Hansa-Brandenburg FB

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hansa-Brandenburg FB an Land (1915)

Das von Ernst Heinkel bei Hansa-Brandenburg entwickelte Flugzeug vom Typ FB war ein Flugboot der deutschen Marine im Ersten Weltkrieg.

Geschichte und Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hansa-Brandenburg FB war das erste Flugboot, das das Unternehmen Hansa-Brandenburg für die Marine konstruierte. Die Konstruktion basierte auf der Lohner Type L. Es war ein Anderthalbdecker in Holz- und Stoffbauweise. Die untere Tragfläche war direkt auf dem Rumpf montiert, Der Motor, der einen Druckpropeller antrieb, war an Streben zwischen den Tragflächen montiert. Das Leitwerk befand sich an Streben über dem Rumpf[1]. Die Besatzung bestand aus einem Flugzeugführer und zwei Beobachtern. Das Flugzeug besaß bereits eine Anlage für Funk-Telegraphie. Es war in der Lage, acht Stunden in der Luft zu bleiben[2]. Etwa sechs Flugzeuge wurden für die deutsche Marine gebaut. Eine geringe Anzahl ging auch an die k.u.k. Kriegsmarine. Beide verwendeten sie als Aufklärer[1].

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Daten[1]
Länge 10,10 m
Spannweite 16,0 m
Flügelfläche 46,00 m²
Leermasse 1140 kg
max. Startmasse 1620 kg
Höchstgeschwindigkeit 140 km/h
Steigflugdauer auf 1000 m 8:30 min
Reichweite 1100 km
Triebwerk ein Reihenmotor Austro-Daimler mit 165 PS (121 kW)
Bewaffnung ein Parabellum-Maschinengewehr, Kaliber 7,92 mm

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c AERO, Heft 91, S. 2543
  2. H. Dieter Köhler Die deutsche Luftfahrt Ernst Heinkel – Pionier der Schnellflugzeuge, 2. Auflage v. 1999, S. 38, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-7637-6116-0