Hans van den Hende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bischof Hans van den Hende
Wappen

Hans van den Hende (eigentlich Johannes Hermannes Jozefus van den Hende; * 9. Januar 1964 in Groningen, Niederlande) ist Bischof von Rotterdam.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Schule in Haren studierte er an der Katholischen Universität Utrecht Katholische Theologie und Philosophie. Am 6. April 1991 empfing er die Priesterweihe. Später studierte er Kanonisches Recht an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er 2002 mit einer von Gianfranco Ghirlanda als Doktorvater betreuten Dissertationsschrift zum Thema Partikularkonzilien und Bischofskonferenzen vom II. Vaticanum bis zum CIC von 1982 promoviert wurde.

Am 1. Januar 2000 wurde van den Hende von Bischof Willem Jacobus Eijk zum Generalvikar des Bistums Groningen-Leeuwarden ernannt.

Papst Benedikt XVI. ernannte Hans van den Hende am 9. September 2006 zum Koadjutorbischof mit dem Recht der Nachfolge von Martinus Muskens im Amt des Bischofs von Breda. Die Bischofsweihe spendete ihm am 25. November 2006 in Breda sein Vorgänger und sein Vorvorgänger im Amt, Martinus Muskens, und Hubertus Ernst, sowie der Bischof von Groningen-Leeuwarden, Willem Jacobus Eijk. Sein Wahlspruch lautet Sine timore serviamus illi. Hans van den Hende war 2006 der Jüngste unter den niederländischen Bischöfen und der zehnte Bischof des Bistums Breda seit 1853, dem Jahr, in dem die niederländische Regierung dem Vatikan erlaubte, wieder Bischöfe in den Niederlanden zu ernennen. Am 31. Oktober 2007 wurde er zum Bischof von Breda ernannt.

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 10. Mai 2011 zum fünften Bischof von Rotterdam und Nachfolger von Adrianus Herman van Luyn. Die Amtseinführung erfolgte am 2. Juli desselben Jahres.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Adrianus Herman van Luyn Bischof von Rotterdam
seit 2011
Martinus Muskens Bischof von Breda
2007–2011
Jan Liesen