Hans Söllner

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Hans Söllner (2017)

Hans Söllner (* 24. Dezember 1955 in Bad Reichenhall als Johann Michael Söllner) ist ein deutscher Liedermacher. Musikalisch bekannt ist er durch seine bissigen Lieder, die er allein mit der Gitarre und Mundharmonika vorträgt. Daneben spielt er auch „bayrischen Reggae“ mit seinen Bands.

Söllner schreibt gesellschafts- und systemkritische, im Speziellen auch CSU-kritische, Texte in bairischem Dialekt und tritt für die Legalisierung von Marihuana ein. Der Sänger sah sich in Bayern wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln bereits mehreren Ermittlungsverfahren ausgesetzt, die jedoch zu keiner Verurteilung führten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Söllner (1995)

Hans Söllner wurde an Heiligabend 1955 als Sohn von Johann und Therese Söllner in Bad Reichenhall geboren. Mit drei Jahren kam er in den katholischen Kindergarten in Bad Reichenhall, St. Zeno. Von 1961 bis 1970 besuchte Söllner die Hauptschule in Bad Reichenhall. Von seinem zehnten bis 14. Lebensjahr war er Mitglied im Trachtenverein Marzoll und musste diesen schließlich wegen seiner zu langen Haare verlassen. Mit 15 Jahren begann er eine Lehre als Koch und schloss diese nach drei Jahren erfolgreich ab. Darauf folgte ein Jahr Arbeitslosigkeit, bis er in Füssen seinen Wehrdienst antreten musste. Nach drei Monaten Grundausbildung wechselte Söllner jedoch zum Zivildienst nach Weilheim, den er nach 16 Monaten beendete.

Zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr brachte sich Söllner selbst das Gitarre-Spielen bei. Anschließend zog er nach München und war dort weitere zwei Jahre arbeitslos. In dieser Zeit schrieb er sein erstes Lied Endlich eine Arbeit. Danach absolvierte er eine Lehre zum Kfz-Mechaniker, welche er ebenfalls erfolgreich abschloss. Während der Berufsschulzeit seiner zweiten Lehre komponierte er alle Titel für seine Debüt-LP. Nachdem er Jahre damit verbracht hatte, auf einer geschenkten Gitarre „vier Griffe zu erlernen“, begann er nach eigenen Angaben zu seinem „mittelmäßigen Gitarrenspiel genauso mittelmäßig“ zu singen.[1][2]

Musikalische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1979 bis 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen ersten Auftritt bestritt Söllner 1979 auf der damaligen Münchner Kleinkunstbühne Robinson. Es sollte allerdings drei weitere Jahre dauern, bis er bei einem Sängerwettstreit in Traunstein den ersten Preis belegte und dadurch bei dem Independent Label PPM (Powerplay Music Records) 1982 sein erstes Album Endlich eine Arbeit veröffentlichen konnte. Bei PPM veröffentlichte Söllner auch die Alben Für Marianne und Ludwig (1986) und Wos reimt se scho auf Nicki (1987).

1988 verließ Söllner PPM, um bei dem Münchner Independent-Label Trikont unter Vertrag genommen zu werden. Sein erstes Album bei Trikont war Hey Staat!, bis heute eines seiner erfolgreichsten Alben. Etwa zur gleichen Zeit trat Söllner an den Münchner Gitarristen Peter Schneider heran, um eine Reggae-Band mit bairischen Texten zu gründen. Im Sommer 1989 nahmen sie das Studioalbum Bayerman Vibration auf. Als das Album im Februar 1990 auf Schneiders Label United Sounds erschien, wurde es zu einem Erfolg und es dauerte nicht lange, bis die Veranstalter des Reggae Sunsplash Festivals Söllner und die Band Bayerman Vibration für Auftritte engagierten.[3]

Seine oftmals staats- und gesellschaftskritischen Texte machten Söllner schon früh polizeibekannt. Besonders stark verschlechterte sich sein Verhältnis zum Rechtsstaat jedoch nach seinem ersten Jamaika-Urlaub im Jahr 1986. Nach seinem Aufenthalt in der Heimat des Reggae, verschrieb er sich dem Kampf um die Legalisierung von Marihuana.[4]

1990 bis 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Erfolg von Bayerman Vibration tourte Söllner zwischen 1990 und 1995 mit seiner Band regelmäßig durch Deutschland und Österreich.[5] 1991 erschien das Album Live!, das heute jedoch nicht mehr aufgelegt wird und daher zu einer Rarität geworden ist. 1992 veröffentlichte Söllner das Album ...der Charlie, das neben Hey Staat! wohl sein erfolgreichstes Album ist.

