Hans-Werner Sinn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hans-Werner Sinn (2012)

Hans-Werner Sinn (* 7. März 1948 in Brake bei Bielefeld) ist ein deutscher Ökonom. Er war Hochschullehrer und von 1999 bis 2016 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. In seinem wissenschaftlichen Werk[1] pointierte er die Kontroverse über die monetäre Entwicklung des Euros sowie der wirtschaftspolitischen Entscheidungen in einer Vielzahl von Beiträgen.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn wurde 1948 in eine der SPD nahestehende Arbeiterfamilie geboren. Ein Großvater Sinns wurde als Sozialdemokrat von den Nationalsozialisten verfolgt und starb in einem Konzentrationslager. Als Kind war Sinn Mitglied bei den Falken und in jungen Jahren Mitglied der SPD.[3] Nach dem Gymnasium in Bielefeld und dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Westfalen) von 1967 bis 1972 wechselte Sinn an die Universität Mannheim, an der er 1978 promoviert wurde und sich 1983 habilitierte. Sinn erhielt Ehrendoktorwürden in Magdeburg, Helsinki, Leipzig und Prag[4] sowie verschiedene in- und ausländische Rufe.

Von 1984 bis 2016 war Sinn Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er war zwei Jahre lang Professor an der University of Western Ontario in Kanada. Als Gastprofessor war er an der London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem tätig. Er hielt als bislang einziger Deutscher Yrjö Jahnsson Lectures[5] in Helsinki und Tinbergen Lectures in Amsterdam. Seit 1988 ist Sinn zudem Honorarprofessor an der Universität Wien. Von 1997 bis 2000 war er Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik, des Fachverbandes der deutschsprachigen Ökonomen, den er grundlegend reformierte. Sinn hat sich in besonderer Weise um die Internationalisierung der Volkswirtschaftslehre der deutschsprachigen Länder eingesetzt. Er gründete in seiner Amtszeit zwei Zeitschriften - die German Economic Review und die Perspektiven der Wirtschaftspolitik -, schuf den Thünen-Preis für international publizierende junge Ökonomen und richtete ein umfangreiches Prämienprogramm für Vorträge junger deutschsprachiger Wissenschaftler auf internationalen Fachkonferenzen ein. Schon für die Jahrestagung 1991 in Lugano hatte er im Vorstand des Vereins für Socialpolitik maßgeblich an der Öffnung der Jahrestagung für junge Wissenschaftler mitgewirkt. Zwischen 2006 und 2009 war Sinn Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Außerdem ist er seit 1998 Fellow des National Bureau of Economic Research in Cambridge (USA).

Sinn gründete im Jahr 1991 das Center for Economic Studies der Ludwig-Maximilians-Universität, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin bestand, internationale Gastwissenschaftler an die volkswirtschaftliche Fakultät zu holen.[6] Auf der Basis des CES gründete er das erste für alle Doktoranden der Fakultät verpflichtende Graduiertenprogramm für Volkswirte in Deutschland. Im Jahr 1999 schuf er zusammen mit dem ifo Institut, dessen Präsidentschaft er im gleichen Jahr übernahm, im Rahmen der CESifo GmbH das internationale CESifo-Forschernetzwerk, das mit weit über 1000 Professoren aus 63 Ländern  der Wirtschaftswissenschaften  weltweit eines der größten seiner Art ist, jährlich über 500 englischsprachige Forschungsberichte veröffentlicht und etwa 25 jährliche Fachkonferenzen organisiert. Vom Vorsitzenden des CESifo Beirats, dem holländischen Ökonomen und ehemaligen Bildungsminister Rick van der Ploeg wurde er für seinen Beitrag zur Stärkung der deutschen und kontinentaleuropäischen Volkswirtschaftslehre gewürdigt.[7]

Ab Februar 1999 war Sinn Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Das Institut erhielt während seiner Amtszeit eine dezentrale Struktur[8] mit acht Bereichsleitern, die bei reduziertem Deputat als Professoren zugleich der volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU zugeordnet sind. Unter seiner Leitung wurde das Institut im Januar 2010 von einer Serviceeinrichtung (Einrichtung, die überwiegend wissenschaftliche Infrastrukturaufgaben wahrnimmt) zu einer Forschungseinrichtung rückumgewandelt, deren Forschungsleistungen bei der im Jahr 2012 eingeleiteten Regelevaluierung des ifo Instituts durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft als „sehr gut, in Teilen sogar exzellent“ bezeichnet wurden. Die Leibniz-Gemeinschaft hob hervor, dass es Hans-Werner Sinn immer wieder gelungen sei, wichtige öffentliche Debatten zu den verschiedenartigsten Themen anzustoßen.[9] Die Amtszeit von Hans-Werner Sinn als ifo-Präsident endete im März 2016, als er 68 Jahre alt wurde und in den Ruhestand trat.[10][11][12][13] Seit 2017 ist er „ständiger Gastprofessor“ an der Universität Luzern.[14]

