Hans Stocker (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Stocker (* 28. Februar 1896 in Basel; † 14. Januar 1983 ebenda) war ein Schweizer Kunstmaler und ein Pionier der modernen schweizerischen sakralen Glasmalerei. Er ist der ältere Bruder des Malers Ernst Stocker, der unter seinem Pseudonym Coghuf bekannt ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glasbilder Stockers in der Antoniuskirche Basel

Nach einer Ausbildung zum Kunstschlosser und dem Besuch von Malkursen an der Basler Gewerbeschule zog Stocker 1919 nach Genf, wo er als freischaffender Maler arbeitete. Es folgten Jahre in Lòdano, Italien und Tunesien. 1925 zog er mit seiner Frau in die Nähe von Paris, 1940 schliesslich wieder in seine Geburtsstadt Basel.

Der künstlerische Durchbruch gelang ihm, als er zusammen mit seinem Bruder Ernst Stocker den Wettbewerb für die Glasbilder der Antoniuskirche in Basel gewann. Er war Mitbegründer der Rot-Blau II und des Salons Les Surindépendants in Paris.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emil Szittya: Neue Tendenzen in der Schweizer Malerei. Mit Abb. von Camenisch, Coghuf, Hindenlang, Staiger, Stocker, Sulzbachner. Paris 1929.
  • Coghuf, Gedächtnisausstellung. Hans Stocker, Jubiläumsausstellung. Texte: Maria Netter, Max Robert, Peter Friedli. Kunsthalle Basel, Basel 1976.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]