Hans Werner Loeck

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Hans Werner Loeck (* 9. März 1925 in Heide (Holstein)) ist ein ehemaliger deutscher Diplomat, der unter anderem Botschafter in Peru und Venezuela war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur absolvierte Loeck ein Studium und trat nach Abschluss des Studiums in den Auswärtigen Dienst ein. Nach Abschluss der Laufbahnprüfung fand er Verwendung an mehreren Auslandsvertretungen sowie in der Zentrale des Auswärtigen Amtes in Bonn. Als Vortragender Legationsrat war er bis zum 31. Januar 1968 Stellvertretender Leiter des Ministerbüros im Auswärtigen Amt.[1]

Nachdem er anschließend als Botschaftsrat Leiter des deutschen Stabes an der französischen Botschaft in Jugoslawien am 31. Januar 1968 wurde, da Frankreich zunächst als Schutzmachtvertretung dort die deutschen Interessen wahrnahm, wurde er am 31. Januar 1968 Ständiger Vertreter des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Jugoslawien und am 18. Oktober 1968 zum Botschaftsrat Erster Klasse befördert.[2][3]

Am 19. Mai 1978 wurde er mit dem Titel eines Großoffiziers des Ordens des Infanten Dom Henrique geehrt.

1978 wurde er Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Norbert Berger als Botschafter in Peru. Dieses Amt übte er bis zu seiner Ablösung durch Hans-Joachim Hille 1982 aus. Von 1982 bis 1985 war er als Ministerialdirigent Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt. 1985 wurde er als Nachfolger von Harald Hoffmann Botschafter in Venezuela.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1968, S. 1741 m.w.N., ISBN 348656322X
  2. Hans Günter Hockerts, Claudia Moisel, Tobias Winstel (Herausgeber): Grenzen der Wiedergutmachung, 2006, S. 651, ISBN 3835300059
  3. Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1968, S. 1687 f. m.w.N., ISBN 348656322X