Hans-Werner Sinn war von 2000 bis 2010 Aufsichtsratsmitglied der HypoVereinsbank.[15]

Er lebt mit seiner Frau in Gauting bei München und hat drei erwachsene Kinder.

Forschungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn hat sich in seinen ersten wissenschaftlichen Jahren vor allem mit der ökonomischen Risikotheorie beschäftigt. Seine 1977 eingereichte und 1980 publizierte Dissertation mit dem Titel „Ökonomische Entscheidungen bei Ungewissheit“ (1980)[16] wurde auch international publiziert (Economic Decisions under Uncertainty, North Holland: Amsterdam, New York und Oxford 1983). Schwerpunkte dieser Arbeiten lagen bei der Symbiose von Erwartungsnutzentheorie und der axiomatischen Fundierung der Mittelwert-Varianz-Analyse, hier: der Fundierung des Prinzips des unzureichenden Grundes, bei der psychologischen Fundierung von Risikopräferenzfunktionen und vor allem der Analyse von Risikoentscheidungen mit Haftungsbeschränkungen. Nach dem Urteil von Martin Hellwig hat Sinn damit die bislang als Basiswerk geltende Arbeit von Stiglitz und Weiss aus dem Jahr 1981 vorweggenommen.[17]

Es folgte eine größere Anzahl von Arbeiten zu konjunkturtheoretischen, umweltökonomischen und außenhandelsbezogenen Themen, darunter Arbeiten zum so genannten Asset Approach und zur Mikrofundierung des allgemeinen Modells des temporären Gleichgewichts sowie Thesen zur Erklärung des Exportbooms in bestimmten Ländern (→ Basarökonomie).

Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Probleme des längerfristigen wirtschaftlichen Wachstums. Vor Abel, Blanchard und Chamley formulierte Sinn das ökonomische Zentralplanungsmodell des wirtschaftlichen Wachstums in der Tradition von Robert Solow als intertemporales allgemeines Gleichgewichtsmodell mit dezentral optimierenden Akteuren und Markträumungsbedingungen.[18]

1987 erschien Sinns Analyse der Anreizwirkungen beschleunigter Abschreibungen und der verschiedenen Komponenten der Kapitaleinkommensbesteuerung auf die intertemporale, internationale und intersektorale Ressourcenallokation.[19]

Sinn hat ca. 150 zumeist englischsprachige wissenschaftliche Artikel für unmittelbare Fachkollegen, ca. 100 Politikbeiträge für eine breitere Fachöffentlichkeit und eine kaum noch überschaubare Zahl von Zeitungsaufsätzen verfasst, von denen ein erheblicher Teil über das Project Syndicate verbreitet und nach einer Übersetzung in dutzende von Sprachen in vielen namhaften Zeitungen der Welt veröffentlicht  wurde. Er hat unzählige Interviews gegeben und ist ein gefragter Gast in Talkshows.

Sein 2003 erschienenes Buch „Ist Deutschland noch zu retten?“ löste eine Debatte zum Reformstau in Deutschland aus und kann als Ideengeber für die Agenda 2010 betrachtet werden. Mit über 100 000 gedruckten Exemplaren gehört es zu den erfolgreichsten wirtschaftspolitischen Veröffentlichungen der Gegenwart. Eine englische Übersetzung wurde im Jahr 2007 von MIT herausgegeben.

Als Reaktion auf die intensive Diskussion zu „Ist Deutschland noch zu retten?“ legte Sinn 2005 das Buch „Die Basar-Ökonomie“ vor. Der Begriff der Basar-Ökonomie umschreibt dabei die Beobachtung, dass die Fertigungstiefe in Deutschland zurückgeht und die Exporte immer mehr aus importierten Vorleistungen bestehen. Es enthält weiterführende Gedanken zu der Frage, wie gut es Deutschland gelingt, sich in der Zeit der raschen wirtschaftlichen Globalisierung zu behaupten. Dabei ist der Begriff der Basar-Ökonomie Aufhänger für die Erörterung der tief liegenden Strukturprobleme Deutschlands.

