Hans Conrad Fischer

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Hans Conrad Fischer (* 11. März 1926 in Berchtesgaden) ist ein deutscher Regisseur und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1952 vermochte Fischer mit ersten Regiearbeiten zu debütieren. Zwei Jahre später schloss er an der Universität München sein Studium der Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Zeitungswissenschaft mit einer Dissertation über die Salzburger Festspiele erfolgreich ab und wurde damit zum Dr. phil. promoviert.

Zwischen 1955 und 1961 leitete er die Literatur- und Hörspielabteilung des ORF-Landesstudios Salzburg. 1961 gründete Fischer seine Firma, die Fischer Film- und Fernsehproduktion (FFF).

Seinen internationalen Durchbruch fand er 1967 mit dem Film Das Leben Mozarts. Der Tod seiner Tochter Cornelia, die sich als Malerin „Nela“ nannte und im Alter von 23 Jahren 1977 an Leukämie starb, war die Vorlage für seinen Film Nela. Die Geschichte einer Malerin. Seine Filmarbeiten flossen auch in literarische Werke ein, die zum Teil in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

Hans Conrad Fischer entstammt der Familie des Kommerzienrats Fischer, aus dessen Nachlass der Landkreis Berchtesgaden das Schloss Adelsheim erwarb und darin 1968 das Heimatmuseum eröffnete. Das Elektrizitätswerk in Marktschellenberg gehört nach wie vor zum Familienbesitz.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmproduktionen / Regiearbeiten
Bücher
  • Anton Bruckner, Sein Leben, eine Dokumentation. Residenz-Verlag, Salzburg 1974, ISBN 3-7017-0081-8.
  • Die Idee der Salzburger Festspiele und ihre Verwirklichung. Dissertation, Universität München 1954.
  • Das Leben Mozarts. Eine Dokumentation.Residenz-Verlag, Salzburg 1968 (gemeinsam mit Lutz Besch)
  • Ludwig van Beethoven. Eine Dokumentation. Residenz-Verlag, Salzburg 1970.
  • ... der Lückenbüsser. Verlag Müller, Salzburg 1961 (gemeinsam mit Karl Heinrich Waggerl)
  • Und Friede den Menschen. Ein Krippenbuch. Prestel, Wien 1959 (gemeinsam mit Karl Heinrich Waggerl)
  • Verfischte Tage. Sanssouci Verlag, Zürich 1964.
  • Johann Sebastian Bach. Sein Leben in Bildern und Dokumenten. Hänssler Verlag, Holzgerlingen 2000, ISBN 3-775-13437-9(+ 1 CD)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hellmut Schöner (Hrsg.): Berchtesgaden im Wandel der Zeit - Ergänzungsband I. Selbstverlag, Berchtesgaden 1982 (auf der Grundlage zu dem 1929 erschienenen Werk von A. Helm)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]