Hans Haller (Goldschmied)

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Hans Haller (* um 1505 in Lautrach; † 27. August 1547[1] in Augsburg), war ein deutscher Goldschmied und Mitglied in der Kaufleutestube in Augsburg, Schöpfer 1533-1534 von Erzherzog (später Kaiser) Ferdinands Krone, Reichsapfel und Zepter.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Haller (auch Heller) wurde um 1505, in Lautrach geboren. Er wurde als Goldschmied ausgebildet, war wahrscheinlich auch Rat und war 1541-1547 Mitglied in der Kaufleutestube[2] in Augsburg. Er machte sich als Goldschmied und Schöpfer von Kron- und anderen Juwelen und Kunstwerke international berühmt. Hallers Meisterwerke sind König Ferdinands Krone, Reichsapfel und Zepter (1533-1534). Über den Verbleib der Königskrone, die 1534 von Hans Haller an König Ferdinand, den späteren Kaiser Ferdinand I. geliefert wurde, ist nichts bekannt, ebenso wenig, ob sie sich erhalten hat. Soweit es Zepter und Apfel betrifft, haben Beket Bukovinská und Lubomír Konecný versucht, diese mit jenen im Kronschatz des Veitsdoms in Prag zu identifizieren. Dabei handelt es sich aber um eine Hypothese, da keine gesicherten Werke von Haller bekannt sind.

Vergoldetes Reichsapfel des Königreichs Böhmen (vermutlich Hans Haller, 1533-1534)
Vergoldetes Zepter des Königreichs Böhmen (vermutlich Hans Haller, 1533-1534)
Ferdinand I. auf einem Porträt von Hans Bocksberger
Anna Jagiello, Prinzessin von Ungarn und Böhmen, Porträtgemälde von Hans Maler zu Schwaz

Zeitablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1526 März 11, Augsburg. – Erzherzogin Anna bestellt ein Ring für 45 rheinische Gulden Erzherzogin Anna bekennt, dass sie, nachdem ihr Gemahl Erzherzog Ferdinand seine Bewilligung dazu gegeben habe, ihre oberisten camerjunkhfrauen Katherina von Mayburg zu irem versprechen ain ring umb funfundvierzig guldin reinisch ongeverlich zu vereeren, bei ihrem Diener und Goldschmied zu Augsburg, Hans Haller, ain diemantpunt umb angezaigt gelt erkaufen lassen und fur unser schuld angenomen und gedachten Haller solcher funfundfierzig guldin reinisch an gedachts unsers lieben herren und gemachls stat zu entrichten zuegesagt und versprochen habe. - Geben zu Augspurg den aindlessten tag marci anno etc. im 1526. Or. Pap. Mit den eigenhändigen Unterschrift der Erzherzogin, des Hofmeisters B. Herrn zu Eberstein, des Schatzmeisters Veit von Thurn und des Wolfgang Volanndt und dem rückwärts aufgedrückten rothen Secretsiegel der Erzherzogin (Acten des Familienarchivs). Artikel 2991.[3]

1531 April 13, Budweis. – Erzherzog Ferdinand I. bestellt ein goldenes Kette und Uhren-Almanach Auftrag an Johann Löble, Pfennigmeister, dem Goldschmied Hanns Haller ain guldn khetl und almanach zu den uren und dem Uhrmacher Hanns Zeller ain grosse und zwo khlain uren, die sie gemacht und nach Budweis gebracht hätten, zu bezahlen und einem jeden ein Hofkleid zu geben. Gedenkbuch 37, Fol. 70‘-71, K. u. k. Reichs-Finanz-Archiv. Artikel 4035, [4]

