Hans D. Barbier

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Hans D. Barbier (gespr.: Barbié; * 15. April 1937 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Journalist. Er war bis Juni 2014 Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Hans D. Barbier studierte Volkswirtschaftslehre. Nach dem Studium promovierte er 1968 mit einer entscheidungstheoretischen Arbeit zur Ausbildungsökonomik bei Herbert Giersch.

Von 1969 bis 1974 war Barbier in der Börsenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) tätig, dann als Bonner Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zwischen 1986 und 2002 leitete er das wirtschaftspolitische Ressort der FAZ. Auch nach seiner Pensionierung schreibt Barbier für die FAZ in der Kolumne „Zur Ordnung“.

Außerdem ist Barbier Kurator, Botschafter und Testimonial der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Jürgen Nordmann zählt Barbier zu den herausragenden neoliberalen Journalisten („second hand dealers in ideas“ sensu Hayek) im deutschsprachigen Zeitungssektor.[2]

Barbier gehört dem Vorstand der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft an.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Rainer Hank, Hans D. Barbier: Bubenstücke. Vom Unsinn in der Wirtschaftspolitik. Frankfurter Allgemeine Buch im FAZ-Institut, Frankfurt 2004, ISBN 3-89981-042-2.
  • Berthold Sillich, Hans D. Barbier: Soziale Marktwirtschaft als Aufgabe: neue Herausforderungen und bewährte Prinzipien. Sinus-Verlag, Krefeld 2001, ISBN 3-88289-418-0.
  • Jürgen Jeske, Hans D. Barbier (Hrsg.): Handbuch Wirtschaft. So nutzt man den Wirtschafts- und Finanzteil einer Tageszeitung. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-7973-0744-6.
  • Hans D. Barbier: Perspektiven des europäischen Kartellrechts. Frankfurter Institut, Bad Homburg 1999, ISBN 3-89015-071-3.
  • Hans D. Barbier (Hrsg.): Die Moral des Marktes. Gabler Verlag, Wiesbaden 1990, ISBN 3-409-19135-6.
  • Heinrich Weiss, Klaus Oberländer; Hans D. Barbier: Der deutsche Vereinigungsprozess aus der Sicht der Wirtschaft. Industrie-Club, Düsseldorf 1990.
  • Fides Krause-Brewer, Hans D. Barbier (Hrsg.): Die Person hinter dem Produkt. Verlag Norman Rentrop, Bonn 1988, ISBN 3-8125-0067-1.
  • Hans D. Barbier (Mitverf.), Entwicklungspolitik im Spannungsfeld von Solidarität und Eigeninteresse. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-437-50306-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roland Tichy zum Vorsitzenden gewählt. Abgerufen am 23. Mai 2015.
  2. Jürgen Nordmann: „Keine Alternative - Neoliberale Positionen in den Printmedien nach dem Finanzcrash“, in: Ötsch/Thomasberger (Hrsg.): Der neoliberale Markt-Diskurs: Ursprünge, Geschichte, Wirkungen, Marburg, Metropolis, 2009, S. 257-276, hier: S. 263.
  3. Der Vorstand. Abgerufen am 23. Mai 2015.
  4. Bernhard-Harms-Medaille. ifw-kiel.de, abgerufen am 15. Juni 2013.
  5. Preisverleihung 2001