Hanspeter Müller-Drossaart

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Hanspeter Müller-Drossaart (2015)

Hanspeter Müller-Drossaart; auch bekannt als Hanspeter Müller (* 21. September 1955 in Sarnen, Obwalden) ist ein Schweizer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanspeter Müller-Drossaart ist in Erstfeld aufgewachsen und hat die Internatsschule am Kollegium Sarnen absolviert.

Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler und Theaterpädagogen an der Schauspiel-Akademie Zürich war er Ensemble-Mitglied beim Theater am Neumarkt Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater.

Seit 2004 ist er als freischaffender Schauspieler besonders in Kino- und Fernsehfilmen sowie als Sprecher tätig. 2010 erschien Sennentuntschi, eine Verfilmung der gleichnamigen Sage, in der Müller-Drossaart die Rolle des Notter übernahm. Die Figur des Berner Stadtoriginals Dällebach Kari hat er 2010 im gleichnamigen Musical und 2012 im Spielfilm Eine wen iig von Xavier Koller verkörpert.

Zusammen mit seinen Kollegen Stefan Gubser, László I. Kish und Andrea Zogg hat er seit 2007 zwei Komödien auf zahlreichen Kleintheaterbühnen der Schweiz aufgeführt.

2008 zeigte er mit Obsi/Nitsi sein erstes Kabarettprogramm. Am 25. März 2010 erfolgte die Uraufführung seines zweiten Programms Unteranderem im Casinotheater Winterthur, mit dem er anschliessend gegen Ende des Jahres auf Tour ging.[1] Am 15. Februar 2012 war die Premiere seines dritten Programms Menü 3 im Casinotheater Winterthur.[2]

Zu seinem 60. Geburtstag trat er im Herbst 2015 mit dem Bändchen zittrigi fäkke auch als Mundart-Lyriker an die Öffentlichkeit.[3]

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz. Regie: Volker Hesse. Theater am Neumarkt Zürich 1993
  • The Black Rider. Regie: Stephan Müller. Theater am Neumarkt Zürich 1993
  • Top Dogs. UA: Theater am Neumarkt Zürich, Mai 1996
  • Aus der alten Welt. Regie: Thorsten Fischer. Theater am Neumarkt Zürich 1997
  • Die Macht der Gewohnheit. Regie: Harald Clemen. Schauspielhaus Zürich 1998
  • Carleton. Regie: Volker Hesse. Theater am Neumarkt Zürich 1998
  • Gastmahl. Regie: Stephan Müller. Theater am Neumarkt Zürich 1998
  • Kabale und Liebe. Regie: Stephan Müller. Stadttheater Bern 2006
  • Antigone. Regie: Hans-Dieter Jendreyko. OD-Theater Basel 2006
  • Das Wohnzimmer. Regie: Christiane Pohle. Schauspielhaus Zürich 2006
  • Alte Freunde. Regie: Stefan Jäger. UA: Theater Winterthur 2007
  • Obsi/Nitsi. Casinotheater Winterthur 2008
  • Rockerbuebe. Komödie von Ulrike Bliefert mit Musik. UA: Kurtheater Baden, 12. März 2009
  • Dällebach Kari. Musical von Katja Früh. UA: Thunerseespiele, 14. Juli 2010
  • Unteranderem. Überleben Sie gut! UA: Brienz, 18. September 2010
  • Im weissen Rössl. Regie: Katja Früh und Patrick Frey. Casinotheater Winterthur 2012

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Überleben lernen mit Hanspeter Müller-Drossaart. Artikel der Basler Zeitung vom 25. März 2010.
  2. Menu 3 ist erste Wahl NZZ, Artikel vom 17. Februar 2012
  3. zittrigi fäkke. Gedichte in Obwaldner Mundart von Hanspeter Müller-Drossaart. bildfluss, Altdorf 2015, ISBN 978-3-9524501-0-9.
  4. IMDb zu «Fliegende Fische müssen ins Meer»