Hans Nüsslein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Hanne Nüsslein (* 31. März 1910 in Nürnberg; † 28. Juni 1991 in Altenkirchen) war ein deutscher Tennisspieler.

Er war neben Gottfried von Cramm und Henner Henkel der beste deutsche Tennisspieler in den 1930er Jahren. Nüsslein wurde dreimal Sieger der professionellen englischen Tennismeisterschaften in Wembley und dreimal Profiweltmeister (1933, 1936, 1937). Unter anderem besiegte er bei seinen Erfolgen die Tennislegende Bill Tilden.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als 16-Jähriger schlug Nüsslein die Laufbahn eines Berufsspielers ein. Zwei Jahre später schloss er seine Ausbildung zum Tennislehrer ab. Er spielte für den TC Palmengarten in Frankfurt und zuletzt, seit 1936, für den Kölner Tennis- und Hockey-Club Stadion Rot-Weiß. Während des Zweiten Weltkrieges geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. Danach erreichte er im Tennis wieder Weltniveau, ehe er 1956 seine aktive Laufbahn beendete und anschließend als Tennislehrer, Trainer und Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig war.

Zum Dank und Gedenken an sein Mitglied gründete der Verein 1980 die Hanne Nüsslein Stiftung zur Förderung des Tennisnachwuchses.[1] In Anerkennung seiner Verdienste um den Tennissport wurde Nüsslein im Juni 2006 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nüsslein war verheiratet. Er starb 1991 an einem Schlaganfall.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Nüsslein im Munzinger-Archiv, abgerufen am 30. August 2012 (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]