Harald Klingelhöller

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Harald Klingelhöller (* 1954 in Mettmann) ist ein Bildhauer, dessen Werke sich in zahlreichen internationalen privaten wie öffentlichen Sammlungen finden.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klingelhöller studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1993 hat er eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe inne. Klingelhöller ist verheiratet mit der Bildhauerin Pia Stadtbäumer, er lebt und arbeitet in Düsseldorf und Karlsruhe. 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den Kulturpreis Baden-Württemberg (geteilt mit Günther Wirth).[1] Seit Herbst 2018 ist er Rektor der Kunstakademie Karlsruhe.[2]

Seit Ende der 1970er Jahre schafft Klingelhöller Skulpturen, deren Konzept gleichermaßen auf dem Werktitel wie auf der plastischen Form basiert. Die metaphorisch-poetische Formulierung des Werktitels steht dabei in einem Spannungsverhältnis zur Form, woraus sich eine gewollte Offenheit in Bezug auf mögliche Assoziationen und Deutungsmöglichkeiten des Betrachters ergibt.[3][4]

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987 Die Wiese lacht oder das Gesicht in der Wand. Innenhof der Juristischen Fakultät Münster[5]
  • 1993 Die Furcht verlässt ihren Gegenstand und geht über in Hass. Middelheimmuseum Antwerpen
  • 1993 Speakers Corner. Rathausplatz, Sindelfingen
  • 2004 Rhetorisches Wäldchen. Petuelpark, München[6]
  • 2007 Whypop. Kreisverkehr Hofkamp, Wuppertal[7]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987 Skulptur.Projekte, Münster
  • 1992 Portikus Frankfurt
  • 1992 DOCUMENTA IX, Kassel
  • 1996 Art Gallery of York University Toronto
  • 1995 Centre d’Art contemporain Domaine de Kerguehennec
  • 1997/98 Lenbachhaus München
  • 2000 Tucci Rosso Turin
  • 2003 Galerie Nelson, Paris
  • 2004 Zweite Architekturwoche A2, München
  • 2004 Rhetorisches Wäldchen, Kunstprojekt Petuelpark, QUIVID/Kunstkommission München
  • 2005 Konrad-Fischer-Galerie, Düsseldorf
  • 2005 „… Wie Landschaften auf Worte reagieren …“, Städtische Galerie Karlsruhe
  • 2013/14 Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Klingelhöller. Alle Metaphern werden wahr - Skulpturen 1986–1997. Hrsg. Ulrich Wilmes, Lenbachhaus München, Hatje Cantz Verlag, 1997 [anlässlich der Ausstellung im Lenbachhaus, München, 12. November 1997 bis 11. Januar 1998, in Deutsch und Englisch]
  • Julian Heynen: Harald Klingelhöller. „Blaue Blume“. Krefeld: Kaiser-Wilhelm-Museum, 1986, 29 S.
  • Harald Klingelhöller: Seien Sie großzügig. Vortrag anlässlich des Festaktes zum Jubiläum des 150-jährigen Bestehens der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe am 19. Oktober 2004. Hrsg. von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Karlsruhe, 2004, 6 Bl.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Preisträger – BW Stiftung. In: bwstiftung.de. Abgerufen am 9. August 2017.
  2. Der Sonntag, 17. Februar 2019, S. 3.
  3. Harald Klingelhöller – Skulpturen, Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal, 19. Oktober 2013 bis 12. Januar 2014
  4. Harald Klingelhöller: Alle Metaphern werden wahr – Skulpturen 1986–1997, Hatje-Cantz Verlag
  5. Harald Klingelhöller – „Die Wiese lacht oder …“ In: wn.de. 2. Mai 2008, abgerufen am 9. August 2017.
  6. Harald Klingelhöller: Rhetorisches Wäldchen, 2004. (QUIVID, München)
  7. WhyPop (Denkmal-Wuppertal.de)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Harald Klingelhöller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien