Hansjörg Bräumer

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Hansjörg Bräumer (* 9. April 1941) ist ein deutscher evangelischer Theologe, Dozent, Leiter der diakonischen Lobetalarbeit und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Schulzeit studierte Bräumer Evangelische Theologie in Neuendettelsau, Hamburg, Heidelberg und Göttingen. Danach war er drei Jahre Dozent für Hebräisch an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. 1972 wurde er mit seiner Dissertation über August von Arnswald an der Universität Göttingen promoviert. Danach leitete er das Aktions- und Besinnungszentrum in Breklum[1] und ab 1977 die Lobetalarbeit,[2] eine diakonische Einrichtung in Celle, die der Deutschen Evangelischen Allianz nahesteht. 2004 wurde er von seinem Sohn Carsten in diesem Amt abgelöst.[3] Er schrieb mehrere Bücher und Abhandlungen, darunter verschiedene Bände der Kommentarreihe Wuppertaler Studienbibel.[4]

2004 erhielt Bräumer die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.[5]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansjörg Bräumer ist verheiratet mit Rosemarie. Das Paar hat 3 Kinder und wohnt im Ruhestand in Celle.[6]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August von Arnswald: 1798–1855. Ein Beitrag zur Geschichte der Erweckungsbewegung und des Neuluthertums in Hannover. Dissertation, Theologische Fakultät Universität Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1972, ISBN 3-525-55223-8.
  • Freundschaft. Breklumer Verlag, Breklum 1976.
  • Das Sakrament der Beichte. Überlegungen zu seiner Entstehung und seinem Gebrauch. Breklumer Verlag, Breklum 1977.
  • Der Herr hat mir das Ohr geöffnet. Tägliche Andachten für Menschen von heute. Breklumer Verlag, Breklum 1979.
  • In Freiheit leben. Gottes Gebote setzen Maßstäbe. SCM R. Brockhaus, Wuppertal 1981.
  • Ich werde für euch dasein: Der Weg aus der Krise. Breklumer Verlag, Breklum 1982, ISBN 978-3-7793-0007-6.
  • Liebe und Leidenschaft, Schönheit und Scham, Verlobung und Trauung. Eine biblische Betrachtung. Weißes Kreuz, Vellmar 1985.
  • Lieben wagen. Hänssler, Neuhausen 1986.
  • Auf dem letzten Weg. Hänssler, Neuhausen 1988.
  • Auf dem letzten Weg. Seelsorge an Schwerkranken und Sterbenden. Hänssler, Neuhausen 1988.
  • Schatten vor meinem Gesicht. SCM Hänssler, Holzgerlingen 1992, ISBN 978-3-7751-1745-6.
  • Das zweite Buch Mose. Band 1: Kapitel 1–18. Erklärt von Hansjörg Bräumer. Als: Wuppertaler Studienbibel. Reihe Altes Testament. Brockhaus, Wuppertal 1996.
  • Das zweite Buch Mose. Band 2: Kapitel 19–40. Erklärt von Hansjörg Bräumer. Als: Wuppertaler Studienbibel. Reihe Altes Testament. Brockhaus, Wuppertal 1999.
  • Pietismus 2000. Zwölf fromme Wünsche für den Pietismus heute. Hänssler, Holzgerlingen 1999.
  • Das Tor zur Freiheit. Die zehn Gebote für heute ausgelegt. Hänssler, Holzgerlingen 2000.
  • Ich bin getauft. Francke, Marburg 2007.

als Mitautor

  • mit Rosemarie Bräumer, Joachim Cochlovius und Michael Dieterich: Eine zweite Ehe?. Brockhaus, Wuppertal 1992.
  • mit Theophil Stöckle: Mit dem Herzen hören. Das Zentrum der Seelsorge. Hänssler, Neuhausen 1994.
  • mit Rosemarie Bräumer: Scheidung und Wiederheirat, SCM Hänssler, Holzgerlingen 1996, ISBN 978-3-7751-1571-1.
  • mit Samuel Pfeifer: Die zerrissene Seele. Brockhaus, Wuppertal 1997.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bräumer: Kurzvita
  2. Die Anfänge der Lobetalarbeit@1@2Vorlage:Toter Link/lobetalarbeit.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Celle: Ehemaliger „Lobetal“-Chef leitet Mülheimer Stiftung, idea.de, Meldung vom 12. März 2018.
  4. Hansjörg Bräumer – Evangelikaler Ethiker wird 70, ead.de, Artikel vom 31. März 2011.
  5. Landesmedaille für vorbildliche Verdienste verliehen
  6. Referent der Christlichen Gästehäuser Monbachtal, liebenzell.org, Jahresprogramm 2017.