Hans Olsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hans Olsson Ski Alpin
Hans Olsson.jpg
Nation SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 27. August 1984
Geburtsort Mora
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein IFK Mora Alpina
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Silber0 Åre 2007 Mannschaft
0Bronze0 Garmisch-Partenk. 2011 Mannschaft
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Maribor 2004 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 6. März 2004
 Gesamtweltcup 37. (2008/09)
 Abfahrtsweltcup 12. (2008/09)
 Super-G-Weltcup 30. (2010/11)
 Kombinationsweltcup 8. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 0 2
 

Hans Olsson (* 27. August 1984 in Mora) ist ein ehemaliger schwedischer Skirennläufer. Er startete hauptsächlich in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Super-Kombination. Sein Bruder Jon Olsson ist ebenfalls Skirennläufer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olssons erste Teilnahme an einem FIS-Rennen war im Januar 2000. Er konzentrierte sich zunächst auf Slalom und Riesenslalom, vollzog dann aber ab 2002 allmählich einen Wechsel zu den schnelleren Disziplinen. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2004 in Maribor gewann er im Super-G die Goldmedaille, vor den Kanadiern Manuel Osborne-Paradis und François Bourque. Am 6. März 2004 gab er in Kvitfjell sein Debüt im Weltcup.

Seine ersten Weltcup-Punkte gewann Olsson am 11. Dezember 2005 als 13. der Super-Kombination in Val-d’Isère. Am 29. November 2008 erreichte er in Lake Louise mit dem dritten Platz in der Abfahrt seinen ersten Podestplatz; es war auch der erste Podestplatz eines Schweden überhaupt in dieser Disziplin. Beim Weltcup-Finale 2009 in Åre wurde er ein weiteres Mal Dritter. In den Saisonen 2008/09 und 2009/10 erreichte er den 12. bzw. 13. Rang im Abfahrtsweltcup.

Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre gewann Olsson die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb und erzielte Platz 21 im Super-G sowie Rang 23 in der Abfahrt. Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère war sein bestes Ergebnis Rang 17 in der Super-Kombination. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erzielte er zeitgleich mit dem Italiener Werner Heel den zwölften Platz in der Abfahrt, fiel im Super-G und in der Super-Kombination jedoch aus. Bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen erreichte er mit der schwedischen Mannschaft den Bronzerang im Mannschaftswettbewerb.

Am 15. März 2012 erlitt Olsson in der Abfahrt des Europacupfinales in La Thuile einen Schien- und Wadenbeinbruch im rechten Bein.[1]

Nach der Saison 2014/15 beendete Olsson seine Karriere.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2 Podestplätze und 9 weitere Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2006/07: 2. Kombinationswertung
  • Saison 2010/11: 10. Gesamtwertung, 3. Super-G-Wertung, 6. Abfahrtswertung
  • 10 Podestplätze, davon 6 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
17. März 2007 Santa Catarina Italien Super-Kombination
9. November 2007 Landgraaf Niederlande Indoor-Slalom
6. November 2008 Landgraaf Niederlande Indoor-Slalom
17. November 2009 Wittenburg Deutschland Indoor-Slalom
26. Februar 2011 Sarntal Italien Super-G
19. März 2011 Formigal Spanien Super-G

Junioren-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 16 schwedische Meistertitel:
    • 8x Abfahrt: 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2014
    • 4x Super-G: 2005, 2007, 2011, 2014
    • 3x Kombination: 2005, 2008, 2011
    • 1x Parallelslalom: 2008
  • 14 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Olsson crashes in Italy. fisalpine.com, 15. März 2012, abgerufen am 2. Mai 2012 (englisch).