Hans Reimann (Syndikatsdirektor)

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Hans Reimann (* 20. März 1888 in Danzig; † 1978[1]) war ein deutscher Verbandsfunktionär.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Reimann studierte an den Universitäten Jena, Bonn und Königsberg Rechtswissenschaften. 1907 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Jena[2] und 1909 des Corps Saxonia Bonn.[3] 1912 legte er das erste juristische Staatsexamen ab und war anschließend Referendar in Tiegenhof und Danzig. Nach dem Ersten Weltkrieg bestand er 1919 in Danzig das Assessorexamen, wurde in Heidelberg zum Dr. jur. promoviert und trat als Syndikus in die Wirtschaftsstelle für das Deutsche Zeitungsgewerbe ein. 1920 wurde er deren stellvertretender Direktor. Im nächsten Jahr wechselte er als Prokurist und Syndikus zum Verband Deutscher Druckpapier-Fabriken GmbH in Berlin, dessen Geschäftsführer und Direktor er 1929 wurde.

Reimann war Mitglied des Fachausschusses für Papier der Industrie- und Handelskammer zu Berlin und ehrenamtlicher Beisitzer des Reichswirtschaftsgerichts in Berlin. Zuletzt lebte er im Ruhestand in Berlin-Lichterfelde.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Corps Saxonia Jena ernannte Hans Reimann zum Ehrenmitglied.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reimann, Hans. In: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft - Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Zweiter Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, S. 1499.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1981, 13, 461; 71, 587
  2. a b Kösener Corpslisten 1960, 71, 587
  3. Kösener Corpslisten 1960, 13, 461