Hans Rudolph

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Rudolph (* 18. Mai 1907 in Burgwenden; † 26. August 1980 in Bühl (Baden)[1]) war ein deutscher Althistoriker.

1932 wurde er in Leipzig mit einer Arbeit zum römischen Städtewesen in Italien promoviert. Er trat 1937 die Nachfolge Erich Ziebarths auf dem althistorischen Lehrstuhl an der Universität Hamburg an, zunächst kommissarisch als Universitätsdozent. Nachdem er 1937 der NSDAP beigetreten war, wurde er 1939 zum außerordentlichen Professor ernannt.[1] 1941 wurde er Ordinarius und 1975 emeritiert.

Schriften[Bearbeiten]

  • Stadt und Staat im römischen Italien. Untersuchungen über die Entwicklung des Munizipalwesens in der republikanischen Zeit. Dieterich, Leipzig 1935; Nachdruck Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender 1980. de Gruyter, Berlin 1980, S. 3227.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 512.