Hans Niessl

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Hans Niessl

Hans Niessl, auch Hans Nießl (* 12. Juni 1951 in Zurndorf) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und seit dem 28. Dezember 2000 der amtierende Landeshauptmann des Burgenlandes.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Niessl war zunächst als Volks- und Hauptschullehrer tätig, dann bis 1996 Direktor der Hauptschule Frauenkirchen. Er war von 1984 bis 2000, ab 1987 als Bürgermeister, im Gemeinderat von Frauenkirchen. Von 1996 bis 2000 war er als Abgeordneter und von 1999 bis 2000 auch als Klubobmann der SPÖ im burgenländischen Landtag. Er ist stellvertretender Bundesparteivorsitzender der SPÖ und Vorsitzender der SPÖ Burgenland.

Bei der Landtagswahl am 9. Oktober 2005 erzielte die SPÖ unter Hans Niessl einen historischen Wahlerfolg und hat erstmals seit den 80er Jahren mit über 52 % der Stimmen auch die absolute Mandatsmehrheit errungen.

Bei der Landtagswahl 2015 erreichte die SPÖ mit Hans Niessl als Spitzenkandidat 41,92 Prozent der Stimmen und koaliert seitdem mit der FPÖ im Burgenland.

Hans Niessl, mit Bundeskanzler Christian Kern, im Mai 2016

Niessl ist verheiratet und hat aus dieser Ehe einen Sohn. Er wird dem rechten Parteiflügel der SPÖ zugeordnet.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. Band 3: (1996–2001) (= Burgenländische Forschungen. 84). Burgenländisches Landesarchiv, Eisenstadt 2001, ISBN 3-901517-29-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Niessl, Biografie. Abgerufen am 17. Juni 2017 (deutsch).
  2. http://diepresse.com/home/innenpolitik/5149476/Hans-Niessl-und-das-rotblaue-Labor-im-Burgenland
  3. a b Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  4. orf.at - Pröll verleiht Niessl höchsten Orden. Artikel vom 26. September 2016, abgerufen am 26. September 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]