1533 Jänner 19, Innsbruck.- Ferdinand I. bestellt Krone, Zepter und Apfel Inventari des edlen gestains und perli zu der kuniglichen kron, zepter und aphel, so durch mich Niclas graf zu Salm und Newburg am Yn, (Sohn des Niklas d.Ä.) Römischer kgl. maj. rat und öbristen camerer, aus bevelh irer kgl. maj. herren Johan Leble, irer maj. rat und burkhvogt zu Enns, zuegestelt und in beweisen herr Martin de Guszman, irer maj. camerer, und Hansen Haller, burger und goltschmid zu Augspurg, uberantwort worden sein, die er ferrer dem Haller zu verfertigung der gemelten cron, zepter und aphel von tag zu tag gegen seinen urkunden uberantworten und zuestellen soll, wie hernach volgt. – Geschehen zu Ynszbrugg am newnzehenden tag januarii anno etc. im 1533. Gefasste klainat: Erstlichen ain gross guldin krewz, mit funf grossen diamanttafeln verseczt, in der mit ain ablang diamanttafel mit digkhen fazetten, der öbrist gerautirt geschnitten, der undrist schmall und ablang mit digkhen fazetten, der auf der linken seiten acht egk und digkh fazetten, und vier grosse orientische perlin nit rund, mit ainem anhangenden grossen perli, geformirt wie ain piern, guet weiss. – Mer ain klainat mit ainer guetten grossen rubintafel, seer gut, ain wenig ablang, daruber ain guuetter diamantpunt, und ainem schönen und gut weissen anhangendem orientischen perli, rund, ain wenig zuegespiczt. – Mer ain gulding guet klainat mit ainer guetten grossen rubinkugel, gut von farben, ablang und oben mit vill slege, daruber ain grosser diamantschilt, gerawtirt geschnitten, gut wasser, und ain schon gros orientisch perli, geformiert wie ain piern, ain wenig gelb. (1) - Mer ain guldin klainat mit ainem grossen schönen pallais, ablang und digk, tafelweise geschnitten, daruber ain guette diamanttafel, gefiert, digkh und rain, ain gut orientisch perli darunder, geformiert wie ain piern und gut weiss. Dazu von zweiter gleichzeitiger Hand am Rande bemerkt: Dises klainat ist kgl. maj. wider zuegeschikht worden laut quittung.
Schmaral: Item ain gross stugkh schmaral, ablang, nit gar rain, auf der ain seiten schmeler als auf der andern, obenauf gmuglet. – Mer ain stugkh schmaral, guet von farben, auf der ainen seiten zuegespiczt und gmuglt. – Mer ain gross stugkh schmaral, uber egk von ainander prochen. – Mer ain gross stugkh schmaral, unden ausgelegt, rund und gefiert, doch ain wenig mehr uberlengt. – Mer ain gross stugkh schmaral, sechsegket, guette farb aber unain. – Mer ain gross stugkh schmaral, unden ausgeslegt, oben gmuglt, auf der ain seiten zuegespiczt, ain guette farb aber unrain. – Noch ain stugkh schmaral, unden ausgeslegt, oben graudiert geschnitten und achtegket, ain liechte farb. – Mer ain schmaral, unden ausgelegt, oben graudiert geschnitten, drew egkh und das viert stumpfig, slechte farb und nit rain. – Mer ain schmaral, in dreiegkh, unden ausgelegt, oben gmuglet, in zimlicher farb, an der langen seiten ain sleg. – Mer ain schmaral, wie ain rawt vieregket, oben gmuglt und ain slag, unden ausgeslegt an einem ort, gut von farben aber nit rain. – Ain schmaral, dreiegket, oben gmuglet, ain guette farb aber nit rain. – Mer ain schmaralraut mit vier egk, unden ausgeslegt, oben gmuglt, ain guette farb aber nit rain. – Ain schmaral, ablang, unden ain wenig ausgeslegt, oben gmuglt, ain guette farb aber nit rain. – Ain schmaral, ablang, unden ausgeslegt, oben gmuglt, ain liechte farb aber nit rain. – Mer ain schmaral, unden plat, an der ain seiten zerprochen, auf der andern seiten rund, oben gmuglt, ain liechte farb aber nit rain. – Ain gefierter schmaral, unden plat, oben gmuglet, ain mittel farb, nit gar rain. – Mer ain schmaral, ablang, unden gmuglet, oben geschnitten wie ain tafel, ain mittel farb, nit gar rain. – Mer ain schmaral, unden gmuglet, oben geschnitten wie ain tafel, gefiert, ain liechte farb aber nit rain. – Ain schmaral, gefiert, unden gmuglt und oben woll holl, ausgeslegt, ain guette farb, zimlich rain. – Mer ain klainer schmaral, unden ausgeslegt, uberlengt, oben gmuglet, ain guette farb aber nit rain. –Ain schmaraltafel, ablang, unden gmuglt, ain starkhe farb aber nit rain. – Ain schmaraltafel, unden gmuglt, das ain egk zerprochen, ain guette farb und zimlich rain. – Der leczt und klainist schmaral, gefiert, ain zimliche digkh, ain guette farb und rain. – Summa aller vorgeschribner schmaral thut drewundzwainzig stugkh, id est 23 stugkh schmaral.
