Happy Mondays

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Happy Mondays
Happy Mondays 2006
Happy Mondays 2006
Allgemeine Informationen
Herkunft Salford, England
Genre(s) Madchester, Alternative Dance, Neo-Psychedelia, Acid House
Gründung 1980, 1999, 2004, 2012
Auflösung 1993, 2001, 2010
Aktuelle Besetzung
Shaun Ryder
Paul Ryder
Mark „Cow“ Day
Gary Whelan
Mark „Bez“ Berry
Rowetta Idah
Ehemalige Mitglieder
Paul Davis
Kav Sandhu
Happy Mondays 2007

Die Happy Mondays sind eine britische Rockband aus Manchester. Zusammen mit den Stone Roses und den Inspiral Carpets gelten sie als Vorreiter der Madchester-Bewegung. Zudem begleitete ihre psychedelische Tanzmusik die Entstehung der Ravekultur im Raum Manchester.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge der Happy Mondays reichen bis ins Jahr 1980 zurück. Die noch namenlose Coverband aus Salford, Greater Manchester bestand ursprünglich aus dem Leadsänger Shaun Ryder, seinem Bruder Paul Ryder (* 24. April 1964 in Manchester) am Bass, Gitarrist Mark Day (* 29. Dezember 1961 in Manchester) und dem Drummer Gary Whelan (* 12. Februar 1966 in Salford). Keyboarder Paul Davis (* 7. März 1966 in Manchester) trat wenig später bei. 1983 nahmen sie den heutigen Bandnamen an, den sie in Anlehnung an den New Order-Song Blue Monday wählten.[1]

1984 nahmen sie an einem Bandcontest im berühmten Club Haçienda teil. Obwohl sie den letzten Platz belegten, wurde der Musikmanager Tony Wilson auf sie aufmerksam. 1985 ließen die Ryder-Brüder dem Modegeschäftbesitzer Phil Sachs eine Demoaufnahme zukommen, der darauf Manager der Band wurde und ihnen Auftritte im Vorprogramm von New Order organisierte.[2] 1985 veröffentlichten sie über das Label Factory Records die Forty Five EP mit dem Song Delightful. Im selben Jahr stieß auch der Tänzer und Perkussionist Mark „Bez“ Berry zu den Happy Mondays. 1987 erschien das Debütalbum Squirrel And G-Man Twenty Four Hour Party People Plastic Face Carnt Smile (White Out), produziert von John Cale. 1991 wurde Rowetta Idah Sängerin der Band.

Ihre größten Hits waren Step On und Kinky Afro, die 1990 beide Platz 5 der britischen Single-Charts erreichten. Ihre Tonträger erschienen auf dem Label Factory Records.

1993 trennte sich die Gruppe zum ersten Mal. Ein erstes kurzes Comeback gaben sie Ende der 1990er Jahre, das zweite ab 2004. Ein neues Album (das letzte datierte aus dem Jahr 1992) erschien im Sommer 2007 mit dem Titel Uncle Dysfunktional.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sänger Shaun Ryder, Schlagzeuger Gary Whelan (2006)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT UK UK US US
1988 Bummed UK59
(14 Wo.)UK
1990 Pills ’n’ Thrills and Bellyaches AT30
(1 Wo.)AT
UK4
Platin
Platin

(33 Wo.)UK
US89
(13 Wo.)US
1992 Yes Please! UK14
(3 Wo.)UK
2007 Uncle Dysfunktional UK73
(1 Wo.)UK

Weitere Veröffentlichungen

  • 1987: Squirrel and G-Man Twenty Four Hour Party People Plastic Face Carnt Smile (White Out)

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT UK UK US US
1991 Live UK21
(3 Wo.)UK

Weitere Veröffentlichungen

  • 2005: Step On – Live in Barcelona

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT UK UK US US
1995 Loads UK41
(3 Wo.)UK
1999 Greatest Hits UK11
Gold
Gold

(11 Wo.)UK

Weitere Veröffentlichungen

  • 1993: Double Easy – The U.S. Singles
  • 2005: The Platinum Collection
  • 2012: Double Double Good: The Best of Happy Mondays

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT UK UK US US
1989 Madchester Rave On UK19
(27 Wo.)UK
1990 The Peel Sessions 1989 UK79
(2 Wo.)UK

Weitere Veröffentlichungen

  • 1985: Forty Five
  • 1989: Hallelujah
  • 1991: The Peel Sessions 1991

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
AT AT UK UK US US
1989 Lazyitis
Bummed
UK46
(6 Wo.)UK
1989 nur auf Platz 85
1990 als Version mit Karl Denver erneut platziert
W.F.L. (Wrote for Luck)
Bummed
UK68
(9 Wo.)UK
1990 Step On
Pills ’n’ Thrills and Bellyaches
UK5
Silber
Silber

(27 Wo.)UK
US57
(10 Wo.)US
Kinky Afro
Pills ’n’ Thrills and Bellyaches
UK5
(9 Wo.)UK
1991 Loose Fit
Pills ’n’ Thrills and Bellyaches
UK17
(7 Wo.)UK
Judge Fudge
UK24
(3 Wo.)UK
1992 Stinkin’ Thinkin’
Yes Please!
UK31
(3 Wo.)UK
Sunshine and Love
Yes Please!
UK62
(1 Wo.)UK
1999 The Boys Are Back in Town
Greatest Hits
UK24
(2 Wo.)UK
2002 24 Hour Party People
24 Hour Party People O.S.T.
UK97
(1 Wo.)UK
2005 Playground Superstar
Goal! O.S.T.
UK51
(2 Wo.)UK

Weitere Veröffentlichungen

  • 1986: Freaky Dancin
  • 1987: Tart Tart
  • 1987: 24 Hour Party People
  • 1988: Wrote for Luck
  • 1991: Bob's Yer Uncle (US-Promosingle)
  • 2007: Jellybean
  • 2007: Dysfunktional Uncle
  • 2015: Ooo La La to Panama

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Happy Mondays – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laufenberg, Frank: Frank Laufenbergs Hit-Lexikon des Rock und Pop, Band 1, Ullstein Verlag München 2002, S. 610.
  2. Schmidt-Joos, Siegfried u. Kampmann, Wolf (Hrsg.): Rock-Lexikon 1, 2. Auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg 2009, S. 727.
  3. a b c d e Chartquellen: UK US
  4. a b c d Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK