Harald Bodenschatz

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Harald Bodenschatz (* 1946 in München) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Stadtplaner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenschatz studierte zwischen 1967 und 1972 Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Volkswirtschaftslehre an der LMU München und an der FU Berlin. Seit 1972 war er als Mitarbeiter in Lehre und Forschung erst an der RWTH Aachen, später an der TU Berlin tätig. 1978 wurde Bodenschatz an der Universität Oldenburg promoviert. Seine Dissertation befasst sich mit dem Thema Städtische Bodenreform in Italien. Die Auseinandersetzung um das Bodenrecht und die Bologneser Kommunalplanung. 1986 habilitierte er sich an der TU Berlin mit der Schrift Platz frei für das neue Berlin! Geschichte der Stadterneuerung seit 1871. Seit 1995 war er bis zu seiner Entpflichtung Professor für Planungs- und Architektursoziologie an der TU Berlin.

Bodenschatz ist seit 1980 planerisch in der Stadterneuerung tätig, seit 1985 ist er in der Stadtplanerliste der Architektenkammer Berlin eingetragen. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn nach Italien, Brasilien, USA, Peru, Argentinien und England, in Rio de Janeiro und Lima (Peru) war er 1997 bzw. im Jahr 2000 Gastprofessor. Bodenschatz ist seit 1993 Mitglied der Redaktion der Zeitschrift "Die alte Stadt".

Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Stadterneuerung, zum Stadtumbau sowie zur Stadtplanungs- und Stadtbaugeschichte vorgelegt.

Forschungsschwerpunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtumbau und Stadterhaltung,
  • Zentrumsplanung in der postindustriellen Gesellschaft,
  • Städtebau im suburbanen Raum,
  • Städtebau und Diktatur.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitgliedschaften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]