Rubin: Erstlich ain grosses rubinkhugel, unden digkh, oben gmuglet, mit ain grosse rubinkhugel, unden digkh, oben gmuglet, mit ainem klainen gscheglin, gut und rain von farben. – Mer ain rubinkhugel, ain guette farb, unden ain zimliche digkh, mit slegen, oben gmuglt und nit rain. – Ain rubintafel, unden digkh und gefiert, zwai stumpfete egkh, ain zimliche farb und rain. – Ain rubin spinelfarb schilt, unden gmuglet, zimlich digkh, oben gmuglt und ausgeslegt. - Ain rubinkugle, klainer, ablang, unden und oben gmuglet und geslegt, guette farb aber nit rain. – Ain rubintafel, ablang, unden gmuglet und geslegt, zimlich rain und gut farb. – Mer ain rubintafel, unden gmuglet und geslegt, ain stumpf egk, ain zimliche farb und nit gar unrain. – Ain rubinkhugel, unden ain wenig ausgeslegt, oben gmuglet und drew gmuglete egkh, ain starkhe farb aber nit rain.- Ain rubin, unden digkh, ablangrund, oben ain wenig gmuglet, unden digkh und ain zimliche farb. – Mer ain rubin, unden gmuglet, oben wie ain gemuglt tafel, ain wenig uberlengt, ain klains sleglin an dem ain egk, ain zimliche farb und rain. – Ain rubntafel, ain wenig uberlengt, unden gmuglet und geslegt, ain zimliche farb aber nit rain. – Ain rubinkhugel, ablang, unden und oben gmuglet, ain guette farb, an der ain seiten ausgeslegt. – Mer ain rubinkugel, unden und oben gmuglet, auf baid seiten mit slege, ain zimliche farb aber nit rain. – Ain rubinkhugel, unden ausgeslegt, an ainem ort zerprochen, ain zimliche farb aber nit rain. – Mer ain rubinkugel, unden gmuglet und oben ausgeslegt, ain zimliche farb. – Mer ain grosse rubinkhugel, geformiert wie ain herz, unden ausgeslegt, ain slechte farb und nit rain. – Noch sechsundvierzig rubinkugelin, gut und slecht, klain und gros.- Summa aller obgeschribner rubin thut zwaiundsechzig stugkh, id est 62 stugkh rubin.
Diamant: Item ain grosser diamantwagkh, geformiert wie ain diamantpunt, unrain. – Mer ain kluener diamantwagkh, gut von wasser, geformiert wie ain punt. – Noch ain klainer diamantraut, oben und unden gleich geschnitten. – Mer ain diamantpunt, ain wenig gelb aber nit rain. – Mer ain klaine diamanttafel, oben gerautirt, dunn geschnitten. – Mer zwelf diamantpunt, zimlich gross, aine grösser als die ander. – Noch zwo diamanttafel, die ain gelb, die ander weiss, und rain. – Mer ain diamantschiltel, unrain. – Mer ain diamanttagel, dinn und ablang, gelb farb. – Mer ain diamantschilt, gerautiert, dunn geschnitten und nit rain. – Mer newnzechne klaine diamantpuntli und ain runds diamantel, ablang, gerautiert geschnitten, gut und böss wasser. – Noch drei klaine diamantpuntlin und ain reutle. – Summa aller obgeschribner diamant thut sechsundvierzig stugkh, id est 46 stugkh diamant.
Pallais: Item drewundzwainzig ledig pallais, darunter zwai grosse stugkh; das ain geschnitten wie ain tafel und digkh, ain slechte farb und ablang; der ander pallais ist sechsegket und digkh, ain zimliche farb und oben gmuglet. – Item newnzehen gelöchert pallais, klain und gross. – Mer ain runder pallais, unden und oben gmuglt. – Summa 43 pallais.
Saphir: Item achtundzwainzig saphir,ledig, darunder sechs gross: der erst achtegkhet, digkh und gut farb, ain wenig ablang; der ander ain grosser saphier, recht ablang, achtegkhet, ain zimliche farb, ain rechte digkhe; der drit ain achtegkheter saphir, ain zimliche farb, in der mit ain unraine; der viert ain achtegkheter saphir, ablang und ain guette farb, zimlich rain; der funft saphir, ablang gefiert, mit digkhen fazetten, ain zimliche farb, nit gar rain; und der sechst saphir, ablang gefiert, mit digkhen fazetten, ain slechte farb, nit gar rain. – Mer vierzehen gelöchert saphir, gross und klain. – Mer ain guetten digkhen saphir, achtegkhet, rain und gut farb.- Mer ain achtegkheten digkhen und ablangen saphirr. – Mer ain saphir, unden und oben gmuglet, slecht farb.- Mer ain saphir, etwas kluener, unden und oben gmuglet, slechte farb.- Und dann noch ain grosser gelöcherter runder saphir, unden und oben gmuglet, ain guette farb und rain, unden daran hangend ain gut orientisch perlin, wie ain piern geformiert, doch ain wenig gelb. – Summa der angezaigten saphir thut sibenundvierzig stugkh, id est 47 saphier.
Perli: Item sibenunddreissig orientische perlin, ains gröser als das ander. – Und dann noch zwaihundert zwaiunddreissig orientische zalperli, ains grösser als das ander. – Summa zwaihundert newnundsechzigkh perli, ausserhalb der gefassten perlin an vorangezaigten klainattern, id est 269 perli.
Niclas graf zu Salm und Newburg am Inn manu propria. Aussen: Inventari der köstlichen kleinatter zu der kuniglichen kron. 1533. Gleichzeitige Copie der Kanzlei Pap., II. B. 4, Böhmen, 2 vom Jahre 1533. – Dieses Inventar ist wohl identisch mit jenem, von dem eine andere Copie sich im Gedenkbuch 40 des k. Und k. Reichsfinanzarchives Fol. 28 eingeschrieben fand, dann aber aus demselben herausgeschnitten wurde und dort fehlt; vergl. Reg. 4051. Archiv ds k.k. Ministeriums des Innern. Artikel 4516. [5]