Im August 1993 trat Söllner aus der römisch-katholischen Kirche aus. Er entschied sich, zur Glaubensrichtung der Rastafari zu wechseln. Ab diesem Zeitpunkt lebte er als Vegetarier und Pazifist. 1995 veröffentlichte Söllner das Album Grea Göib Roud, ein Studioalbum, das einem verstorbenen Freund gewidmet ist. 1997 erschien mit A jeda ein weiteres erfolgreiches Studioalbum. 1998 veröffentlichte Trikont Söllners erste drei Alben Endlich eine Arbeit, Für Marianne und Ludwig und Wos reimt se scho auf Nicki neu in überarbeiteten Neuauflagen, da diese nach dem Erlöschen seines alten Labels PPM nicht mehr erhältlich waren.

2000 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Söllner (2005)

Im Jahr 2000 erschien das Album 241255, das Live-Mitschnitte aus den letzten Jahren enthielt. 2001 veröffentlichte Söllner dann das Live-Album Babylon, das erste mit seiner neuen Begleitband Bayaman' Sissdem. Nach mehreren Mitgliederwechseln besteht die Band seit 2009 aus Manfred Puchner (Gitarre), Clemens Pichler (Bass), Peter Pichler (Akkordeon), Stephan Hofer (Schlagzeug), Stefan Zepf (Keyboard und Orgel), sowie Stefan Brodte (Percussion).

Im Jahr 2005 veröffentlichte Söllner sein erstes, selbstgeschriebenes Buch Bloß a Gschicht. Eine auf seinen Ansichten beruhende Fiktion, auf bairisch und hochdeutsch, wobei die „Übersetzung“ ins Hochdeutsche von Franz Dobler stammt. Aus demselben Jahr stammt das mit Bayaman' Sissdem aufgenommene Studioalbum Oiwei I. 2005 erschien das Album Im Regen, das bei seinem Benefizkonzert am 30. Juli 2005 in Bad Reichenhall aufgenommen wurde. 2007 veröffentlichte Söllner das Studioalbum Viet Nam, ebenfalls mit Bayaman' Sissdem eingespielt.

Da sich die Stadt Bad Reichenhall über einen Bürgerentscheid (das Gelände der Eislaufhalle Bad Reichenhall betreffend) hinweg gesetzt hatte und um der Opfer des Einsturzes jener Sportstätte zu gedenken, veranstaltete Söllner vom 16. Januar bis zum 10. Februar 2009 eine Sitzblockade auf dem Gelände der eingestürzten Eishalle. Bereits kurz nach dem Unglück hatte Söllner zugunsten der Angehörigen der Opfer im Frühjahr 2006 ein Benefizkonzert in Bad Reichenhall gegeben.

Beim TFF.Rudolstadt, einem der bedeutendsten und größten Folkfestivals Europas, wurde 2009 an Hans Söllner der deutsche Weltmusikpreis Ruth vergeben. Die Jury würdigte damit „einen dichtenden und singenden Anarchen der deutschen Musikszene, der zutiefst im bayerischen Sprach- und Lebensraum beheimatet ist“.[6]

Am 18. November 2011 veröffentlichte Söllner das Album Mei Zuastand, das viele Songs aus seiner gesamten Karriere beinhaltet, die er zusammen mit Bayaman' Sissdem neu eingespielte. Im März 2012 erschien sein vierter Film Söllner Wirtshaustour, der ihn bei seinen Konzerten in den Wirtshäusern Bayerns im Herbst 2011 begleitet. Am 26. Oktober 2012 erschien das Album SoSoSo, das bis dahin unveröffentlichte Titel mit und ohne Band enthält. Am 22. November 2013 erschien das Album Zuastand 2 mit alten Songs, die Söllner, wie schon bei dem 2011 erschienenen Album Mei Zuastand, mit seiner Band neu einspielte.

Stilformen und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalisch bedient sich Söllner zumeist traditioneller Stilformen. Es gelingt ihm jedoch, diese mit scharfsinnigen Texten mal zur Plauderstunde, mal zur bitteren Anklage werden zu lassen. Das Dasein des kleinen Mannes, auch in Bezug auf seine eigene Person, ist Söllners bevorzugtes Thema. In diesem Zusammenhang problematisiert er häufig Themen wie Arbeitslosigkeit und den Missbrauch von und die Ohnmacht gegenüber Amtsgewalt, aber auch Aspekte des Familienlebens, so dass seine Konzerte teilweise kundgebungsähnlichen Charakter annehmen. Vor allem seine früheren Alben entstanden oft aus Zusammenstellungen von Live-Mitschnitten.