Sein 2008 erschienenes Buch „Das grüne Paradoxon“ bietet eine angebotsseitige Interpretation der Klimapolitik und löste eine weltweite Fachdiskussion aus. In „Der Kasino-Kapitalismus“ (2009) beschreibt Sinn, wie es 2007 als Folge von Politik- und Marktversagen zur globalen Finanzkrise kam. Laut Handelsblatt ist es eines der wichtigsten Wirtschaftsbücher aller Zeiten. Sinns Titel „Die Target-Falle“ (2012) analysiert die wachsenden Target-Salden der Notenbanken des Eurosystems und brachte das Thema sowohl in die wissenschaftliche als auch öffentliche Diskussion ein.

Im 2015 erschienenen Buch „Der Euro: Von der Friedensidee zum Zankapfel“ analysiert Sinn die Entwicklungen und Probleme der Europäischen Währungsunion und zeigt auf, wie das einstige Friedensprojekt die Demokratie und den Frieden Europas gefährdet. Das Buch ist eine Übersetzung des zunächst 2014 bei Oxford University Press erschienen Buches "The Euro Trap. On Bursting Bubbles, Budgets and Beliefs", das mit einer großen Zahl von exzellenten Bewertungen durch Fachkollegen veröffentlicht worden war. Nach Meinung des Ökonomen Kennth Rogoff hat Hans-Werner Sinn „womöglich das wichtigste wissenschaftliche Buch in mindestens einer Dekade über den Euro geschrieben“.[20] 2016 veröffentlichte Sinn das Buch „Der Schwarze Juni“ (2016), in dem er sich den Problemen der Europäischen Union widmet, die sie zu zerreißen drohen, und zeigt auf, welche wirtschaftspolitischen Entscheidungen die Zukunft der EU fördern können.

Wirtschaftspolitische Standpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn selbst bezeichnet seine wirtschaftspolitische Position als ordoliberal im Sinne von Erhard und Eucken.[21][22]

Kurz vor der Bundestagswahl 2005 unterzeichnete Sinn mit 242 weiteren deutschen Wirtschaftswissenschaftlern einen öffentlichen Aufruf, den sogenannten Hamburger Appell, für wirtschaftspolitische Reformen in Deutschland.

Position zur Eurokrise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn war einer der ersten von 172 Ökonomieprofessoren, die während der Eurokrise einen von Walter Krämer zusammen mit Stefan Hoderlein (Boston) und Manfred Deistler (Wien) im Juli 2012 initiierten Aufruf unterschrieben, der sich gegen eine „Vergemeinschaftung der Bankenschulden“ innerhalb der Eurozone wendet.[23] Der Aufruf wurde unter anderem von Klaus W. Zimmermann, Bernd Raffelhüschen, Peter Bernholz, dem tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus, dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen Kai Konrad, Erich Streissler sowie dem ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt unterzeichnet.[24][25] Er wurde breit diskutiert und war unter in- wie ausländischen Ökonomen stark umstritten, auch aus der Politik kam starke Kritik, so z.B. von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble.

In Reaktion auf Krämer initiierte Frank Heinemann zusammen mit Gerhard Illing einen Gegenaufruf, welcher von 220 Ökonomen, unter anderem von Martin Hellwig, Beatrice Weder di Mauro sowie Dennis Snower, unterschrieben wurde.[26] Eine Gruppe von sieben Ökonomen um Peter Bofinger, Michael Hüther und Gustav Horn veröffentlichte einen Artikel, der sich explizit gegen die Thesen des Aufrufs wandte.[27] Kritisiert wurde, dass der Aufruf „reich an hitziger Rhetorik und arm an sachlichen Details“ sei (Barry Eichengreen) sowie „zu simpel, unklar und ideologisch“ (Alberto Alesina).[28][29]

Ulrich van Suntum, ein Unterzeichner des Gegenaufrufs von Frank Heinemann und Gerhard Illing, nahm Krämer gegen viele der darin geäußerten Vorwürfe in Schutz.[30] In einem Artikel verteidigten Krämer und Sinn den ursprünglichen Aufruf gegen die Kritik. Sie wiesen dabei den Vorwurf, Fehlinformationen verbreitet zu haben, zurück. Weiters erklärten sie eine Bankenunion im Sinne einer gemeinsamen Regulierung der Banken zu befürworten. Jedoch im Hinblick auf die Erfahrungen mit bisherigen Rettungsversuchen, befürchteten sie einen „Missbrauch des Restrukturierungsfonds und der Einlagensicherung für die Vergemeinschaftung der Abschreibungsverluste“ und verwiesen in diesem Zusammenhang erneut auf eine „strukturelle Mehrheit der Schuldenländer in den Eurogremien“ hin.[31]