1533 Jänner 20, Innsbruck. – Auftrag für Krone, Zepter und Apfel erteilt Auftrag an den Oberstkämmerer Niklas Grafen zu Salm und Neuburg am Inn, dem Rath und Burgvogt zu Enns Johann Löble (Eigentümer seit 1533 von Schloss Greinburg) zu Anfertigung einer königl. Römische Krone, eines Scepters und Apfels von Gold, mit allerlei Edelsteinen und Perlen geziert, von den Kleinoden, die er bisher in Verwaltung gehabt, nachbekannte Edelsteine und Perlen gegen ein ordentliches Inventar und Quittung zu überantworten, nemblichen: Unser grosz diamantkreuz, mit funf grossen vieregkheten dieantdafelen verseczt, in die vier seiten vier grossen perlen und ain grosz hangend perlen, geformiert wie ain piern; mer unser clainat mit ainer grossen rubindafel, daruber ain guetter diemantpund, und ain grosz hangend perlen daran; mer unser clainat mit ainer grossen rubinkugl, daruber ain grosser diemant-schilt und ain grosser diemantschilt und ain grosse hangende, wie ain piern geformiert perlen, so unser momen frawen Margreth seliger gedechtnuss gewest; mer unser clainat mit ainer grossen schönen ballaisdafel, daruber ain diemuetdaffl und ain grosz hangend perlen, wie ain piern geformiert; mer dreiundzwainzig gross und clain schmarall, unverseczt; mer zwenundsechzig unverseczt klain und gross rubin; mer sechsundvierzig unverseczt clain und gross diemantpund und taflen; mer sechsundvierzig clain und grosz gelöchterter und ungelöchterter saphier, unverseczt; mer ain gelöchterter grosser runder saphier, unden daran hangend ain grosz perlen; mer drewundvierzig klain und gross gelöcherter und unverlecherter unverseczt ballasi; mer sibenunddreissig orientische perlen, zimbliche gross, und noch zwaihundert zwenunddreissig auch orientische perlen, etwas clainer. Am Schlusse die Bemerkung: Der inventari, so deshalben von her Johan Löble ubergeben ist, nachfolgend am 28. Bladt eingeschriben. Gedenkbuch 40, Fol. 16‘-17. – Fol. 28 ist im Gedenkbuch herausgeschnitten. Artikel 4051. [6]

