Hans Ruh

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Hans Ruh (* 26. April 1933) ist ein Schweizer Sozialethiker. Er ist Mitbegründer des Ethikfonds „BlueValue“.[1]

Berufliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Promotion (Dr. theol.) bei Karl Barth (1963). Von 1963 bis 1965 Mitarbeiter der Gossner Mission in Ost-Berlin. Von 1965 bis 1983 Leiter des „Institutes für Sozialethik“ (Evang. Kirchenbund der Schweiz). 1970 Habilitation an der Universität Bern. 1971 bis 1983 ausserordentlicher Professor. Zwischen 1983 und 1998 ordentlicher Professor an der Universität Zürich und Direktor des „Instituts für Sozialethik“ in Zürich. Danach ethische Unternehmensberatung und Entwicklung von ethischen Finanzprodukten sowie umfangreiche Vortrags- und Publikationstätigkeit.

Ruh war Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz und nahm an der I. Allchristlichen Friedensversammlung (ACFV) 1961 und an der II. ACFV 1964 in Prag teil.

Ethische Marktwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Veröffentlichung – Ordnung von unten (2011) – entwirft Ruh, ausgehend vom Ordnungsmodell der Sozialen Marktwirtschaft, das Konzept einer Ethischen Marktwirtschaft, das er als Antwort auf die „permanenten Krisenlagen“ im globalen Raum verstehen will.

Seit Jahrzehnten setzt sich Hans Ruh mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen auseinander. Seine Gedanken dazu hat er im Buch Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform zusammengefasst.

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website des Ethikfonds blue value