Sinn sieht die Ursache der europäischen Schuldenkrise in zu niedrigen Zinsen, welche in den Ländern Südeuropas zu einer inflationären Kreditblase führten. Diese verringerte die internationale Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Länder und führte zu hohen Leistungsbilanzdefiziten der Schuldenländer gegenüber den historischen Hartwährungsländern.

Als im Zuge der der globalen Finanzkrise ab 2007 und der europäischen Finanz- und Schuldenkrise im Besonderen der Interbankenmarkt versiegte, gingen die europäischen Kreditinstitute, insbesondere in den Ländern der Peripherie, dazu über, sich vermehrt bei ihren nationalen Notenbanken zu refinanzieren, was die EZB durch eine Lockerung ihrer Pfänderpolitik sowie durch das Tolerieren von ELA-Krediten ermöglichte. Die so auf nationaler Ebene geschaffene Zusatzliquidität wurde verwendet, die Leistungsbilanzdefizite weiterhin zu finanzieren, Schulden im Ausland zu tilgen und Vermögensobjekte dort zu kaufen. Die entsprechenden Nettoüberweisungen in andere Länder, die sogenannten Zahlungsbilanzdefizite, werden durch die Target-Salden gemessen (siehe auch Target2).

Gemäß Sinn handelt es  sich damit bei den Target-Salden um öffentliche internationale Kredite, weil es um Zahlungen geht, die die Notenbanken einander kreditieren, und weil sie durch asymmetrische nationale Refinanzierungskredite ermöglicht werden. Sie sind mit den anderen offiziellen Finanzhilfen wie den Rettungsschirmen vergleichbar, doch werden sie statt von den Parlamenten der Eurozone vom EZB-Rat ermöglicht.[32][33] Ihren Höhepunkt erreichten die Target-Forderungen des nordeuropäischen Euroblocks im August 2012 mit über 1.000 Milliarden Euro. Damals gab es in Deutschland nur noch Überweisungsgeld, das auf dem Wege einer Kreditschöpfung seitens anderer Notenbanken entstanden war. Dank Sinn fanden die Target-Salden Eingang in die öffentliche Debatte.[34] Er war zudem der erste, der den Zusammenhang zwischen Target-Salden und Zahlungsbilanzungleichgewichten aufzeigte.[35]

Er fordert zudem ein Beenden der Staatsanleihen-Käufe durch die EZB.[36][37][38] Er war einer von 136 deutschen Wirtschaftsprofessoren, darunter Roland Vaubel, Bernd Lucke, Jürgen B. Donges, Manfred J. M. Neumann und Georg Milbradt, die kurz vor den Bundestagswahlen im September 2013 in einem Aufruf der EZB rechtswidrige monetäre Staatsfinanzierung vorwarfen.[39] Der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag wirft er vor, es versäumt zu haben, eindeutige Kreditbedingungen für die Krisenprozedur ausgehandelt zu haben. Seiner Meinung nach führt der Europäische Stabilitätsmechanismus zur Schwächung des Euro und zur Gefährdung des europäischen Einigungswerkes.[40]

Positionen zur Einwanderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn vertrat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Auffassung, dass Migranten den deutschen Staat netto mehr kosteten als sie ihm brächten. Der Artikel hatte zwei Teile. Der erste thematisierte den Arbeitsmarkt, wo Zuwanderung ein Gewinn sei. Der zweite Teil behandelt den Staat, und da sei fiskalisch ein Verlust zu bilanzieren.[41] Herbert Brücker vertrat ein Jahr zuvor eine andere Meinung.[42]

Position zur Energiepolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im manager magazin bezeichnete Sinn die Energiewende in Deutschland als Irrweg und formulierte "Die einzige Hoffnung der Menschheit war die Atomkraft". [43]