Söllner spielte unter anderem auf dem Chiemsee Reggae Summer in Übersee (2001, 2003, 2007, 2009). TV-Mitschnitte kamen im Bayerischen Rundfunk im mitternächtlichen Musikfenster für regionale Künstler zur Ausstrahlung. Der Bayerische Rundfunk bewarb die Veranstaltung unter anderem mit den Worten „Hans Söllner, das bayrische Urgestein des deutschen Reggae“, womit dieser sich auf das Bühnen-Naturell und Image des Künstlers bezog. Söllner selbst ergänzt diese Charakterisierungen zeitweilig durch ein Outfit im Jamaika-Stil. Seine Grundeinstellung lässt sich aber keinesfalls ausschließlich auf das oftmals unterstellte Bekenntnis des Rastafari beschränken. Unter der Überschrift „ZU LANGSAM“ (Hans Söllner zur Sache Mehmet) vom 7. März 2005 findet man auf der Homepage von Hans Söllner unter anderem folgende Zeilen:

„Ich liebe dieses Land und meine Heimat, ich liebe diese Welt und die darauf lebenden und seienden Menschen und Lebewesen in all ihren Farben und Sprachen und Gerüchen. Ich erkenne die Vielfalt an und alle Gewalttätigkeiten, Schmerzen und Ängste sind ein Geschwür unserer nicht mehr im Einklang mit der Natur lebenden Gesellschaft.“

Spannungsverhältnis zum Staat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söllner bei einer Gerichtsverhandlung (1997)

Hans Söllner versteht sich als Rebell und kritischer Zeitgenosse, der sich gegen jede Form des Machtmissbrauchs gegen Menschen und Tiere öffentlich ausspricht.[7][8]

Bereits Anfang der 1980er Jahre kam er mit der Polizei in Konflikt, als er sich mit weiteren Personen solidarisierte und ein Wohnhaus in München illegal besetzte. Später wurde er verurteilt, weil er bei Auftritten auf der Bühne öffentlich Politiker kritisierte und beleidigte.[9][10][2]

2000 klagte Hans Söllner auf sein Recht, als Rastafari Marihuana zur grundgesetzlich geschützten Religionsausübung rauchen zu dürfen. Das Bundesverwaltungsgericht wies diese Klage allerdings ab.[4] Gegen polizeiliche Maßnahmen gegen ihn versucht er sich zur Wehr zu setzen, wie auch gegen empfundene Behördenwillkür.[11][12]

Für Aufsehen sorgte im Jahr 2006 eine polizeiliche Hausdurchsuchung bei Söllner und seinem Musikverleger, dem Trikont Musik-Verlag, bei der ein von Söllner vertriebenes T-Shirt beschlagnahmt wurde. Dieses zeigte Präsident Bush und Premierminister Blair neben einem Porträt von Adolf Hitler, daruntergelegt war der Refrain eines beliebten Liedes von Söllner „Hitler, Bush, Blair – International“ (Der volle Wortlaut des Refrains lautete: „A Drecksau bleibt a Drecksau, egal wohers kimmt, ob Staatsanwalt oder Präsident, Namen san egal, Hitler, Bush, Blair – International“.)[13] Dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft, Hans Söllner habe ein „Kennzeichen einer verfassungsfeindlichen Organisation“ in Form des Hitlerbildes verbreitet, gab auch das Amtsgericht Traunstein am 24. Mai 2006 statt. Der Beschwerde von Söllner gab das Landgericht Traunstein am 27. Juni 2006 Recht und stellte die Rechtswidrigkeit der Durchsuchungen bei der Firma Trikont sowie bei Söllner fest.[14]