1533 April 2, Wien – Juwelen werden an Hans Haller übergeben König Ferdinand I. bestätigt für sich und seine Erben, von Johann Löble, Burgvogt zu Enns, aus den Kleinoden, die demselben zugestellt worden seien, um sie dem Hanns Haller, Goldschmid zu Augsburg, zu Verfertigung einer neuen Krone zu übergeben, ein Stück erhalten zu haben, das in dem Inventar folgendermassen beschrieben gewesen sei: mer ain guldin gut klainet mit ainer guetten grossen robinkugel, gut von farben, ableng und oben mit vill sleg, daruber ain grosser diemantschild, gerautiert geschniten, gut wasser, und ain grosz schön orientisch perlin, geformiert wie ain piern, ain wenig gelb. Gedenkbuch 40, Fol. 74. K.k. Hofbibliothek. Artikel 4052[7]

1533 – Bezahlung seiner ruckständigen Reisegelder Hans Haller, Goldschmied zu Augsburg, um Bezahlung seiner ruckständigen Reisegelder, besonders anlässlich Verfertigung von Krone, Szepter und Äpfel im Jahre 1532. Zeitraum 1533, Hoffinanz, fol. 66-67, Österreichisches Staatarchiv Signatur AT-OeStA/FHKA SUS RA 24.1.15

1534 November 1, Wien. – König Ferdinand belohnt Hans Haller mit lebenslang jährlich 52 rheinische Gulden König Ferdinand I. schreibt: Als uns unser und des reichs getrewer Hanns Haller, burger und goldschmid zu Augspurg, nun ain guette zeit heer mit seiner kunst und handwerch, darinn er uns vil kunstlicher arbait verricht, gedient, an welher arbait und sonderlich jeczo in zuerichtung und fertigung unserer kuniglichen cron, aphl und scepter wir ain sondern embsigen vleiss, kunst und shigkglichait, darzue grosse muee auch sonst ine in solhem seinem handwerch aufrichtig befunden, daran wir ain genedigs wollgefallen haben, das wir demnach gedachtem Haller zu ergeczlichait und gedächtnus auch zu ainer verehrung angezaigter seiner dienst, vleis, muee und arbait, darinn er uns kunftiglich, wann wir das begern, auch gewärtig sein solle, zuegesagt und bewilligt haben, thuen sölhes hiemit wissentlich in chraft dits briefs, also das wir ine, von heut dato an zu raiten, hinfuran sein leben lanng järlich und zu ausgang aines jeden jars zu ainer provision zwenundfunfzig guldn reinish, je sechzig kreizer oder funfzehen paczen fur ainen guldn reinish zu raiten, von und aus unserm hofzallmaisterambt on abgang raichen und bezallen lassen sollen und wellen. Gedenkbuch 41, Fol. 122 mit der Bemerkung: Daruber ist im ain offner bevelh umb die bezallung gefertigt worden. CXIV K.u.k. Reichs-Finanz-Archiv. Artikel 4474.[8]

1534 November 11. – Königshaus schuldet Hans Haller 3929 rheinische Gulden & 4 Kreuzer Abrechnung mit dem Goldschmied Hans Haller: Hannsen Hallers schuld ist in allem drewtausent neunhundert newnundzwainzig guldin reinish vier kreuzer. Daran hat er empfangen von herr Johann Löble an parem gelt aintausent vierhundert zwenundzwainzig guldin reinish funfzig kreuzer. So hat ime die kgl. Maj. Bei den herrn Fuggern richtig gemacht aintausent guldin. Thuet sein empfang zwaitausent vierhundert zwenundzwainzig guldin funfzig kreuzer. Rest ime die kgl. Maj. Noch aintausent funfhundert funf guldin reinish vierzehn kreuzer. Von anderer Hand hierzu bemerkt: Er begert noch von kgl. maj. ain quittung umb die clainater und cron, umb den rest ain obligation zu gebn auf phingstn zu Augspurg zu bezallen. Gleichzeitige Copie der Kanzlei Pap., Niederösterreich, Fasc. 16670. Ebenda die folgende undatirte Specialabrechnung Hallers mit Löble: Hannsen Hallers, goltschmid, emphang an gelt von herrn Löble:

Erstlich hat er laut ainer quittung emphangen, so dem Angerer zugestelt worden ist, 672 gulden 50 kreuzer.
Mer ime geben 200 gulden.
Mer ime geben 50 gulden.
Summa tut 922 gulden 50 kreuzer.