Öffentlicher Einfluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Umfrage der Financial Times Deutschland zusammen mit dem Verein für Socialpolitik unter 550 deutschen Wirtschaftsexperten im Jahr 2006 schrieben die Befragten „nur zwei Vertretern der eigenen Zunft nennenswerten Einfluss auf die Politik [zu]: Bert Rürup und Hans-Werner Sinn“.[44] Nach einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und der Universität Konstanz im Jahre 2007 rangierte Sinn gemessen an der Anzahl der Zitierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften auf dem zweiten Platz unter den deutschen Ökonomen nach Reinhard Selten.[45] In der Liste „Die wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler“ der WirtschaftsWoche von 2011 belegte er den 1. Platz.[46] Für die britische Zeitung The Independent gehört Sinn wegen seiner Forschung zu den Target-Salden zu den zehn einflussreichsten Menschen, die 2011 die Welt verändert haben.[47] Die Forschungsdatenbank RePEc ermittelt regelmäßig aufgrund von Zitierungen weltweit die forschungsstärksten Ökonomen. Sinn erreichte 2012 bis einschließlich 2016 den besten Platz für einen deutschen Ökonom[48], sein Ranking reiht ihn 2016 weltweit in die obersten 0,2%[49] und europaweit unter die 0,1%[50] Er war als einziger Deutscher in der Bloomberg-Liste der fünfzig weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten der Wirtschaft des Jahres 2012 aufgeführt.[51] Nach einer Erhebung der Zeitschrift Cicero zum Einfluss auf den öffentlichen Diskurs im zurückliegenden Jahrzehnt, die im Januar 2013 die 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen auflistete, lag Sinn zu diesem Zeitpunkt auf Platz 14.[52]

Nach dem Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung basierend erstens auf einer Umfrage unter Bundestags-Abgeordneten und Mitarbeitern von Bundesministerien mit der Frage „Den Rat oder die Publikationen welcher Ökonomen schätzen Sie am meisten für Ihre Arbeit?“, zweitens der Medienpräsenz und drittens der Bewertung der Publikationen in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen der letzten fünf Jahre, belegte Sinn 2013, 2014 und 2015 den ersten Platz in Deutschland.[53][54][55][56] Nach seiner Emeritierung rutschte er auf den zweiten Platz ab. Obwohl Sinn in der Kategorie Forschung nicht unter den besten 50 aufscheint[57], erläutert die FAZ, hat in Deutschland kein anderer Ökonom so viel Gewicht in Medien und Politik, Sinn sei aber auch in der Forschung präsent.[58] Ähnliches wiederholt sich 2015.[59] Der Widerspruch findet sich in der Methodik zum FAZ-Ökonomenranking, welche jungen Wissenschaftlern einen der begehrten Spitzenplätze ermöglichen soll und nur die jüngsten 5 Jahre zur Errechnung von deren h-Index'es bewertet.

In seinem Kommentar Der Boulevardprofessor in der Financial Times Deutschland vom 30. März 2007 meinte der Wirtschaftsjournalist Mark Schieritz, dass Sinn umso größere publizistische Geschütze auffahre, je weniger seine Thesen Beachtung fänden.[60] 2012 bezeichnete Schieritz in Die Zeit Sinn als „ökonomischen Seismograph der Republik“, der mit seinen Büchern und Interviews den Sound zu den wirtschaftspolitischen Megatrends der vergangenen 30 Jahre geliefert habe.[61]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2008 bezeichnete Sinn in der öffentlichen Diskussion über die Finanzkrise deutsche Manager als Sündenböcke, nach denen in jeder Krise gesucht werde. In der Weltwirtschaftskrise von 1929 habe es in Deutschland die Juden getroffen, heute seien es die Manager.[62] Diese Äußerung stieß nicht nur beim Zentralrat der Juden in Deutschland, sondern auch bei Politikern verschiedener Parteien sowie Repräsentanten des öffentlichen Lebens auf Kritik, da die Aussage eine Gleichsetzung der Kritik an den Managern mit der Judenverfolgung darstelle.[63] Noch am selben Tag nahm Sinn den Vergleich zurück.[64] Das Ifo veröffentlichte kurz darauf Stellungnahmen, in denen jüdische Bekannte und Kollegen Sinn gegen seine Kritiker verteidigten.[65]

