Hans Mayenfisch

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Mayenfisch als Zürcher Tiguriner, 1902/03
Grabstätte der Familie Mayenfisch auf dem Friedhof Sihlfeld

Hans Ernst Caspar Mayenfisch (* 14. April 1882 in Zürich; † 11. Januar 1957 ebenda) war ein Schweizer Bankier, Kunstsammler und Mäzen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mayenfisch, geboren als Sohn des Arztes und Schriftstellers Robert Mayenfisch und seiner Frau Mathilde, geb. Honegger, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Zürich und Leipzig. In Zürich war er Mitglied des Corps Tigurinia. Nach der Promotion (1907) hielt er sich längere Zeit als Banker in London (Swiss Bank Corporation) und in New York (Redmond & Co.) auf. 1914 trat er als Teilhaber in das Bankhaus Julius Bär in Zürich ein. 1937 wurde er Verwaltungsrat der Maschinenfabrik Rüti AG.

Einen Namen machte sich Mayenfisch als Sammler und Förderer zeitgenössischer Schweizer Künstler. 1929 vermachte er seine umfangreiche Sammlung und die Anwartschaft auf seine künftigen Erwerbungen dem Zürcher Kunsthaus. 1932 bis 1953 war er Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft, 1940 bis 1953 Präsident der Sammlungskommission. Eine Sonderausstellung zeigte 1952 seine Sammlung im Kunsthaus.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Mayenfisch wurde 1953 zum Dr. h. c. der Universität Zürich ernannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]