Harald Gämperle

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Harald Gämperle
YB vs. FCL - Gämperle.jpg
Harald Gämperle (2014)
Personalia
Geburtstag 11. Mai 1968
Geburtsort St. GallenSchweiz
Grösse 180 cm
Position Aussenverteidiger (rechts)
Junioren
Jahre Station
FC Bazenheid
FC Kirchberg SG
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1990 FC St. Gallen 83 (4)
1990–1998 Grasshopper Club Zürich 165 (4)
1998–2000 Neuchâtel Xamax 17 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989–1995 Schweiz 4 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2000–2003 BSC Young Boys (Co-Trainer)
2003 FC Baden (Co-Trainer)
2004–2007 FC Zürich (Co-Trainer)
2007–2009 Hertha BSC (Co-Trainer)
2010–2012 FC Zürich (Co-Trainer)
2012 FC Zürich
2012–2013 FC Zürich (Co-Trainer)
2013–2015 BSC Young Boys (Co-Trainer)
2015 BSC Young Boys
2015– BSC Young Boys (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Harald «Harry» Gämperle (* 11. Mai 1968 in St. Gallen) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und aktueller -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Gämperle, der als Junior beim FC Bazenheid und beim FC Kirchberg gespielt hatte,[1][2] spielte ab 1986 beim FC St. Gallen, wo er durch starke Auftritte das Aufsehen des Grasshopper Club Zürich erregte. 1990 wechselte er zum amtierenden Meister, mit dem er bis 1998 vier Meistertitel und einen Cupsieg errang. 1995 und 1996 spielte er mit den Zürchern in der UEFA Champions League. 1998 unterschrieb Gämperle beim Ligakonkurrenten Neuchâtel Xamax, bei dem er 2000 aufgrund einer schweren Verletzung seine aktive Karriere beendete.[1]

Für die Schweizer Nationalmannschaft wurde Gämperle erstmals 1989 aufgeboten. Insgesamt kam er auf vier Einsätze.

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt im Anschluss an seine Spielerlaufbahn wurde Gämperle als Assistenztrainer zum BSC Young Boys geholt. Nach einem kurzen Intermezzo in der Challenge League beim FC Baden im Jahr 2003 lotste Fredy Bickel, der von Bern zum FC Zürich gewechselt war, Gämperle ebenfalls zum FCZ, angeblich jedoch auf Wunsch des damaligen FCZ-Trainers Lucien Favre.[3] Diese äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit führte 2005 zum Cupsieg und 2006, sowie 2007, zum Schweizer Meistertitel.

2007 ging Gämperle zusammen mit Favre und den Spielern Steve von Bergen und Raffael zu Hertha BSC. Im September 2009 wurden Favre und Gämperle nach einem schlechten Saisonstart zusammen entlassen, nachdem sich Gämperle auf Favres Seite gestellt hatte.[4][5] Ihm war angeboten worden, interimistisch als Cheftrainer übernehmen zu dürfen.[6]

Daraufhin kehrte er zum FC Zürich zurück, wo er unter Urs Fischer seine Tätigkeit als Assistenztrainer wieder aufnahm. Nach dessen Entlassung im März 2012 zögerte Harry Gämperle diesmal nicht, den Cheftrainerposten zu übernehmen.[6] Nach zwölf Jahren als Co-Trainer, war dies seine erste Anstellung als Cheftrainer. Da Gämperle zum damaligen Zeitpunkt keine Trainerlizenz besass, wurde ihm der U-21-Trainer Urs Meier, mit dem er bereits den FC Baden trainiert hatte, zur Seite gestellt. Zusammen trainierten sie den FCZ bis Ende Saison, als mit Rolf Fringer ein neuer Trainer verpflichtet wurde.[7] Dieser wurde allerdings bereits im November 2012 entlassen, sodass Meier wieder den Chefposten übernehmen durfte, diesmal endgültig.

Nachdem Gämperles Vertrag beim FC Zürich im Sommer 2013 auslief, holte ihn sein langjähriger Sportchef Fredy Bickel, der bereits ein halbes Jahr zuvor vom FCZ zurück zum BSC YB gewechselt war, zum Hauptstadtclub. Er wurde unüblicherweise bereits verpflichtet, als man noch gar keinen Cheftrainer gefunden hatte.[8] Nach der Entlassung von Uli Forte 2015, übernahm Gämperle interimistisch, mit der Ambition, dauerhaft Cheftrainer zu bleiben, wozu es aufgrund unbefriedigender Resultate nicht kam.[9][10] Seither steht er Adi Hütter als Assistent zur Seite.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasshopper Club Zürich

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Zürich
BSC Young Boys
  • Schweizer Meister: 2018

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Gämperle ist verheiratet und hat zwei Kinder.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Harald Gämperle (Memento des Originals vom 10. Juni 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nzz.ch In: Neue Zürcher Zeitung, 25. September 2004
  2. Start geglückt In: Toggenburger Tagblatt, 20. März 2005
  3. Fussball: Gämperle Assistenztrainer im FC Zürich fussball.ch, 31. Dezember 2003
  4. Hertha BSC stellt Favre und Gämperle frei In: Focus, 28. September 2009
  5. Harry Gämperle – der Selbstständige In: Aargauer Zeitung, 20. Dezember 2015
  6. a b Harry fährt vor In: Neue Zürcher Zeitung, 17. März 2012
  7. Zwei frühere Badener dirigieren jetzt den FC Zürich In: Aargauer Zeitung, 10. Mai 2012
  8. Harald Gämperle wird YB-Assistenztrainer bscyb.ch, 10. Mai 2013
  9. Trainersuche in Bern – Hat Bickel einen Gämperle-Plan? In: Blick, 12. August 2015
  10. Wie YB zum neuen Trainer kam, In: Neue Zürcher Zeitung, 3. September 2015
  11. Nie wieder Favre – Herthas entlassener Co-Trainer ist von seinem Ex-Chef menschlich enttäuscht: Harry Gämperle nach dem Lulu-Auftritt voller Frust In: Berliner Kurier, 8. Oktober 2009