2017 bekannte er sich als Impfgegner und sagte aus, auch seine eigenen Kinder nicht impfen gelassen zu haben.[15]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[16]
Der Charlie
  AT 30 01.11.1992 (5 Wo.)
Grea göib roud
  AT 26 04.06.1995 (8 Wo.)
  DE 50 29.05.1995 (8 Wo.)
A Jeda
  AT 8 29.06.1997 (16 Wo.)
  DE 67 07.07.1997 (4 Wo.)
241255
  AT 20 20.02.2000 (9 Wo.)
Babylon (mit Bayaman Sissdem)
  AT 17 22.07.2001 (9 Wo.)
Oiwei i (mit Bayaman Sissdem)
  AT 22 22.02.2004 (9 Wo.)
  DE 61 23.02.2004 (1 Wo.)
Im Regen (mit Bayaman Sissdem, Live)
  AT 23 18.12.2005 (9 Wo.)
Viet Nam (mit Bayaman Sissdem)
  AT 12 23.11.2007 (10 Wo.)
  DE 90 23.11.2007 (1 Wo.)
Sososo (als Söllner)
  AT 29 09.11.2012 (2 Wo.)
  DE 65 09.11.2012 (1 Wo.)
  • 1982 – Endlich eine Arbeit
  • 1986 – Für Marianne und Ludwig
  • 1987 – Wos reimt se scho auf Nicki
  • 1989 – Hey Staat!
  • 1990 – Bayerman Vibration
  • 1991 – Hans Söllner live mit Bayerman Vibration
  • 1992 – ...der Charlie
  • 1992 – Ungehörtes und Unerhörtes
  • 1993 – Fang ma do o wo ma neilich aufg´heat ham
  • 1995 – Grea Göib Roud
  • 1997 – A jeda
  • 2000 – 241255
  • 2001 – Babylon
  • 2004 – Oiwei I
  • 2005 – Im Regen
  • 2007 – Viet Nam
  • 2011 – Mei Zuastand
  • 2012 – SoSoSo
  • 2013 – Zuastand 2

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 – Mei Voda hod an Marihuanabaum
  • 1986 – Söllner Spezial
  • 1988 – …sogar der Wind liagt – Sonderpressung für den Rundfunk
  • 1990 – Ich wünsch mir (Weihnachten steht vor der Tür)

VHS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995 – Wer bloß lacht, is ned frei!
  • 2003 – Der bayerische Rebell

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004 – Wer bloß lacht, is ned frei!
  • 2004 – Der bayerische Rebell
  • 2005 – Live im Regen – mit Bayaman'Sissdem (Doppel-DVD)
  • 2012 – Söllner Wirtshaustour

Hörbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 – Bloß a Gschicht, Eichborn-Verlag, (Hörbuch)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans Söllner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Mit sechs Kindern bist du doch der Volldepp! », Münchner Feuilleton, Nr. 3, 2011.
  2. a b "Einmal singen kostete mich 40.000 Euro"Reden wir über Geld, Hans Söllner, Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 20. März 2010
  3. Bayerman Vibration bei united-sounds.de, abgerufen 20. Oktober 2014.
  4. a b Hans Söllner - Urteil: Kein Hanf-Anbau für religiöse Zwecke (22. Dezember 2000) bei cannabislegal.de, abgerufen am 17. November 2014
  5. Bayerman Vibration bei united-sounds.de, abgerufen 20. Oktober 2014.
  6. Deutscher Weltmusikpreis RUTH 2009, abgerufen am 15. September 2012.
  7. Susanne Will: Hans Söllner verklagt Hersbrucker Richterin wegen Hanf-Urteil bei nordbayern.de, abgerufen am 17. November 2014.
  8. Gegen Tierversuche am Max Planck Institut in Tübingen bei soellner-hans.de, abgerufen am 17. November 2014.
  9. 90 000 Mark Geldstrafe für Hans Söllner, das allgäu online, vom 19. Februar 2000, zugegriffen am 28. Oktober 2014
  10. Nazi-Vergleich kostet Hans Söllner 900 Euro, vom 31. Mai 2010, Süddeutsche, zugegriffen am 28. Oktober 2014
  11. Brutalo-Kontrolle: Söllner zeigt Polizisten an bei tz.de, abgerufen am 17. November 2014.
  12. Söllner-Streit: Landratsamt widerspricht bei merkur-online.de, abgerufen am 17. November 2014
  13. Hausdurchsuchung bei Trikont Verlag und Hans Söllner bei soellner-hans.de, abgerufen am 17. November 2014
  14. soellner-hans.de: Hausdurchsuchungen bei Hans Söllner und Trikont waren illegal
  15. TZ vom 27. Juli 2017: Hans Söllner bekennt sich als Impfgegner - und beschimpft die Befürworter, abgerufen am 27. Juli 2017
  16. Chartquellen: ÖsterreichDeutschland
  17. Titel beim Knaus-Verlag (Gruppe Randomhouse)