Artikel 4475. [9]

1534 November 14, Wien. – König Ferdinand I. bestätigt der Erhalt von Krone, Apfel & Zepter König Ferdinand I. bestätigt dem Hanns Haller, goldschmied zu Augspurg, ain kunigliche cron sambt dem aphl und scepter, von gold und edlem gestain gemacht, mit gold, allem edlen gestain und clainaten, so er zu sölher arbait nach laut aines inventari in seiner gewalt gehabt, zu genedigem gefallen von ime zu unsern aigen handen emphangen zu haben. Gedenkbuch 41, Fol. 133. Artikel 4476[10]

1544 Juni 8. – Hans Haller erhielt sein kgl. Rente von 20 Gulden ausbezahlt Hans Haller, Bürger und Goldschmied zu Augsburg, erhält in Abschlag seiner ihm bewilligten jährlichen Provision 20 Gulden rheinisch ausbezahlt. Hofzahlamts-Rechnung 1544, Fol. 62‘.Artikel 4784[11]

1544 December 27, mit Nachträgen bis Ende 1547, Wien. – Edelsteine erwähnt Hierinnen verzaichent die edlen gestain, klainater, trinkhgeschier, zobln, leingewand und allerlai ander sachen, der Römisch khgl. Maj. unserm allergnädisten heren zuegehörig, und irer maj. camerdiener Leopoldt Heyperger in sein verwarung und raitung ueberantwuert worden. Actum Wienn den 27. Decembris anno etc. im 1544. B. Edlgstain. : Allerlai edlgestain, so dem Haller, goldschmidten von Augsburg, von den clainatern, so zu der cron gebraucht worden, uberbeliebn und in neuenzehen papierlein eingemacht seien. Artikel 4793 [12]

1547 Juli 18, Augsburg. – Hans Haller erhält 58 rheinische Gulden Rente ausgezahlt Hanns Haller, Bürger und Goldschmied zu Augsburg, erhält in Abschlag seiner Provision jährlicher 52 Gulden, so ime die Römisch kgl. maj. vonwegen seiner vleissigen arbait, die er seiner maj. an derselben Romischen khunigkichen cron, zepter und apfl gethann, und aus besonderen Gnaden lebenslang beziehen zu dürfen bewilligt hatte, 58 Gulden rheinisch ausgezahlt. Hofzahlamts-Rechnung 1547. Fol. 110‘. Artikel 4812. [13]

1547 27. August, Augsburg - Gestorben Eintrag IHK, Kaufleutestube, fol. 37[14]

1550, August 3, Wien - Wappen mit Lehenartikel Am 3. August 1550 wurde Hans Haller mit einen Wappen beliehen. Österreichisches Staatsarchiv, Signatur: AT-OeStA/AVA Adel RAA 167.25, Wappen: fol. 7r, Titel: Haller, Hans, Wappen mit Lehenartikel, 3. August 1550. Ausstellungsort: Augsburg. Es handelt sich hier vermutlich um ein Sohn.

Sonstige Erwähnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Hans Hallers Arbeit sind folgende sonstige Quellen vorhanden:

