Hans Havemann

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Hans Havemann (* 5. Mai 1887 in Grabow, Mecklenburg-Schwerin; † 23. September 1985 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Geologe.

Hans Havemann war das achte und letzte Kind eines Grabower Saathändlers. 1911 wurde er in München promoviert, von 1914 bis 1924 war er Gymnasiallehrer in Bielefeld. Ab 1926 war Havemann Feuilletonredakteur der Westfälischen Neuesten Nachrichten. 1933 trat er in die NSDAP ein und wurde Hauptschriftleiter dieser Zeitung. Nach dem Krieg veröffentlichte Havemann unter dem Pseudonym Hans Grabow Artikel in der Berliner Zeitschrift "Sonntag". Ab 1946 arbeitete er an der Deutschen Akademie der Wissenschaften auf dem Gebiet der Geologie. 1985 wurde ihm die Einstein-Medaille der Akademie verliehen.

Hans Havemann war in erster Ehe mit der Malerin Elisabeth von Schönfeldt (1874–1959) verheiratet. Ihre Kinder waren Robert und Hans Erwin (1911–1943). Die Mutter unterrichtete Kunstgeschichte an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld.

Hans Havemann wurde auf dem Friedhof in Borgsdorf neben seiner ersten Ehefrau begraben.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der erkenntnistheoretische Standpunkt Condillacs. Dissertation. Jena 1912.
  • Charles Baudelaire: Der Verworfene. Hannover 1920. (Nachdichtungen von Hans Havemann)
  • Weltgericht. Die Tragödie der Urlaute A E I O U. Hannover 1921. (unter dem Pseudonym Jan van Mehan); Neuausgabe von Jan van Mehan [d. i. Hans Havemann]: Weltgericht. Die Tragödie der Urlaute AEIOU. (= Franc-tireur. Heft 8). Hrsg. von Walter Fähnders. Verlag Peter Ludewig, München 2008, ISBN 978-3-9810572-5-6.
  • Die Not in Calais. Hannover 1923.
  • Das Bild des Menschen. Mensch und All im Lichte einer Philosophie des Raums. Jena 1937.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]