Hans Süper junior

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Hans Süper, 2016

Hans Süper junior (* 15. März 1936 in Köln) ist ein deutscher Musiker und Komiker. Er wurde 1974 als Teil des Colonia Duetts bekannt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Süper, Februar 1995

Er ist der Sohn des Musikers Hans Süper senior, der Mitglied des Kölner Gesangsquartetts De Vier Botze war. Seinen ersten Auftritt hatte Süper junior zusammen mit seinem Bruder Paul „Charly“ Süper (Akkordeon) als Zwei Schnürreme im gleichen Genre wie später das Colonia Duett. In dieser Zeit traf er seinen späteren Duett-Partner Hans Zimmermann, der mit seiner Schwester Gretchen als Geschwister Zimmermann unterwegs war. Von 1974 bis Ende 1990 trat Süper mit seiner „Flitsch“ (kölsche Bezeichnung für eine Mandoline) gemeinsam mit Zimmermann (Gitarre) als Colonia Duett auf. Nach der Trennung von seinem Bühnenpartner Zimmermann trat Süper ab 1991 mit dem neuen Partner Werner Keppel als das Süper-Duett mit der gleichen Bühnenshow in Form einer Doppelconférence auf. Sie feierten im Januar 2002 im Rahmen einer Gala im Kölner Gürzenich offiziell Abschied.

Nachdem er 2004 vorerst Abschied von der Bühne genommen hatte, trat er 2011 und 2012 trat er mit dem Programm Mein Leben mit der Flitsch auf und war 2012 Teil der Coelner Giganten mit Köster & Hocker, Arno Steffen und dem Mike Herting Orchester. Beide Veranstaltungen wurden – teilweise gekürzt – im Fernsehen ausgestrahlt. Des Weiteren trat Süper im Januar 2013 im Rahmen der Proklamation des Kölner Dreigestirns ein weiteres Mal im Gürzenich auf. Im Oktober 2016 war er zu Gast bei Kölle singt in der Lanxess Arena vor rund 12.000 Zuschauern. Im Februar 2020 wurde er mit dem Dürener Papiermacherorden ausgezeichnet und trat mit dem Lied Ich bin ene Kölsche Jung auf.[1][2]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abschied von der Bühne lebte er zeitweise in Spanien, zunächst in Mequinenza, später auf Gran Canaria. Seinen Wohnsitz hat er in Köln-Sülz.[3] Von Süper existiert eine Stockpuppe im Hänneschen-Theater. Im November 2004 widmete ihm der WDR die Sendung Ein roter Teppich für … Hans Süper. Im März 2011 erschien die Biografie Hans Süper: Mein Leben mit der Flitsch von Helmut Frangenberg.

Süper war ab 1997 in dritter Ehe mit Ehefrau Helga verheiratet, die im April 2020 starb. Aus seinen beiden ersten Ehen hat er zwei Söhne.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Live (als Colonia Duett)
  • 1994: Süper Duett (als Süper Duett)
  • 2011: Musik uss der Kösch (solo)
  • 2011: Das Allerbeste vom Colonia Duett – „Du Ei“ (DVD)
  • 2012: Kölsche Jung (solo)
  • 2013: Et Beste von Hans Süper (solo)

Bibliographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Hans Süper: Mein Leben mit der Flitsch (mit Audio-CD)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Goldene Ehrenmütze der Großen Brühler KG Fidele Bröhler Falkenjäger blau-gold von 1973 e. V.
  • 2004: Willi-Ostermann-Medaille[4]
  • 2014: Ehren-Rampensau in der Sendung Blötschkopp und die Rampensäue
  • 2020: Papiermacherorden der KG Närrischen Nord Dürener e. V. gemeinsam mit der Stadt Düren[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hans Süper junior – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dürener Papiermacherorden: Närrische Nord-Dürener zeichnen Hans Süper aus. In: Aachener Zeitung. 25. November 2019, abgerufen am 8. Mai 2020.
  2. Der Gänsehautmoment der Session in Düren. In: Aachener Zeitung. 17. Februar 2020.
  3. Norbert Ramme: Biographie „Mein Leben mit der Flitsch“ – Das Leben von Hans Süper in Neuauflage. In: ksta.de. 18. Februar 2017, archiviert vom Original am 10. Februar 2017; abgerufen am 15. März 2019.
  4. Information. (pdf) (Nicht mehr online verfügbar.) In: insuelz.com. Ehemals im Original; abgerufen am 15. März 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.insuelz.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
    Seite 4 in: Narrenspiegel. (pdf) (Nicht mehr online verfügbar.) In: koelschenarrengilde.de. 2004, S. 4, ehemals im Original; abgerufen am 15. März 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.koelschenarrengilde.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  5. Verleihung des Papiermacherordens