Hans Albrecht von Maltzahn

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Hans Albrecht von Maltzahn (rechts) mit Polofunktionären

Hans Albrecht Freiherr von Maltzahn (* 1. November 1934 in Pinnow) ist ein deutscher Polospieler. Er war von 1972 bis 1980 und ist erneut seit dem Jahr 2000 der amtierende Präsident des Deutschen Poloverbandes. Im Jahr 2008 war er der älteste und über eine Lebenskarriere hinweg erfolgreichste Polospieler Deutschlands.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Albrecht von Maltzahn wurde 1934 in einem Gutshaus in Pinnow geboren. Er reitet seit frühester Kindheit. Bis 1957 leitete Hans Albrecht von Maltzahn ein Werk in Guatemala, traditionell ein Land des Polospiels, und kam so zum Polo. Seine aktive Polospielkarriere begann er 1960 in Hamburg. Als erster Deutscher importierte er in diesem Jahr ausgebildete Polo-Pferde aus Argentinien. In den folgenden zwanzig Jahren nahm er weltweit sehr erfolgreich und vielfach ausgezeichnet an Poloturnieren teil, u. a. in Windsor, Sotogrande (Spanien), Paris, Barcelona, Teheran, Buenos Aires, Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf. Seine aktive Karriere als Polospieler beendete er 1980.

Nach 1990 erwarb er den Familienbesitz in Pinnow und Duckow zurück und betreibt dort Landwirtschaft. 1998 begann er auf Bitten seiner Neffen erneut mit dem Polospiel und gründete den Poloclub Pinnow. Heute nimmt er bei einem aktuellen hcp 0 im Alter von über 70 regelmäßig an Low-Goal-Turnieren teil, z. B. 2008 an der Deutschen Meisterschaft. Hans Albrecht von Maltzahn ist aktiv in der Nachwuchsförderung im Polosport. Der 1997 von ihm gegründete Club veranstaltet eigene Jugendturniere und gilt als einer der erfolgreichsten Jugendclubs in Deutschland.

Aufgrund seines Einsatzes für die Entwicklung des Polosportes in Deutschland wurde er 2005 von der Federation of International Polo (FIP) zum Ambassador ernannt. Mit dem Titel Ambassador werden vom Präsidium der FIP herausragende Persönlichkeiten der Polowelt geehrt. Hauptziel der Arbeit der FIP ist es, Polo wieder zu einer olympischen Sportart zu machen. Zum letzten Mal war dies 1936 auf dem Berliner Maifeld der Fall.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]