Harald Popp

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Dieser Artikel behandelt den Elektrotechniker und Mitentwickler des MP3-Formats; zum gleichnamigen Historiker siehe Harald Popp (Historiker).

Harald Popp (* 30. September 1956 in Erlangen) ist ein deutscher Elektrotechniker. Er war an der Entwicklung des MP3-Formats, bzw. des Verfahrens zur Audiokompression beteiligt und gilt neben Bernhard Grill und Karlheinz Brandenburg als einer seiner Väter.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1975 studierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (1981 Abschluss als Diplom-Ingenieur im Fach Elektrotechnik). Von 1982 bis 1984 arbeitete er an einem Technologietransfer-Projekt zur Kabelfehlerortung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit. Seit 1985 ist er Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen. Seit 1987 ist er für DSP-basierte Echtzeit-Audiocodiersysteme zuständig. Er ist heute Leiter der Abteilung „Multimedia-Echtzeitsysteme“, sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung effektiver Echtzeit-Implementierungen von Audio- und Videocodierverfahren.

In seiner Freizeit ist Harald Popp zusammen mit seiner Frau Isolde als Autor für das Fantasy-Rollenspiel Midgard tätig. Gemeinsam haben sie zwei Söhne.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]