  1. Auf einem kleinen beiliegenden Zettel steht: Herr Hans von Silberberg hat di clainater innhalt diss inventari uberantwurt, ausserhalb zwaier clainater, das ain ist ain kandl von diamanten, das ander clainat ain pluemen von diamanten, dabei A ... Königin Anna (Anna von Böhmen und Ungarn) (1503–1547) bekennt, ihrem Goldschmied Augsburg, Hans Haller, umb ain clainatl, so wir dem jungen graven von Salm zum ... [15];
  2. 2998 1526 November 26, Wien. Königin Anna bekennt, ihrem getreuen Hans Haller, Bürger zu Augsburg, ihrem Goldschmied, umb alle sein arbeit, stain, perl und anders, so er uns pis auf dato... CLXXVII Personen-Register zum II. Theil.: Haller, Hans, Goldschmied zu Augsburg, 2906, 2991, 2391, 2995, 1998, 1999.[16]
  3. Den Auftakt macht ein Aufsatz von Beket Bukovinská und Lubomír Konecný über den Reichsapfel und das Szepter im Kronschatz des Sankt Veits-Doms in Prag (15-38). Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Insignien wahrscheinlich für Kaiser Ferdinand I. in den Jahren 1532 bis 1534 durch den Augsburger Goldschmied Hans Haller geschaffen worden sind. [17] Apfel und Zepter, die heute Teil des böhmischen Kronschatzes sind, hat erst Kaiser Ferdinand I. in den Jahren 1532 - 1534 anfertigen lassen. Das Zepter misst 67 cm und ist 1013 Gramm schwer. Es ist geschmückt mit vier Saphiren, fünf Spinellen und 62 Perlen. Der Apfel wiegt 780 Gramm und ist 22 cm hoch. Beide Halbkugeln des Apfels sind von akribisch ziselierten Reliefs bedeckt, die Szenen aus dem Leben Adams und des Königs David zeigen. Auf dem Reif unter dem Kreuz befindet sich die Aufschrift „DOMINE IN VIRTUTE TUA LETABITUR REX ET SUPER SALUTARE TUAN EXULTABIT“ („Herr, durch deiner Macht erfreut sich der König und durch deine Hilfe frohlockt er“);
  4. Neben Nürnberg war Augsburg das Zentrum der Goldschmiedekunst in Süddeutschland. ... So stellte der Goldschmied Hans Haller 1530-1532 (sic!) das wahrscheinlich aufwendigste und teuerste Reliquiar des ganzen Heiligtums[18]. Soweit es Zepter und Apfel betrifft, haben Beket Bukovinská und Lubomír Konecný versucht, diese mit jenen im Kronschatz des Veitsdoms in Prag zu identifizieren. Dabei handelt es sich aber nach wie vor um eine Hypothese, da keine gesicherten Werke von Haller bekannt sind;
  5. ... zum römisch-deutschen König gekrönt wurde. ln diesem Zusammenhang ist die Tatsache interessant, daß dieser Herrscher Kaiser Ferdinand I. 1533 eine Krone, einen Reichsapfel und ein Szepter bei dem Augsburger Goldschmied Hans Haller in Auftrag gab.[19]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Hallers Eltern sind nicht nachgewiesen, aber Kaspar Haller (Heller) in Augsburg war wahrscheinlich sein Vater. Im Stadtarchiv zu Augsburg ist folgende Dokument datiert den 3. Februar 1506, in Salzburg, erwähnenswert: Erzbischofs Leonhard von Salzburg Statthalter und Räthe bekennen, dass sie auf Königs Maximilian Schreiben ddo. Linz 5. Januar 1506 von Kaspar Haller und Pawchhansen, der Stadt Augsburg Diener, zwai der Römisch kgl. maj. trühlein, mit swarzen leder überzogen, der trühl jedes verslossen und secretirt und doch die slos an den narben etwas mangel haben, empfangen hätten, um dieselben an den König weiter zu befördern. – Salzburg am erichtag nach Unser Lieben Frawen tag zu liechtmess anno domini etc. im sechsten. Orig., Maximilian, 1506 Februar 4. Kaspar Haller war also Hoflieferant. Die Augsburger Haller scheinen nicht von dem Nürnberger Patrizier-Geschlecht der Haller zu stammen. In "Geschichte der adelichen Geschlechter in der freyen Reichs-Stadt Augsburg", 1762, mit Bezug auf Johann Gottfried Biedermanns Geschlechts-Register des Patriciats zu Nürnberg. T. XCIV-CXB, schreibt Paul von Stetten: "Aus dieser Erzählung ist nun leicht abzunehmen, daß sich sehr wenige dieser Familie in Augsburg befunden haben. Es kam niemand dahin, als Christoph Haller, welcher aus der von der Petrinischen Linie entsprossenen Wolf-Hallerschen oder Niederländischen Neben-Linie gewesen ist. Er erheurathete A. 1536 das Bürger-Recht mit Anna, Simon Imhofs von Augsburg Tochter. Allein er gab es A. 1555 wiederum auf, und starb A. 1581 zu Lucern in der Schweiz ohne männliche Erben."[20]Da die Söhne von Nikolaus Haller keine Kinder hatten, war der Linie von Hans Haller im Mannesstamm auch erloschen. Von Stetten scheint über Hans und Kaspar Haller keine Kenntnisse zu haben. Da Johann Gottfried Biedermann seine Informationen zum Teil von den noch lebenden Familienangehörigen selbst erhielt, wurde nicht ausreichend zwischen Überlieferung und wissenschaftlicher Untermauerung unterschieden. Für die Frühzeit der Geschlechter ist die Arbeit besonders fehlerhaft. Zur Fehlerhaftigkeit beigetragen hat sicher auch die rein grafische Darstellung der Stammbäume, die Lückenlosigkeit vortäuscht, und dass es nicht unbedingt üblich war, bei mangelnder Quellenlage mit Auslassungen oder Fußnoten zu arbeiten. In der Zeit, als Hans Haller als Goldschmied aktiv war, und für König Ferdinand I. und Königin Anna Juwelen herstellte, war (berichtet Biedermann) Conrad Haller J.U.D. & Ritter, Kaiser Karls V. und König Ferdinands I. wie auch Bischöflich-Bambergischer Rat und Österreichischer Kammergerichts Assessor. Sebald Haller war Kaiser Karls V. Geheimer Sekretär. Wolfgang Haller, Ritter, war eben dieses Kaisers Rat, Regiments-Rat und Kämmerer zu Innsbruck. Trotz Nikolaus Hallers Karriere, und Hans Hallers Aufträge als Goldschmied am kaiserlichen Hof, scheint der Familie aus Lautrach nicht mit dem Nürnberger Patriziat-Geschlecht der Haller verwandt zu sein.

