrategie bei der DG Bank und übernahm 1990 den Bereich Wertpapier bei der Frankfurter Volksbank.

1994 trat er bei Berenberg ein und verantwortete den Ausbau des Wertpapier-Geschäfts.[2] 1997 wurde er Generalbevollmächtigter der Privatbank, im Januar 2000 persönlich haftender Gesellschafter. Im Januar 2009 übernahm er die neu geschaffene Position des Sprechers der persönlich haftenden Gesellschafter, er verfügt zusammen mit Hendrik Riehmer über 26,1 Prozent der Stimmrechte an Berenberg.[3]

Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans-Walter Peters ist seit dem 11. April 2016 Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken.[4]

Peters ist zudem stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Universal Investment GmbH, Mitglied im Aufsichtsrat des BVV Versicherungsvereins des Bankgewerbes a. G., Mitglied des Beirats im Prüfungsverband der deutschen Banken e.V., Vorstandsmitglied der Stiftung WHU sowie Mitglied im Kuratorium des Übersee-Clubs.[5]

Seit 1. Januar 2018 ist Peters Mitglied des Verwaltungsrates der Kreditanstalt für Wiederaufbau.[6]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapitalmarkttheorie und Aktienmarktanalyse (Europäische Hochschulschriften, Reihe V, 796), Lang, Frankfurt am Main [u. a.] 1987, ISBN 3-8204-0199-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clarita von Bernstorff, Hartwig von Bernstorff, Emanuel Eckardt: Nur der Wandel ist beständig: Berenberg. Die Geschichte der ältesten Privatbank Deutschlands, Carl Hanser Verlag, München 2015, S. 279 f., ISBN 978-3-446-44669-4.
  2. Clarita von Bernstorff, Hartwig von Bernstorff, Emanuel Eckardt: Nur der Wandel ist beständig: Berenberg. Die Geschichte der ältesten Privatbank Deutschlands, Carl Hanser Verlag, München 2015, S. 281–283, ISBN 978-3-446-44669-4.
  3. Zur Stimmrechtsverteilung siehe die Angaben auf der Website von Berenberg, Abruf am 23. August 2018.
  4. Hans-Walter Peters verteidigt Banken in der Panama-Affäre, Der Tagesspiegel vom 11. April 2016 (Abruf am 12. April 2016).
  5. Ämter gemäß Angaben auf der Website des Bundesverbandes deutscher Banken (Abruf am 17. November 2015) und Informationen zum Präsidium und weiteren Gremien auf der Website des Übersee-Clubs (Abruf am 17. November 2015).
  6. Gemäß Angaben im Finanzbericht 2017 auf der Website der KfW (Abruf am 22. August 2018).