Hans Frey (Politiker)

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Hans Frey (* 24. Dezember 1949 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Landtagsabgeordneter (SPD). Er ist auch als Science-Fiction-Spezialist bekannt.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums mit dem Abschluss Abitur studierte er an der Ruhr-Universität in Bochum. Er legte das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab und war bis 1980 im Schuldienst tätig. Der SPD gehört Frey seit 1968 an, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft seit 1978. Er war in zahlreichen Partei-Gremien an führender Stelle tätig, so z. B. von 1992 bis 2000 als Unterbezirksvorsitzender der SPD in Gelsenkirchen. Er hat sich auch als Experte und Sachbuchautor zum Thema Science Fiction einen Namen gemacht und Fachaufsätze in Szenemagazinen sowie mehrere Bücher veröffentlicht, darunter eine Biografie von James Tiptree Jr. Frey ist verheiratet und hat drei Kinder.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 29. Mai 1980 bis zum 2. Juni 2005 war Frey Mitglied des Landtags des Landes Nordrhein-Westfalen. Er wurde jeweils im Wahlkreis 087 Gelsenkirchen I bzw. 089 Gelsenkirchen III direkt gewählt.

Dem Stadtrat der Stadt Gelsenkirchen gehörte er von 1975 bis 1980 an.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philosophie und Science Fiction. Shayol, Berlin 2013, ISBN 978-3-943279-16-0
    (Rezension von Horst Illmer, in: phantastisch!, Ausgabe 54 (2/2014), Atlantis, Stolberg 2014).
  • James Tipree Jr. Zwischen Entfremdung, Liebe und Tod. Golkonda-Verlag, München 2019, ISBN 978-3-946503-69-9.
  • Religion und Science Fiction. In: !Time Machine, Heft 2 (2018), Wurdack, Regensburg 2019.
  • Fortschritt und Fiasko. Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction. Vom Vormärz bis zum Ende des Kaiserreichs, 1810–1918. Memoranda, München/Berlin 2018, ISBN 3-946503-32-2.
  • Aufbruch in den Abgrund. Deutsche Science Fiction zwischen Demokratie und Diktatur. Von Weimar bis zum Ende der Nazidiktatur, 1918–1945. Memoranda, Berlin 2020, ISBN 978-3-948616-02-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Frey: „Religion und Science Fiction“. In: Stadtspiegel Gelsenkirchen, 13. Februar 2019, S. 6160/5.