Hans Haller war seit dem 7. April 1528 in Augsburg mit Ursula Pfefferl aus Augsburg verheiratet. Ein Sohn ist bekannt: Nikolaus Haller (* November 1539 in Augsburg; † 1584 in Augsburg), ein Fuggerischer Faktor in Genua, Mailand und in Spanien. Er war auch Kaiserlich- und Bayerischen Rat. Von 1573 bis 1584 war Nikolaus Haller Mitglied in der Augsburger Kaufleutestube. Hans Haller aus Augsburg, der 1550 mit ein Wappen belehnt wurde, könnte ein Bruder Nikolaus Hallers gewesen sein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Augsburger Eliten des 16. Jahrhunderts: Prosopographie wirtschaftlicher und politischer Führungsgruppen 1500-1620, herausgegeben von Wolfgang Reinhard. Bearbeitet von Mark Häberlein, Ulrich Klinkert, Katarina Sieh-Burens und Reinhard Wendt. Akademie Verlag. 1996. ISBN 3-05-002861-0
  • Studien zur europäischen Goldschmiedekunst des 14. bis 20. Jahrhunderts. Festschrift für Helmut Seling zum 80. Geburtstag am 12. Februar 2001, München, Renate Eikelmann / Annette Schommers / Lorenz Seelig (Hgg.): Hirmer 2001, 415 S., ISBN 978-3-7774-9090-8
  • Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529-1868. Meister. Marken. Werke, Helmut Seling, München 2007.
  • The Sceptre and the Crown. Charles IV and Bohemian Royal Coronations, Prag 2016. Ivana Kyzourová / Vít Vlnas,

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Augsburger Eliten des 16. Jahrhunderts: Prosopographie wirtschaftlicher und politischer Führungsgruppen 1500-1620, Seite 226, herausgegeben von Wolfgang Reinhard. Bearbeitet von Mark Häberlein, Ulrich Klinkert, Katarina Sieh-Burens und Reinhard Wendt. Akademie Verlag. 1996. ISBN 3-05-002861-0
  2. Augsburger Eliten des 16. Jahrhunderts: Prosopographie wirtschaftlicher und politischer Führungsgruppen 1500-1620, Seite 226, herausgegeben von Wolfgang Reinhard. Bearbeitet von Mark Häberlein, Ulrich Klinkert, Katarina Sieh-Burens und Reinhard Wendt. Akademie Verlag. 1996. ISBN 3-05-002861-0
  3. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  4. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  5. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  6. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  7. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  8. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  9. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  10. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  11. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  12. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  13. Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien), Wien, [ISSN 2195-9161 - 2195-9153], http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak
  14. Augsburger Eliten des 16. Jahrhunderts: Prosopographie wirtschaftlicher und politischer Führungsgruppen 1500-1620, Seite 226, herausgegeben von Wolfgang Reinhard. Bearbeitet von Mark Häberlein, Ulrich Klinkert, Katarina Sieh-Burens und Reinhard Wendt. Akademie Verlag. 1996. ISBN 3-05-002861-0
  15. Nürnberger Künstlerlexikon: Bildende Künstler, Kunsthandwerker, ...:
  16. Jahrbuch der kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 3, A. Holzhausen, 1966
  17. Renate Eikelmann / Annette Schommers / Lorenz Seelig (Hgg.): Studien zur europäischen Goldschmiedekunst des 14. bis 20. Jahrhunderts, http://www.sehepunkte.de/2002/04/druckfassung/3476.html
  18. Münchner Jahrbuch der Bildenden Kunst - Band 3; Band 28 - Seite 91, Ludwig von Buerkel – 1977
  19. Krönungen: Ludwig der Bayer und Karl IV.: das 14. Jahrhundert, Mario Kramp, ‎Rathaus zu Aachen, 2000
  20. Geschichte der adelichen Geschlechter in der freyen Reichs-Stadt Augsburg, sowohl in Ansehung ihres besondern Standes als auch in Ansehung einer jeden einzlen Familie beschrieben und aus bewährten Geschicht-Schreibern und Urkunden gezogen durch von Paul von Stetten, jünger. Augsburg, auf Kosten Johann Jacob Haid, Malern und Kunstverlegers, 1762. Seite 241.