Hans Blomberg

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Hans Kristian Blomberg (* 24. Februar 1977 in Hamm) ist ein deutscher Radiomoderator.

Hans Blomberg im 104.6 RTL Studio (2013)

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Blomberg startete seine Radiokarriere beim Lokalsender Radio Lippe Welle Hamm, wo er mit 17 Jahren eine wöchentliche Show moderierte. Nach dem Abitur in Ahlen trat Blomberg 1997 ein Volontariat beim niedersächsischen Privatsender Radio ffn in Hannover an und moderierte dort von 1997 bis 2002 nachmittags die Hans Blomberg-Show. Ab 2002 sendete er zunächst als Morgenhans, seit 2007 auch unter seinem richtigen Namen, bei bigFM. Von 2011 bis Dezember 2012 moderierte Blomberg zusätzlich jeden Samstagvormittag bei 98.8 Kiss FM.

Im Dezember 2012 kam es zur Trennung von big FM, die schon im Juli 2012 feststand, jedoch nicht öffentlich gemacht wurde, was zu Kontroversen bei Fans führte.[1]

Im Januar 2013 wechselte Blomberg nach Berlin zu 104.6 RTL. Aktuell moderiert er dort montags bis samstags die Hans Blomberg Show (14:00 bis 19:00 Uhr). Die Wochenendausgabe der Hans Blomberg Show wird außerdem auf 89.0 RTL für Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, auf planet radio für Hessen und auf Radio Regenbogen (seit 2015) für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgestrahlt.

Fernsehauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 brach die Rapperin Sabrina Setlur ein Live-Interview ab. Sie hatte vor der Sendung klargestellt, zu ihrer beendeten Beziehung zu Boris Becker nichts sagen zu wollen. Blomberg stellte daraufhin in der Sendung ausschließlich kalauernde Fragen mit Bezug zum Bäcker-Beruf. 2007 brach die Band Monrose ebenfalls ein Live-Interview ab, nachdem Blomberg sie als „Vorstadtschlampen“ bezeichnet hatte.

2005 sprang Blomberg auf einer Festzeltparty von Schwulen in Stuttgart als Papst verkleidet auf die Bühne und sagte: „Ich liebe alle Menschen. Also auch Männer. Also bin ich schwul!“

2007 las er bei der ProSieben-Liveübertragung des Bundesvision Song Contests die Punkte für Rheinland-Pfalz von einem Zettel ab, auf dessen Rückseite „Raab ist doof“ stand.[2] Die Zusammenarbeit zwischen bigFM und Raab wurde daraufhin im vierten Jahr seitens bigFM nicht verlängert, da Raab dem Radiosender die Auflage machte, einen anderen Moderator als Blomberg zur Verfügung zu stellen, was bigFM ablehnte.

Einen weiteren Skandal verursachte Blomberg beim Bundesvision Song Contest 2009, als er seiner Kollegin Susanka Bersin[3] bei der Punktevergabe von Baden-Württemberg an die Brust griff, woraufhin sie ihn ohrfeigte. In einem Zeitungsinterview kommentierte Blomberg den Vorfall damit, dass der eigentliche Skandal die Ohrfeige und nicht sein Busengrapscher gewesen sei. Blomberg entschuldigte sich im Anschluss in seiner Radiosendung und auch bei Bersin persönlich.[4]

Bühne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 tourte Blomberg zusammen mit seinem Partner Olivia Jones durch Deutschland. In der Lesung „Sie nannten mich Tittenmonster“ lasen die beiden Briefe der letzten 40 Jahre an Bravo-Aufklärer Dr. Sommer. 2008 versuchte sich Blomberg erstmals als Stand-up-Comedian auf der Bühne, u. a. im „Kleinen Wohnzimmer Theater Köln“.

Auszeichnungen/Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000 - Hörfunkpreis Niedersachsen Comedy
  • 2011 - Hörfunkpreis Baden-Württemberg Unterhaltung
  • 2012 - Nominierung zum Deutschen Radiopreis Bester Moderator
  • 2016 - Deutscher Radiopreis Beste Radiosendung (Hans Blomberg Show)[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Morgenhans“ Hans Blomberg: „Von bigFM kam die Kündigung!“, abgerufen 7. August 2016
  2. http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=120
  3. http://www.mybigfm.de/frms/bigfm/service/team.html
  4. hei / dpa: Busengrapscher entschuldigt sich für Missgriff. FOCUS online, 15. Februar 2009, abgerufen am 15. Feb. 2009.
  5. Beste Sendung: "Die Hans Blomberg Show"