Im Zuge der europäischen Finanzkrise kritisierte Finanzminister Wolfgang Schäuble Sinns Position bezüglich des Euro-Rettungsschirms. So sei laut Schäuble mit der „Autorität von akademischen Titeln und von wissenschaftlichen Instituten, die mit viel Geld vom deutschen Steuerzahler subventioniert werden, eine besondere Verantwortung verbunden“. Die Berechnungen zu Griechenland seien jedoch „mal wieder ein Beispiel dafür, wie man dieser Verantwortung nicht sonderlich gut gerecht wird“.[66][67] In einer Pressemitteilung wies das ifo-Institut die Kritik zurück und warf Schäuble vor, die Bedeutung der Target-Salden in seinen Berechnungen nicht zu berücksichtigen.[68] In der Festschrift[69], die Sinn zum Abschied erhielt, lobte Schäuble freilich die zutiefst europäische Orientierung von Sinn und pries seine Scharfzüngigkeit und gedankliche Schärfe, die für Politiker zwar nicht immer angenehm sei, die man aber aushalten müsse. Er erklärte: „Er darf nun zwar aus dem Amt scheiden, leider – aber aufhören sich als Ökonom an der politischen Debatte zu beteiligen, das darf er bitte nicht!“

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste (seit 2013)[70]
  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina[71] (seit 2013)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, korrespondierendes Mitglied (seit 2012)
  • Präsident des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler 2006–2009 (International Institute of Public Finance)
  • Stiftungsrat Karlspreis, Aachen (seit 2007)
  • Fellow der European Economic Association (EEA) (seit 2004)
  • European Economic Advisory Group at CESifo (seit 2001)
  • Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste (seit 2001)
  • Bayerische Akademie der Wissenschaften, Historisch-Philosophische Klasse (seit 1996)
  • National Bureau of Economic Research (NBER), Cambridge, Mass., Research Associate (seit 1989)
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium (seit 1989)

Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans-Werner Sinn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monographien | Hans-Werner Sinn. In: www.hanswernersinn.de. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  2. Hans-Werner Sinn : „Deutschland steht vor einer Staatskrise“ - WELT. In: DIE WELT. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
  3. Rainer Hank und Lisa Nienhaus: „Ich bereue nichts“. In: FAZ.net. 21. Dezember 2015, abgerufen am 21. Dezember 2015.
  4. Doctor oeconomiae honoris causa Prof. Hans-Werner Sinn, Prag, 23.02.2017. Abgerufen am 19. April 2017.
  5. Yrjö Jahnsson Lectures
  6. Präsentation PDF
  7. Rick van der Ploeg: Tribute to Hans-Werner Sinn. ifo Mediathek, abgerufen am 2017-19-04.
  8. ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.: Rückblick auf ein halbes Jahrhundert - Abschiedsvorlesung Prof. Hans-Werner Sinn. 21. Dezember 2015, abgerufen am 24. April 2017.
  9. leibniz-gemeinschaft.de: Stellungnahme des Leibniz-Senats zum ifo Institut vom 17. Juli 2013, S. 3. Abgerufen am 13. Dezember 2016 (PDF).
  10. Wird Clemens Fuest Nachfolger von Ifo-Chef Sinn? Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Februar 2015, abgerufen am 11. Juni 2015.
  11. Fuest wird Nachfolger von Sinn an ifo-Spitze. Münchner Merkur, 11. Juni 2015, abgerufen am 12. Juni 2015.
  12. Hans-Werner Sinn geht in Ruhestand. ARD, 31. März 2016, abgerufen am 26. April 2016.
  13. Professor Sinn geht in den Ruhestand. LMU München, 31. März 2016, abgerufen am 26. April 2016.
  14. Lukas Portmann: Berufungen an der Universität Luzern. Universität Luzern, Pressemitteilung vom 27. Januar 2017 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 28. Januar 2017.
  15. Ifo-Chef Sinn ersetzt Martini im Aufsichtsrat, Manager Magazin, 4. Januar 2000
  16. siehe auch Ökonomische Entscheidungen bei Ungewißheit, J. C. B. Mohr (Paul Siebeck): Tübingen 1980 Online
  17. M.Hellwig, Vorwort zu: Hans-Werner Sinn, Risk-Taking, Limited Liability, and the Banking Crisis. Selected Reprints, Ifo Institute for Economic Research at the University of Munich, December 2008, ISBN 978-3-88512-482-5, Online
  18. Vgl. Andrew B. Abel, Olivier J. Blanchard, „An Intertemporal Model of Saving and Investment“, Econometrica 51, No. 3, 1983, S. 675–692; Christophe Chamley, „The Welfare Cost of Capital Income Taxation in a Growing Economy“, The Journal of Political Economy 89, No. 3, 1981, S. 468–496; Hans-Werner Sinn, Besteuerung, Wachstum und Ressourcenabbau. Ein allgemeiner Gleichgewichtsansatz, in: H. Siebert, Hrsg., Erschöpfbare Ressourcen, Duncker und Humblot: Berlin 1980, S. 499–528; Hans-Werner Sinn, „Taxation, Growth, and Resource Extraction: A General Equilibrium Approach“, European Economic Review 19, 1982, S. 357–386.
  19. Capital Income Taxation and Resource Allocation, North Holland: Amsterdam, New York, Oxford und Tokio 1987.
  20. The Euro Trap: Stimmen zum Buch. Abgerufen am 19. April 2017.
  21. Sinn weist darauf hin, dass „Ordo-“ und „Neoliberalismus“ identische Begriffe sind. Antwort von Hans-Werner Sinn auf einen Diskussionsbeitrag von Rudolf Hickel, 29. Juli 2009, abgerufen am 4. Juni 2011.
  22. Zitat: „Leider gibt es immer wieder Versuche, den Begriff ‚Neoliberalismus‘ zu diskreditieren. So werfen linke Politiker die beschriebenen Ideen gerne in einen Topf mit den radikalen Konzepten der Chicagoer Schule um Milton Friedman, um alle zusammen als ‚neoliberal‘ verteufeln zu können.“ Der wahre Neoliberalismus braucht klare Regeln. In: welt.de. 15. Mai 2010, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  23. Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut. In: FAZ.net. 5. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  24. Walter Krämer an der Technischen Universität Dortmund
  25. Erich Streissler im Chat auf DiePresse.com
  26. Wirtschaft: Patt im Ökonomenstreit (Memento vom 1. Januar 2015 im Internet Archive) sueddeutsche.de
  27. handelsblatt.com 6. Juli 2012
  28. Aufruf von Ökonomen: Schäuble empört sich über Kritik an Merkels Krisenpolitik. In: Spiegel Online. 6. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  29. dne: „Ifo-Chef Sinn riskiert Euro-Kollaps“. In: handelsblatt.com. 10. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  30. www.oekonomenstimme.org
  31. www.cesifo-group.de
  32. Sinn, Hans-Werner, Der Euro: Von der Friedensidee zum Zankapfel, Hanser, München, S.237
  33. Target-Kredite, Leistungsbilanzsalden und Kapitalverkehr: Der Rettungsschirm der EZB. Ifo Working Paper Nr. 105, 24. Juni 2011 (zusammen mit Timo Wollmershäuser)
  34. Hans-Werner Sinn: Deutschland drohen neue Belastungen, In: Wirtschaftswoche, No. 8, 21. Februar 2011, S. 35. (abgerufen am 7. Dezember 2016)
  35. Sinn, Hans-Werner, Target-Salden, Außenhandel und Geldschöpfung, ifo Schnelldienst 64, No. 9, 2011.
  36. „Eurokrise: Rettungspaket der EZB und Target-Salden“, Beiträge von Sinn u.a.
  37. ftd.de, 10. Mai 2011: Artikel von Hubert Beyerle (Memento vom 12. Mai 2011 im Internet Archive)
  38. Target-Kredite, Leistungsbilanzsalden und Kapitalverkehr: Der Rettungsschirm der EZB. Ifo Working Paper Nr. 105, 2011
  39. Philip Plickert: Deutsche Ökonomen werfen der EZB Staatsfinanzierung vor. In: FAZ.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung). 11. September 2013, abgerufen am 12. September 2013.
  40. Rettungsschirm für den Euro – Tickende Zeitbombe. In: sueddeutsche.de. 3. April 2011, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  41. Hans-Werner Sinn: Ökonomische Effekte der Migration, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Januar 2015.
  42. Herbert Brücker: Migration: Die falsche, deutsche Einwanderungsdebatte. In: Die Zeit. 13. Dezember 2013, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 15. Mai 2017]).
  43. Hans-Werner Sinn ifo-Chef Sinn zur Energiewende "Die einzige Hoffnung der Menschheit war die Atomkraft", manager magazin, 5. Februar 2014
  44. „Was Ökonomen wirklich wollen“ (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive) Financial Times Deutschland, Nr. 90, 10. Mai 2006.
  45. „Who is the 'Platz-Hirsch' of the German Economics Profession? A Citation Analysis“ von Heinrich W. Ursprung und Markus Zimmer, Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Lucius & Lucius, Stuttgart, 2007, Bd. 227/2
  46. „Die wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler“ WirtschaftsWoche Online, 27. Dezember 2011
  47. „Ten people who changed the world: Hans-Werner Sinn, German economist who made sense of the financial crisis“ The Independent, 31. Dezember 2011.
  48. RePEc: Top 25% authors in Germany May 2012
  49. zimmermann@stlouisfed.org: Economist Rankings at IDEAS. In: ideas.repec.org. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  50. zimmermann@stlouisfed.org: Rankings at IDEAS: Europe. In: ideas.repec.org. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  51. Bloomberg Markets' 50 Most Influential
  52. Cicero, Die Liste der 500, Januar 2013, S. 20.
  53. Die einflussreichsten Ökonomen in der Politik. In: FAZ.net. 5. September 2013, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  54. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-politik-2014-13136171.html
  55. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/f-a-z-oekonomenranking-medien-2014-13136170.html
  56. F.A.Z.-Ökonomenranking - Deutschlands einflussreichste Ökonomen, abgerufen am 4. September 2016
  57. Justus Haucap, Tobias Thomas, Gert G. Wagner, Welchen Einfl uss haben Wissenschaftler in Medien und auf die Wirtschaftspolitik?. In: Ordnungspolitische Perspektiven 67, (2014), S. 71 doi:10.1007/s10273-015-1780-4.
  58. Patrick Bernau: Auf diese Wirtschaftsforscher hört das Land. In: FAZ.net. 5. September 2014, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  59. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/faz-oekonomenranking-2015-hans-werner-sinn-baut-einfluss-aus-13786044.html
  60. Mark Schieritz: Der Boulevardprofessor. FTD, 30. März 2007
  61. Mark Schieritz: Hans-Werner Sinn: Der Euro-Fighter. In: zeit.de. 19. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  62. "1929 traf es die Juden - heute die Manager". In: tagesspiegel.de. undatiert, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  63. Entgleisung von Ifo-Chef – "Herr Sinn ist nicht bei Sinnen". In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  64. Stellungnahme von Hans-Werner Sinn in einem offenen Brief anlässlich der aktuellen Berichterstattung vom 27. Oktober 2008.
  65. Dokumentation des Ifo Instituts zum Vergleich zwischen der Managerschelte von heute und der Judenkritik 1929 durch Prof. Hans-Werner Sinn vom 27. Oktober 2008 (PDF) sowie Brief von Nobelpreisträger Robert Solow vom 31. Dezember 2008 (PDF)
  66. Schäuble: Ifo-Berechnungen zu Griechenland nicht sachgerecht. In: welt.de. 28. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  67. Schäuble wirft Ifo-Chef „Milchmädchenrechnungen“ vor. In: FAZ.net. 28. Juli 2012, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  68. www.cesifo-group.de
  69. Hans-Werner Sinn und 25 Jahre deutsche Wirtschaftspolitik. Felbermayr, Knoche und Wößmann, abgerufen am 19. April 2017.
  70. Aufnahme in die Klasse 5: Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
  71. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 6. Juni 2016.
  72. Meldung der Leopoldina, Hans-Werner Sinn Hochschullehrer des Jahres für 2015
  73. Hochschulen: Ehrendoktorwürde der Handelshochschule HHL für Hans-Werner Sinn. In: Focus Online. 3. Juli 2013, abgerufen am 17. Dezember 2014.
  74. Leipziger Volkszeitung, 4. Juli 2013, S. 6
  75. Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 2013 (PDF; 70 kB)
  76. Börsenzeitung, 29. Juni 2013, S. 16.
  77. The Euro Crisis
  78. Julian Hodge Institute of Applied Macroeconomics
  79. University of Chicago Booth School of Business
  80. Bayerns Wirtschaftsminister Zeil verleiht Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft in München.
  81. www.scope-awards.de
  82. Prof. Hans-Werner Sinn erhält Ehrendoktor der Universität Helsinki In: Wiwi-Treff, abgerufen am 7. Dezember 2016
  83. Hans-Werner Sinn ist „Dinosaurier des Jahres“ (Memento vom 1. Januar 2010 im Internet Archive), Tagesschau.de am 29. Dezember 2009; „Die Replik des Dinosauriers“ (Reaktion von Hans-Werner Sinn).
  84. Wirtschaftsbuchpreis 2003 von Financial Times Deutschland und getAbstract AG. Abgerufen am 6. Dezember 2016.